Void Linux stellt frische Images bereit

 

Void Linux
Bild: Void Linux Logo | Quelle: Void Linux | Lizenz: Public Domain

Void Linux ist eine von Grund auf gebaute Distribution nach dem »Rolling Release«-Prinzip, die einiges anders macht als das Gros der Distributionen. Der Fokus der Distribution liegt auf Leichtgewichtigkeit. Void Linux bietet Zuflucht für Linuxer, die gerne ohne Systemd auskommen würden, den die Distribution setzt auf Runit als Init-System. Runit ist schlank und kümmert sich im Gegensatz zu Systemd nur um den Systemstart, die Verwaltung und das Beenden der Prozesse.

Agile Paketverwaltung

Auch bei der Paketverwaltung geht Void eigene Wege und setzt auf das hauseigene XBPS, das ursprünglich zur Gründung von Void führte, indem NetBSD-Maintainer Juan Romero Pardines eine Testumgebung für den von ihm geschriebenen Paketmanager erstellte. XBPS, das sehr flott unterwegs ist, beherrscht neben dem Paketmanagement aber noch mehr: Es ist gleichzeitig auch das Buildsystem, mit dem die Void-Entwickler alle Pakete der Distribution erstellen. Derzeit liegt der von XBPS verwaltete Paketbestand bei Void für die x86-Plattform bei über 8.250 Paketen, die ARM-Varianten bieten jeweils über 5.000 Pakete an. Damit nicht genug stellt Void auch Pakete für die Glibc-Alternative Musl bereit und verwendet LibreSSL anstelle von OpenSSL.

Frische Images

Jetzt stellt das Projekt frische Images bereit und davon eine ganze Menge. Unter der Bezeichnung »Void 20181111« werden neben einem Basis-Image die Desktops Cinnamon, Enlightenment, Lxde, LXQt, Mate und Xfce für x86 und x86_64 jeweils in Versionen mit Glibc oder Musl angeboten. Zudem werden ARMv6 und Armv7 für die Platinenrechner BeagleBone, BeagleBone Black, Cubieboard 2, Odroid U2 und U3 sowie für  Raspberry Pi sowie  Raspberry Pi 2 und 3 unterstützt. Ein weiteres Image unterstützt das freie USB-Stick-Projekt USBArmory unterstützt.

Images für die x86-Plattform sind als Live-Medien mit Installer ausgelegt und auf der Downloadseite des Projekts auch als Musl-Version ebenso verfügbar wie Tar-Archive für die ARM-Plattform. Bei den ARM-Varianten liegt zusätzlich jeweils ein RootFS-Abbild vor, aus dem man das Image nach eigenen Vorstellungen anpassen kann.

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