Arch Linux 32

Logo: Arch Linux 32

 

Bereits seit neun Monaten ist Arch Linux dabei, die i686-Architektur langsam zurückzufahren. Mit dem heutigen 8. November endet nun die Unterstützung für die 32-Bit-Architektur, die bei Entwicklern und Anwendern immer weniger Verwendung findet. Dies teilte die Distribution in den News mit. Arch Linux ist damit nicht alleine, andere Distributionen haben bereits die Unterstützung für 32-Bit ganz oder teilweise eingestellt.

Ein Fork hält i686 am Leben

Für die Anwender bedeutet dies, dass bis zum Ende November Pakete mit i686-Architektur von den Spiegelservern entfernt werden. Später verschwinden sie auch aus dem Paket-Archiv. Das Repository multilib ist davon nicht betroffen. Anwender, die nicht in der Lage sind, auf ihrer Hardware x86_64-Software auszuführen können auf den Community-Fork Arch Linux 32 ausweichen, der zu diesem Zweck erstellt wurde. Die Arch-Linux-Entwickler hatten angesichts der Tatsache, dass es noch Nachfragenach der Plattform gibt, die Community ermuntert, diesen Fork mithilfe der Mutter-Distribution ins Leben zu rufen.

Wechsel ohne große Hürden

Auf deren Webseite findet sich unter dem Menüpunkt Download im Kapitel Transition from the Official Repositories eine Anleitung wie der Wechsel von den offiziellen Repositories auf die des Forks vonstattengeht. Dazu muss lediglich ein passender Spiegelserver eingetragen, ein von einem Arch-Linux-Entwickler signierter Schlüssel installiert und der Wechsel mit pacman -Syuu angestoßen werden. Dabei werden einige Pakete de-aktualisiert, da sie in den offiziellen Repositories in aktuellerer Version vorliegen. Spiegelserver stehen derzeit in Deutschland, USA, Canada und Frankreich bereit.

Anwender, die eine neue Installation wünschen, finden auf der gleichen Seite Downloadlinks für BitTorrent oder direkte Downloads per HTTP. Ein GitHub-Repository enthält die Werkzeuge für die Abbilder und die Webseite. Hilfe wird über eine Mailing-Liste oder live im IRC im Kanal #archlinux-ports auf dem Freenode-Server angeboten.

 

Arch Linux gibt 32-Bit-Plattform auf

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