
Vermutlich jeder Linux-Anwender hat schon mal das GNU-Kommandozeilenprogramm Wget verwendet. Es dient zum Herunterladen von Dateien unter anderem per FTP, HTTP oder HTTPS aus dem Internet. Ähnlich arbeitet cURL, das allerdings zusätzlich das Hochladen unterstützt. Weniger bekannt ist das seit rund drei Jahren entwickelte Wget2, das gerade in Version 2.0.0 bereitgestellt wurde.
In vielen Fällen ist Wget2 um einiges schneller als Wget selbst, obwohl beide auf der Bibliothek libwget basieren. Das liegt unter anderem daran, dass Wget2 Multithreading-fähig ist und erweiterte Funktionen von HTTP/2 sowie HTTP-Kompression und den HTTP-Header If-Modified-Since unterstützt. Neben Fehlerbereinigungen erhielt Wget2 auch einige neue Kommandozeilenoptionen, die dem Wiki entnommen werden können. Im Gegensatz zu Wget unterstützt Wget2 allerdings kein FTP(S). Wget2 ist, wie Wget, in vielen Distributionen aus den Archiven direkt installierbar.

leider unterstuetzt wget2 kein eta, kein ‘–limit-rate’, bricht den download oft ab UND faengt wieder von vorne an, sofern man wget2 noch einmal startet. wget startet dort, wo der download abgebrochen wurde. bei einer datei, die z.b. im tb-bereich liegt ist das verhalten von wget2 sehr aergerlich. fuer mich ist wget2 kaum einsetzbar. ich bleibe somit bei wget. funktioniert einfach zuverlaessiger.
Damit hätte ich nun nicht gerechnet.
Hier eine gute Featureübersicht unterschiedlicher Werkzeuge:
https://curl.se/docs/comparison-table.html