Network Security Toolkit neu aufgelegt
Foto: Markus Spiske on Unsplash

Die auf Fedora basierende Linux-Distribution Network Security Toolkit (NST) wurde auf Version 32 aktualisiert, eine Hauptversion, die neue Funktionen und Verbesserungen einführt. Damit einher geht ein Update auf das aktuelle Fedora 32 und Kernel 5.6.15.

Mit NST Netzwerke live scannen

Das Network Security Toolkit ist eine Live-Distribution, die eine Reihe quelloffener Sicherheits- und Netzwerk-Tools zur Durchführung routinemäßiger Diagnosen und Überwachungsaufgaben zur Verfügung stellt. Die Distribution sich besonders für Netzwerksicherheitsanalyse-, Validierungs- und Überwachungswerkzeug auf Servern, die virtuelle Maschinen hosten. Zusätzlich zu Fedora als Unterbau verfügt NST über ein eigenes Repository mit zusätzlichen Paketen.

Verbesserungen des Interface

NST 32 SVN:11992, wie das neue Release offiziell betitelt ist, bietet ein überarbeitetes NST WUI mit einigen neuen Sparten und Funktionen. Bei WUI handelt es sich um die Benutzerschnittstelle von NST. Eine der neuen Sparten erlaubt die Darstellung von Statistiken von Wireshark, TShark und Kismet. Die Ergebnisse können weiter mit den NST Network Tools Widgets untersucht werden.

Darüber hinaus wird Dirble unterstützt, ein Tool zum Scannen und Scrapen von Webseiten für Windows und Linux. Weitere neue Sparten in NST WUI werden für Intels AMT Management Console sowie für das JavaScript-Tool Cropper.js angeboten.

Unterstützung für Pen-Tests

Das webbasierte Interface unterstützt jetzt die auch bei Kali Linux zu findende Anwendung The Harvester die bei Penetrationstests hilft, die Bedrohungslage eines Unternehmens im Internet zu bestimmen. Das Tool sammelt dazu E-Mails, Namen, Subdomains, IPs und URLs aus einer Vielzahl öffentlicher Datenquellen.

Network Security Toolkit 32 kann von der Webseite des Projekts heruntergeladen werden. Weitere Einzelheiten verraten die Release Notes.

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