Warpinator als Flatpak

Warpinator
Screenshot: ft

Es gibt viele Wege, Daten zwischen Linux-Rechnern im lokalen Netz auszutauschen. Recht einfach ist das beispielsweise mit dem Dateimanager Dolphin in der Zwei-Fensteransicht, wenn ein Fenster mittels eines Protokolls wie Fish oder SFTP den anderen Rechner abbildet.

Warpinator sofort einsatzbereit

Am anderen Ende des Spektrums gibt es mittels Syncthing automatisierte Möglichkeiten des Austauschs. Hier steckt jedoch eine Menge an Konfiguration drin, bevor es zufriedenstellend läuft. Eine der einfachsten Methoden, die völlig ohne Konfiguration und Vorkenntnisse auskommt, ist die noch relativ junge Anwendung Warpinator. Sie stammt von den Entwicklern von Mint Linux und wurde offiziell mit Mint 20 vorgestellt.

Jetzt als Flatpak verfügbar

Nun steht die Anwendung auch als Flatpak bereit und ist für Anwender dieses Paketformats auf anderen Distributionen somit ohne weitere Umstände nutzbar. Die Installation kann über Flathub vorgenommen werden. Ist Flatpak bereits aufgesetzt, reicht dazu ein Klick oder ein Befehl im Terminal.

Installiert und schon geht’s los

Nachdem Warpinator auf allen beteiligten Rechnern installiert und gestartet ist, kann es bereits ohne Konfiguration losgehen. Über den Schalter Dateien senden werden zu kopierende Inhalte ausgewählt oder aus dem Dateimanager hereingezogen. Daraufhin wird an der Gegenstelle die Genehmigung eingeholt und anschließend der Transfer durchgeführt.

Mit oder ohne Genehmigung

Auf Wunsch kann in den Einstellungen, die sich rechts oben hinter dem Hamburger-Menü verstecken, die Nachfrage der Genehmigung ausgeschaltet werden. Darüber hinaus kann der Gruppencode, mit dem sich die Rechner identifizieren, auf allen beteiligten Rechnern von Warpinator zu einem persönlichen Code geändert werden. Gleiches gilt für den voreingestellten Port.

Individuelle Einstellungen

Die übertragenen Dateien werden standardmäßig in dem automatisch im Home erstellten Ordner Warpinator gespeichert. Auch das kann beliebig abgeändert werden. Der Rest der Einstellungen bezieht sich lediglich auf Darstellungsvarianten. Ich habe mit einer 2 GByte großen Datei den Dateidurchsatz ermittelt, der um die 100 MByte schwankte. Wer also eine konfigurationsfreie grafische Möglichkeit zur Datenübertragung im Heimnetz sucht, wird mit Warpinator vermutlich zufrieden sein.

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