Ansible-Base 2.10 erschienen

Ansible-base 2.10.0

Das Konfigurationsmanagementsystem Ansible ist in der Version 2.10 erschienen. Die Software ermöglicht es, große Mengen an Rechnern über Playbooks zu verwalten. Auf den Zielsystemen werden lediglich ein SSH-Server und Python vorausgesetzt.

Modularisierung beschlossen

Auf dem virtuellen »Ansible Contributor Summit 2020« wurde aufgrund der vielen verfügbaren Module die Aufgliederung in ansible-base und die bereits mit Ansible 2.9 als Tech-Preview vorgestellten Ansible Collections beschlossen. Jetzt wurde die Modularisierung mit ansible-base 2.10.0 produktiv umgesetzt, wie in den Release Notes zu lesen ist.

Ansible-Basis jetzt solo

Das Ansible-Basis-Paket besteht nur aus der Ansible-Engine, zugehörigen Werkzeugen wie ansible-galaxy oder ansible-test und einer kleinen Anzahl eingebauter Plugins. Bereits seit mehreren Jahren gibt es Bemühungen, Ansible-Engine von Ansible-Inhalten zu entkoppeln, indem die meisten Modul- und Plugin-Inhalte vom Kern getrennt werden und in Ansible Collections ausgelagert werden. Die einzelnen Collections können unabhängig voneinander veröffentlicht werden und behindern nicht mehr den Release-Zyklus im Allgemeinen.

Ansible Collections

Für Anwender, die Ansible inklusive der Module bevorzugen, können auf die Distributionspakete von Ansible 2.10.0 warten, das in den nächsten Wochen erwartet wird. Das Paket ist von ansible-base abhängig und bringt eine kuratierte Auswahl an Collections mit. Das entspricht einer Installation wie bei den früheren Versionen von Ansible, und stellt sicher, dass zuvor erstellte Ansible-Inhalte unmodifiziert auch weiterhin ausgeführt werden können.

Die Veröffentlichung von Ansible 2.10.0 ist derzeit für den 22.9. 2020 vorgesehen, die Roadmap kann auf der Webseite eingesehen werden. Alle Änderungen im Einzelnen sind im Changelog versammelt.

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