KDE Plasma 5.17 startet jetzt noch schneller

KDE Plasma 5.17 startet jetzt noch schneller

Die KDE-Entwickler haben nach der Beta-Version von vor drei Wochen jetzt KDE Plasma 5.17 freigegeben. Die neueste Version des Desktops ist wieder vollgepackt mit Verbesserungen und neuen Funktionen. Gleich zwei neue Funktionen erfreuen direkt unsere Augen.

Augenschonend

Da ist einmal Night Color, der augenschonende Nachtmodus, der jetzt von Wayland nach X11 portiert wurde. Dann ist da die Unterstützung für Fractional Scaling, das in GNOME seit 3.32 experimentell implementiert ist. Oft mussten sich Anwender von hochauflösenden HiDPi-Displays in der Vergangenheit unter Wayland bei der Skalierung zwischen 100 und 200 Prozent entscheiden. Das eine war zu klein, das andere zu groß. Fractional Scaling sorgt hier für inkrementelle Zwischenschritte.

Kleine Verbesserungen

Plasma 5.17 startet schneller als seine Vorgänger. Das erreichten die Entwickler durch die Konvertierung von Start-Scripten von Bash nach C++ und asynchrones Laden derselben. Um Energie zu sparen kann Plasma 5.17 Geräte, die sich im Suspend-Modus befinden, nach einigen Stunden in den Hibernate-Modus versetzen. Das nennt sich Hybrid Suspend und lässt sich jetzt in den Systemeinstellungen konfigurieren. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit lässt sich der Mauszeiger nun per Tastatur steuern, sofern libinput zur Verwaltung von Eingabegeräten genutzt wird.

Systemeinstellungen erweitert

Die Systemeinstellungen verwalten im Bereich Hardware jetzt auch Thunderbolt-Geräte. Die Paketverwaltung Discover verfügt mit Plasma 5.17 über aussagekräftige Fortschrittsbalken. Die Optik des Anmeldemanagers SDDM wurde besser an den Desktop angepasst, indem unter anderem Einstellungen zu DPI, Schriften, Icons und Farben auch dort angewendet werden können.

Das Benachrichtigungssystem wurde weiter verbessert, indem während Präsentationen keine Nachrichten mehr angezeigt werden. Das bewirkt eine Nicht stören-Einstellung in den Systemeinstellungen. Das Kickoff-Menü arbeitet nun wieder wie gewohnt, wenn die Bedienleiste senkrecht anstatt waagerecht eingesetzt wird. Zudem zeigt die Menüfunktion Zuletzt benutzte Anwendungen nun auch GTK-Anwendungen an. Beim Bearbeiten von Widgets auf Touchscreens können diese leichter in der Größe geändert und verschoben werden.

Diese und viele weitere Verbesserungen können in der Ankündigung auf der Projektseite nachgelesen werden. Für KDE Neon steht bereits eins Live-Abbild zum Testen bereit.

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