KDE Roadmap für 2022

KDE Roadmap für 2022

KDE-Entwickler Nate Graham stellt in seinem Blog die Projekte vor, an denen Entwickler bereits arbeiten oder die in Kürze angefangen werden und in diesem Jahr vermutlich abgeschlossen werden können. Es handelt sich um keine offizielle Planungsübersicht, wie Graham betont. Er zeigt sich zudem erfreut, dass seine letztjährige Roadmap ein voller Erfolg war, indem Lösungen für alle Punkte erarbeitet werden konnten.

Systemeinstellungen verbessern

Als Erstes steht auf der diesjährigen Liste die Zusammenlegung der Unterpunkte Sprache und Formate unter dem Menüpunkt Regionaleinstellungen der Systemeinstellungen. Damit soll vermieden werden, dass inkompatible Einstellungen vorgenommen werden können. Dieses Vorhaben soll in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen sein.

Breeze Icons überarbeiten

KDE-Designer Ken Vermette arbeitet daran, die Breeze-Icons zu verbessern und zu modernisieren. Die farbigen Icons werden etwas weicher und runder gestaltet und optisch aktualisiert, wobei Elemente wie die derzeitigen langen Schatten entfernt werden. Auch monochrome Symbole kommen an die Reihe. Im Blog von Vermette sind weitere Details zu erfahren.

Wayland gleichwertig mit X11-Sitzung

Ein Schwerpunkt soll die Lösung von Problemen in Multi-Monitor-Umgebungen voranbringen. Bei Touchpads sollen Probleme mit trägem Scrolling bei QtQuick-Apps angegangen werden. Ein wenig ins Blaue hinein geht, wie Graham zugibt, die Vorhersage, dass Wayland in diesem Jahr eine X-11-Sitzung vollumfänglich ersetzen können soll. Aufgrund der abnehmenden Schwere der noch ausstehenden und neu gemeldeten Probleme auf der Webseite Wayland Showstoppers und der Unterstützung des mit GBM ausgestatteten NVIDIA-Treibers in KWin hegt er jedoch die Hoffnung, das Ziel im neuen Jahr erreichen zu können.

15 Minute Bug

Um das Abarbeiten von Fehlerberichten zu beschleunigen, will Graham die Initiative »15 Minute Bug« starten, um Fehler zu beheben, die innerhalb einer Viertelstunde bei der grundlegenden Nutzung auftreten. Diese Art von Fehlern tragen laut Graham dazu bei, dass Anwender eine dauerhafte negative Meinung über die Zuverlässigkeit von KDE-Software haben. Bisher beschränkt sich die Planung auf Plasma und auf Plasma ausgerichtete Software wie KWin, Systemeinstellungen oder Discover. Wird die Aktion erfolgreich, sollen auch Anwendungen und Frameworks hinzukommen. Auf Bugs.KDE findet sich eine aktuelle Liste.

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