Gnome 3.26.1

Trademarks sind Eigentum des jeweiligen Besitzers

GNOME 3.26.1 ist das erste Point-Release für das aktuelle GNOME 3.26. Das Update bringt neben Fehlerbereinigungen auch eine neue Version des GNOME-Fenstermanagers und Compositors Mutter. Die neue Version Mutter 3.26.1 erhielt Verbesserungen beim Window-Tiling. Bei zwei angrenzenden Fenstern lässt sich die Größe beider Fenster ändern, indem man eins davon größer oder kleiner zieht. Dabei ist die Aufteilung nicht wie bisher an 50 Prozent gebunden, sondern funktioniert auch bei 33 und 66 Prozent. Künftig sollen zusätzlich auch 25 und 75 Prozent möglich sein.

GNOME-Shell aufgewertet

Darüber hinaus unterstützt Mutter 3.26.1 auch Sandboxing für Ubuntus Snap-Pakete. Ein Fehler, der Monitoreinstellungen zwischen Neustarts vergessen ließ, wurde behoben. Auch die GNOME Shell 3.26.1 erhielt Verbesserungen. Die GNOME-Shell bietet die wichtigsten Benutzeroberflächenfunktionen für den GNOME-3-Desktop, wie etwa das Wechseln zwischen Fenstern und das Starten von Anwendungen. In der neuen Version werden in der Kalender-App beim Wechsel der Zeitzone Daten und Zeiten automatisch angepasst. Die Lesbarkeit von Text in der oberen Leiste, die seit Version 3.26 transparent ist solange keine Fenster sie berühren, wurde verbessert.

Headless-Mode für die Shell

Ein Crash, der auftrat wenn Tray-Icons in schneller Folge versteckt und wieder hervorgeholt wurden, ist nun behoben. Das Wechseln von Fenstergruppen arbeitet in der neuen Version  verlässlicher. Zudem kann die GNOME-Shell nun headless ohne verbundenes Display laufen. Dazu mussten einige Fehler beseitigt werden. Zudem soll die GNOME-Shell in Abwesenheit von Logind nicht mehr abstürzen.

GNOME 3.26.1 wertet auch einige Core-Apps mit Updates auf. So werden in GNOME Photos die Kontrollelemente ausgeblendet, wenn sie nicht benötigt werden. GNOME Online Accounts erhielt zusätzliche Übersetzungen. Bei Fedora 27 Workstation Beta und Ubuntu 17.10 Artful Aardvark Beta wird GNOME 3.26.1 in den nächsten Tagen über das Paketmanagement aktualisierbar sein. Arch-Testing verfügt bereits über das Update. Binärpakete für weitere Distributionen werden sukzessive folgen. Die offiziellen Release Notes wird in Kürze erwartet.

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