Bild: puri.sm

 

Purism hat in den drei Jahren seines Bestehens viel geschafft. Der kalifornische Linux-Hardware-Hersteller gründete sich 2014 mit einer Crowdfunding-Kampagne für das Notebook Librem 15, die fast 600.000 US-Dollar einbrachte. Mittlerweile ist die 3. Revision des Librem 15 auf dem Markt und ist mit Coreboot und abgeschalteter Intel ME ausgestattet. Als zweites Notebook wurde das Librem 13 veröffentlicht, das derzeit in Revision 2 verfügbar ist. Das dazugehörige, auf Debian basierende Betriebssystem PureOS wurde von der Free Software Foundation (FSF) in die Liste der unterstützten Betriebssysteme aufgenommen.

Wichtige Partnerschaften

Ende 2017 konnte das Crowdfunding für das Linux-Smartphone Librem 5 mit Erfolg abgeschlossen werden. Mittlerweile wurden zur Verwirklichung der Ziele des Librem 5 Partnerschaften mit KDE, GNOME, Nextcloud und der Crypto-Währung Monero eingegangen. Im neuen Jahr liegt der Schwerpunkt der Arbeit bei Purism zunächst klar auf der Veröffentlichung des Entwickler-Mainboards für das für den Januar 2019 angekündigte Librem 5. Um Entwickler bei der Erstellung von Apps mittels PureOS oder jeder anderen Linux-Distribution für das Librem 5 zu unterstützen, soll eine gute Dokumentation erstellt werden.

Spannendes Convertible

Die Notebooks Librem 13 und 14 sollen in 2018 eine 4. Revision erhalten. Zudem soll das bereits erwartete Librem 11 Tablet den Markt erreichen. Es handelt sich hierbei um ein 11.6-Zoll 2-in-1-Convertible mit PureOS. Neben mehr Öffentlichkeitsarbeit auf Konferenzen sollen die Notebooks mit TPM+Heads ausgestattet werden. Zudem sollen die »Purist Ethical Services« vorgestellt werden, zu denen es noch keine weiteren Informationen gibt.

Bisher hat Purism seine Ziele stets konsequent umgesetzt. Das lässt auf ein gutes Gelingen bei den Projekten Librem 5 und Librem 11 hoffen.

 

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