PinePhone ab 15. November

Pine64 hat einen neuen Report veröffentlicht, der den Stand bei Entwicklung und Auslieferung von Pinebook Pro, PinePhone, PineTime und PineTab detailliert beschreibt.

Pinebook Pro jetzt vorbestellbar

Die Auslieferung des Pinebook Pro begann vor rund einem Monat. Das Pinebook Pro ist ein in einer Magnesiumlegierung verpacktes 14-Zoll Notebook, das mit einem Rockchip RK3399 Prozessor mit Mali-T860 MP4 GPU ausgestattet ist und für 199 US-Dollar angeboten wird.

Das Notebook kann mit dem Erscheinen des Reports wieder vorbestellt werden und soll je nach Bestelleingang im Dezember 2019 oder im Januar 2020 die Kunden erreichen. Es besteht erstmals die Wahl zwischen ANSI- und ISO-Keyboard.

Aufrüst-Kit für das erste Pinebook

Die nächste Charge an Vorbestellungen wird wegen des chinesischen Neujahrsfests am 25. Januar, bei dem alle Räder für über einen Monat stillstehen, erst in drei Monaten verfügbar sein und nicht vor März 2020 ausgeliefert. In diesen Zeitraum fällt auch die Verfügbarkeit eines Upgrade-Kits für das erste Pinebook, dass das schwach ausgestattete Gerät auf ein ähnliches Level wie die Pro-Version anheben soll.

Die bereits im Report vom letzten Monat erwähnten Probleme mit dem Touchpad und dem optionalen PCIe-NVMe-Adapter streben einer Lösung zu. Für das Touchpad wurde eine neue Firmware erstellt, die derzeit getestet wird und dann per Update auf den Geräten aufgespielt werden kann. Für den Adapter wird an einer Hardware-Lösung noch gearbeitet.

PinePhone ab 15. November

Die Geräte der Vorabveröffentlichung des PinePhone für Entwickler, die in weiten Zügen dem stabil veröffentlichten Gerät entsprechen, sollen bis zum 15. November in den Versand gehen. An diesem Tag beginnt die Vorbestellung des PinePhone in der »Braveheart-Edition«, die im Dezember und Januar ausgeliefert werden soll. Die Massenproduktion des endgültigen Geräts soll Anfang März beginnen.

Für Enthusiasten

Die »Braveheart-Edition« entspricht dem ab März geplanten Endprodukt, allerdings können bei dieser frühen Ausgabe immer noch unerwartete Probleme auftreten. Wenn diese die Hardware betreffen, muss der Kunde damit leben. Die Software entspricht Beta-Status und kann kontinuierlich aktualisiert werden. Die Schaltpläne sind veröffentlicht, ebenso wie die Änderungen seit dem Prototyp und ein Explosionsdiagramm.

Zwei Linux-Phones auf einen Schlag

Zeitplan und Entwicklungsstand sind in etwa vergleichbar mit denen des Librem 5, Purism informiert seine Vorbesteller allerdings nicht ganz so vorbildlich wie Pine64 das tut. Dafür leistet Purism auf der anderen Seite aber auch wesentlich mehr Entwicklungsarbeit in diesem Bereich. Über diese und seine Motivation für die Entwicklung sicherer und die Privatsphäre achtender Geräte berichtet Purism-CEO Todd Weaver in einem hörenswerten Interview.

PinePhone ab 15. November vorbestellbar

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Alle Kommentare
  • Kissenpirat

    Kissenpirat

    07.11.2019, 12:44 Uhr

    Wird der Preis bei unter 200€ liegen?

    • Ferdinand Thommes

      07.11.2019, 13:10 Uhr

      Der Verkaufspreis des aus Hongkong versendeten Pinebook Pro beträgt 199 US-Dollar. Dazu kommen Versandkosten von 39 US-Dollar. Diese Summe muss zusätzlich mit 19 Prozent versteuert werden, sodass der Endpreis nach heutigem Kurs in Deutschland bei rund 255 Euro liegen wird.

  • uhima

    09.11.2019, 11:16 Uhr

    Interessant ist auch, dass diverse OS, die für dieses Smartphone entwickelt werden: PostmarketOS, UBports, SailfishOS, LuneOS und noch einige mehr. Ich freue mich auf PostmarketOS mit Plasma Mobile als Oberfläche. Soviel ich weiss, wird für PostmarketOS auch Phosh (Gnome) zur Verfügung stehen. Vielleicht nimmt die Entwicklung von GNU/Linux auf mobilen Geräten endlich Fahrt auf. JM2C

  • axt

    07.12.2019, 11:58 Uhr

    > der Endpreis

    Plus Zoll, der immer wieder vergessen wird. Da muß man so ein Teil aber wirklich noch haben wollen.

    …und kann’s auch gleich kaputtspielen 😉
    Manjaro ARM Alpha1 for PinePhone

    • Ferdinand Thommes

      07.12.2019, 12:18 Uhr

      Tablets und Smartphones sind vom Zoll befreit. Quelle: Tabelle der Zollsätze auf: http://bit.ly/2qyEqdm

  • axt

    07.12.2019, 22:35 Uhr

    Na, hoffentlich weiß das dann auch der jeweilige Zollbeamte. Diskutieren kann man mit dem Logistiker schließlich nicht, der fungiert ja nur als eine Art Inkasso, wenn vom Zoll was vermerkt ist. Man kann sich vll. an den Zoll wenden, aber das verzögert ja noch mehr…

    Btw., das ist schon ungünstig, daß man in WP mit Boardmitteln nicht im Thread kommentieren kann, sprich als Reply (nur ein WP-Admin kann das, ich weiß, einen Comment aber auch nicht verschieben, sprich anhängen).