Linux-Firewall IPFire 2.25 aktualisiert
IPFire 2.21 – Web-Interface by Rollopack | Lizenz: CC BY-SA 4.0

IPFire ist eine Linux-Distribution, die als Router und Firewall eingesetzt wird und darüber hinaus auch Intrusion Detection beherrscht, einen VPN-Zugang bietet und für verschiedenste Serveranwendungen vorbereitet ist. Die Grundkonfiguration erfolgt im Terminal, die Verwaltung findet über eine Web-Schnittstelle statt.

Neuer gehärteter Kernel

Jetzt ist IPFire 2.25 Core Update 146 erschienen. Es aktualisiert den IPFire-Kernel, verbessert dessen Hardening und fügt Maßnahmen gegen Intels neueste Hardware-Schwachstellen hinzu. Neben dem Kernel-Update auf der Basis des Mainline-Kernels 4.14.184 wird auch der Intel-Microcode aktualisiert.

Ausstieg aus 32-Bit eingeleitet

Darüber hinaus wird mit der neuen Veröffentlichung der Ausstieg aus der Unterstützung für die 32-Bit-Architektur eingeleitet. Die Entwickler haben in diesem Release die Unterstützung für Systeme mit 32-Bit und PAE (Physical Address Extension) fallen lassen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Verwendung rapide abnehme, es immer schwerer werde, die 32-Bit-Plattform zu unterstützen und auch die Kernel-Entwickler die Architektur mehr und mehr in den Hintergrund stellen, werde die Unterstützung langsam zur Gänze aus IPFire verschwinden. Anwender, die noch reine 32-Bit-Hardware nutzen, sollten möglichst bald auf 64-Bit umsteigen.

Ebenfalls eingestellt wird mit IPFire 2.25 Core Update 146 das Xen-Installationsprogramm für paravirtualisierte 32-Bit-Systeme, das bisher zur Unterstützung von Systemen ohne Hardware-Virtualisierung verwendet wurde.

Gut erweiterbar

IPFire 2.25 Core Update 146 kann für i586, x86_64 und ARM von der Webseite des Projekts heruntergeladen werden. Die ARM-Version unterstützt Platinenrechner wie Raspberry Pi oder Banana Pi.

Über Add-ons kann der Umfang der Distribution an die verwendete Hardware oder die Bedürfnisse angepasst werden. Mindestvoraussetzung sind eine i586-kompatible CPU mit einem Takt von mindestens 1 GHertz, 1 GByte Hauptspeicher sowie zwei Netzwerkkarten. IPFire basiert auf Linux From Scratch, Bestandsanwender aktualisieren dass System über das Paketverwaltungssystem Pakfire.

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