Entroware stellt neue Linux-PCs vor
Quelle: Entroware

Der britische Linux-Ausrüster Entroware, dessen Programm ansonsten von Linux-Notebooks dominiert wird, hat in den letzten Wochen zwei sehr unterschiedliche Linux-PCs vorgestellt.

Unterschiedliche Ansätze

Dabei geht es einerseits um einen All-in-One-Linux-PC, der auf den Namen »Ares« hört und andererseits um eine Workstation, ein Powerpack, das passend den Namen »Hades« trägt.

Entroware

»Ares« wird in der Standardausführung mit einem aktuellen Intel Core i3-8100-Prozessor mit vier Kernen ausgeliefert, dem acht GByte Hauptspeicher zur Seite stehen

Eine 128 GByte große SSD dient als Datenspeicher. Die Grafik wird vom integrierten HD-Graphics-Kern bedient. Kombiniert wird diese Ausstattung mit einem 24 Zoll großen matten Bildschirm. Auf der Webseite des Produkts stehen dem Kunden Aufrüstmöglichkeiten zur Verfügung.

Aufrüsten…

Der Intel-Core-i3-Prozessor wird dort bei Bedarf gegen i5 oder i7 getauscht, bis zu 32 GByte RAM sind möglich. Beim Speicherplatz stehen bis zu 2 TByte per NVMe-SSD zur Verfügung. Eine weitere Festplatte wird als HDD zwischen 500 und 2.000 GByte oder als SSD mit 120 bis 4.000 GByte angeboten. In der Vollausstattung kostet Ares dann rund 2500 Euro.

Höllenmaschine

Entroware stellt neue Linux-PCs vor

Ein anderes Kaliber stellt die jetzt vorgestellte Workstation »Hades« mit einer AMD-Ryzen-CPU dar.

Dabei kommt ein AMD Ryzen TR 1900X mit 8 echten Kernen und bis zu 4 GHz Takt zum Einsatz. Dazu kommen in der Grundausstattung 16 GByte Hauptspeicher sowie eine 120 GByte SSD. Als Grafikkarte dient eine NVIDIA GeForce GT 1030, die 2 GByte eigenen Speicher mitbringt.

Darf es etwas mehr sein?

In dieser Ausstattung sind dafür rund 1.800 Euro zu bezahlen. Doch hier beginnt im Konfigurator der Spaß für leistungshungrige und wohlbetuchte Anwender erst. Bei den Prozessoren kann über mehrere Stufen bis hin zu einem AMD Ryzen TR 2990WX mit 32 Kernen aufgerüstet werden, Hauptspeicher wird bis 128 GByte verwaltet.

36 TeraByte Plattenspeicher

Neben der verbauten SSD kann ein M.2-Steckplatz mit bis zu 2 TByte per SSD versehen werden. Zusätzlich finden bis zu 8 PCIe-SSDs mit je 4 TByte Platz, was den Gesamtspeicher im Bedarfsfall auf 36 TByte erweitert.

Natürlich mit Linux

Zusätzlich kann die Höllenmschine bis zu 4 NVIDIA-Karten vom Typ GeForce RTX 2080 TI mit jeweils 11 GByte zusätzlichen RAM aufnehmen. Der Preis für die Vollausstattung liegt dann bei rund 20.800 Euro. Als Betriebssysteme stehe bei beiden Geräten Ubuntu 18.04 LTS mit GNOME-Desktop oder Ubuntu Mate 18.04 LTS oder ein aktuelles Ubuntu 18.10 zur Auswahl.

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Alle Kommentare
  • Uwe

    19.01.2019, 00:36 Uhr

    AMD Ryzen….
    Nee, nicht mein Fall, würde Intel passend zur Nvidia RTX, vorziehen.
    Eben eine “Geschmacksfrage”.