Nextcloud Client 3.0 bietet E2E-Verschlüsselung

Nextcloud Client 3.0
E2EE im Nextcloud Client 3.0

Die Filesharing-Plattform Nextcloud gibt die sofortige Verfügbarkeit des Nextcloud Desktop Client 3.0 bekannt. Die neue Version markiert die Verfügbarkeit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für die mobilen und Desktop-Clients der Plattform sowie die Einführung einer neuen Benutzeroberfläche mit einer tieferen Integration des mit Nextcloud 19 18 vorgestellten Nextcloud Hub.

Integration von Nextcloud Hub

Die neue Schnittstelle für den Nextcloud Client 3.0 macht Nextcloud Talk und andere Anwendungen auf dem Nextcloud-Server für Desktop-Benutzer leichter zugänglich. Ein Klick auf das Symbol im System-Tray öffnet ein neues Menü, das eine Liste der Ereignisse auf dem Server mit den wichtigsten Informationen zum Benutzerkonto, einem Link zu Dateien, Nextcloud Talk und eine Schaltfläche mit einer Liste anderer Anwendungen anzeigt.

Neues Menü für Nextcloud Client 3.0

Von der Liste der Serveraktivitäten aus können Benutzer direkt auf die Freigabeeinstellungen einer Datei zugreifen. Im Dateimanager bietet ein Rechtsklick auf ein Dokument nun die Möglichkeit, dieses direkt im Online-Office-Dokumenteneditor in Nextcloud zu bearbeiten. Neu ist auch die Möglichkeit für Benutzer, im Freigabedialog eine Notiz für den Empfänger einer Dateifreigabe hinzuzufügen.

E2EE für Desktop und Mobil

Gleichzeitig führt Nextcloud die produktionsreife End-to-End-Verschlüsselung für die Clients ein, basierend auf Version 1.1 der E2EE API Der Desktop-Client und die mobilen Clients bieten pro Ordner die Möglichkeit, lokale Verschlüsselung zu aktivieren, wobei alle Dateien sowie deren Namen und Metadaten sicher verschlüsselt werden. Die erweiterte Schlüsselhandhabung mit kryptografischem Identitätsschutz in Form von am Server signierten Zertifikaten erleichtert das einfache Hinzufügen neuer Geräte. In einer zukünftigen Version wird das Schema einen sicheren, durchgehend verschlüsselten Austausch mit anderen Benutzern ermöglichen.

Keine Nutzer-Intervention nötig

Die Nextcloud End-to-End-Verschlüsselungsfunktion ist so konzipiert, dass der Server niemals Zugang zu unverschlüsselten Dateien oder Schlüsseln hat und dass der vom Server bereitgestellte Code niemals mit unverschlüsselten Daten umgeht, die eine Kompromittierung darstellen könnten. Der Benutzer muss hierzu nicht interagieren und die gemeinsame Nutzung von Schlüsseln wird nahtlos vom Server abgewickelt, was eine völlig intuitive Synchronisierung ermöglicht.

E2EE wird in den neuesten Versionen unserer Android- und iOS Files-Clients sowie des Desktop-Clients 3.0 unterstützt. Beim Android-Client 3.13 wurden zudem an die neuen Design-Vorgaben von Android umgesetzt und der Dark Mode verbessert.

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