Opera 48 mit nützlichen Beigaben veröffentlicht

Opera 48
Bild: Opera

Der norwegische Browser-Hersteller Opera versucht mit jeder neuen Ausgabe des Browsers an alte und erfolgreichere Zeiten anzuknüpfen. Das gelingt mal mehr und mal weniger gut. Gerade ist Opera 48 erschienen und bringt einige nützliche Erweiterungen mit, die im Alltag den ein oder anderen Klick ersparen können. So kann die neue Ausgabe von Opera Maßeinheiten, Währungen und Zeitzonen konvertieren. Besonders auf Reisen ist das eine brauchbare Erweiterung. Als weitere Zugabe gibt es, wie auch bei dem gerade erschienenen Firefox 56 ein Screenshot-Werkzeug.

Praktische Zugaben

Dabei kann Opera in 16 Maßeinheiten, 14 Zeitzonen und 32 Währungen konvertieren. Die Zielwährung legt man zuvor in den Browser-Einstellungen unter Browser | Benutzeroberfläche fest. Die Anwendung ist denkbar einfach. Wird auf einer Webseite eine Maßeinheit, eine Währung oder Zeitzone markiert, erscheint darüber ein Pop-up mit der Umrechnung und bietet zusätzlich die Suche mit der voreingestellten Suchmaschine oder das Kopieren des markierten Begriffs. Handelt es sich um eine normale Teststelle, wir nur Suchen und Kopieren angeboten.

Das Screenshot-Werkzeug, das vom nur unter macOS und Windows verfügbaren Experimentier-Browser  Opera Neon übernommen wurde, ist in die Seitenleiste am linken Rand eingebettet. Es wird durch eine Kamera symbolisiert und hört auf den Namen Momentaufnahme. Das Tool lässt sich aber auch mit dem Tastenkürzel Strg+Shift+5 öffnen. Daraufhin legt sich ein Rahmen über das Display, der mit Anfassern in die gewünschte Größe gezogen wird. Ist die Aufnahme durch einen Klick auf Enter im Kasten, kann sie gespeichert oder in die Zwischenablage gelegt werden.

HiDPI aufgewertet

Als weitere Änderungen beschreiben die Release Notes die Möglichkeit, unerwünschte Vorschläge zur automatischen Vervollständigung in der Such- und Adressleiste und dem Verlauf zu entfernen, bereinigte Menüs, das Importieren von Lesezeichen aus Edge und Yandex und schärfere Bilder für HiDPI-Displays.

Opera hat in den letzten Ausgaben des Browsers bereits  einen Ad-Blocker, einen VPN-Client, einen Stromsparmodus sowie das spekulative Laden von Webseiten eingeführt. Der Browser kann zudem hochgradig an die Bedürfnisse seiner Anwender angepasst werden.

Opera 48 steht für Linux. macOS und Windows zum Download bereit. Für Linux sind Pakete in den Formaten DEB und RPM verfügbar. Bei den mobilen Plattformen werden Android und iOS unterstützt.

 

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