Plasma Mobile Gear 21.12 ist da

Koko Bildbetrachter

Plasma Mobile Gear 21.12 liefert die Änderungen an KDEs mobiler Plasma-Variante der Monate September – Dezember aus. Die wohl einschneidendste Änderung ist die Abkehr vom oFono Telefonie-Stack und der Übergang zu ModemManager an dessen Stelle. Der Hauptgrund für den Wechsel ist die verlangsamte Entwicklung bei oFono, die den Einsatz einer Reihe von Patches nötig machte.

oFono geht…

Auf Geräten mit Mainline-Unterstützung wie PinePhone oder OnePlus 6 hat sich ModemManager als zuverlässiger bei der Handhabung des Modems bewiesen. Der größte Nachteil der Auswechslung von oFono ist, dass es die einzige Option für Halium-Geräte ist. Aufgrund der jüngst getroffenen Entscheidung, die Halium-Unterstützung bei Plasma Mobile einzustellen, ist dieser Faktor jedoch nicht länger ein Hindernis.

ModemManager übernimmt

ModemManager ist seit 2008 ein FreeDesktop-Projekt, das USB-Dongle-Unterstützung für Desktops bereitgestellt. Es integriert sich in den übergeordneten NetworkManager und wird derzeit auf dem Plasma- und dem GNOME-Desktop verwendet, um USB-Modems zu unterstützen, sowie auf Phosh für Telefoniefunktionen. Der initiale Umstieg auf ModemManager ist vollzogen, jedoch sind noch nicht alle Funktionen portiert, sodass es in den monatlichen Ausgaben von Plasma Mobile Gear weitere Funktionen und Fehlerbereinigungen geben wird.

Plasma Mobile Gear 21.12 bringt zudem viele Verbesserungen für die einzelnen Apps. Davon profitiert die Wetter-App ebenso wie der Browser Angelfish, bei dem sich der Browser-Verlauf jetzt per Button löschen lässt. Die Podcast-App Kasts unterstützt jetzt unter anderem auch Kapitel. Die Verbindung von externen Displays an unterstützte Geräte wurde von einem Fehler befreit. Damit die Verbindung gelingt, muss das Telefon lediglich die Auflösung des externen Displays unterstützen. Top-Panel und Task-Panel erhielten eine Überarbeitung.

Chat-Clients und MMS verbessert

Auch die Matrix- und Mastodon-Clients NeoChat und Tokodon wurden verbessert, indem beide neben optischen Auffrischungen eine Rechtschreibprüfung für die Eingabezeile erhielten. Die SMS/MMS-App Spacebar bietet unter anderem nun volle MMS-Unterstützung. Es kann Gruppenchats, Bilder und andere Anhänge senden und empfangen sowie mehrere Anhänge in einer einzigen Nachricht verschicken. Bilder werden automatisch verkleinert, wenn sie die maximale Nachrichtengröße überschreiten und die verschiedenen MMS-Einstellungen können direkt in den Einstellungen von Spacebar konfiguriert werden. Weitere Neuerungen können der umfangreichen Ankündigung der Entwickler entnommen werden.

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