Lubuntu 18.10
Screenshot: FThommes

Mit Ubuntu 18.10 »Cosmic Cuttlefish«, das am 18. October veröffentlicht wird, liefert Canonical für Ubuntu und die offiiziellen Varianten nur noch 64-Bit-Images aus. Wie bereits viele andere Distributionen lässt damit auch Ubuntu 32-Bit fallen.

Ubuntu nur noch als 64-Bit

Das betrifft somit die Geschmacksrichtungen Ubuntu Desktop und Server, Kubuntu, Xubuntu, Ubuntu MATE, Ubuntu Budgie sowie Ubuntu Studio und Ubuntu Kylin. Eine Ausnahme davon könnte laut Aussagen von Entwickler Simon Quigley Lubuntu 18.10 sein. Obwohl er federführend bei der Abstimmung über das Fallenlassen der 32-Bit-Plattform war, verkündet er im wöchentlichen Newsletter nun, dass er Lubuntu noch eine Chance auf ein 32-Bit-Release geben möchte.

Bei ausreichendem Interesse

Dazu müssen aber die potenziellen Nutznießer dieser Maßnahme aktiv werden. Anwender, die Lubuntu noch auf i386-Hardware betreiben, müssen sich dazu fortlaufend am Testen neuer Images beteiligen. Sollte sich keine ausreichende Unterstützung für Tests der Images für Lubuntu 18.10 auf dem ISO-QA-Tracker besonders vor Milestones oder Veröffentlichungen finden, werden keine 32-Bit-Images mehr veröffentlicht.

Chance für Lubuntu

Die Entwickler glauben, dass in dem Fall fehlende Testbereitschaft ein Indikator für das Ende des Benutzerinteresses und -bedarfs darstellt. Darüber hinaus benötigt das Team Hilfe bei der Behebung von i386-spezifischen Fehlern. Wenn mehr als ein paar i386-spezifische Fehler nicht behoben werden können, werden die Images ebenfalls nicht mehr veröffentlicht. Tagesaktuelle Images für Lubuntu 18.10 für die 32-Bit-Plattform können vom ISO-QA-Tracker heruntergeladen werden. Darin gefundene Fehler sollten in Launchpad gemeldet werden.

Mit Lubuntu 18.10 »Cosmic Cuttlefish« wechselt das Team nach langer Entwicklungsphase von Lxde zu LXQt. Dabei soll  LXQt 0.13.0 ausgeliefert werden. Lxde wird weiterhin entwickelt, aber im Rahmen der Ubuntu-Familie künftig nicht mehr veröffentlicht.

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