Ich betreibe zurzeit einen AMD Ryzen Desktop und zwei Notebooks im tÀglichen produktiven Einsatz. Hinzu kommen ein dedizierter Proxmox Server und ein Proxmox Backup Server auf einem Àlteren ThinkPad, die ebenfalls zu Hause laufen. Dazu kommt noch das NAS mit Plex im Wohnzimmer. Alle diese GerÀte laufen 24/7.
Ăkologisch nicht sinnvoll
Das kostet Geld und mir ist auch klar, dass das gerade in Zeiten wie diesen kein ökologisch sinnvolles Verhalten ist. Meine Entschuldigung: Pragmatismus. Die beiden Home-Server mĂŒssen 24/7 laufen. NatĂŒrlich könnte ich die beiden Server auslagern auf einen der beiden V-Server, die ich remote betreibe, aber das verschiebt lediglich die Kosten und die ökologische Verantwortung.
Lange tÀgliche Zugriffszeit
Der PC und die beiden Notebooks, die ich tĂ€glich produktiv nutze, mĂŒssen, bedingt durch meinen Arbeitsstil, von 06:00 bis 24:00 im Zugriff sein und schnell aus dem Suspend aufwachen, wenn ich sie brauche. Der PC lĂ€uft zwischen Reboots meist 4 bis 6 Wochen. Einer der GrĂŒnde dafĂŒr ist, dass ich bei meinem Setup nach dem Boot rund eine viertel Stunde benötige, um effektiv arbeitsfĂ€hig zu sein. Das hĂ€lt mich davon ab, den PC öfter neu zu starten, ganz abgesehen davon, ihn nachts herunterzufahren.
Hardware schonen
Zudem bin ich der vielleicht irrigen Meinung, dass die Komponenten der Hardware lieber bei einer gleichmĂ€Ăigen Temperatur durchlĂ€uft, als stĂ€ndigen Temperaturwechseln ausgesetzt zu sein. Das gilt auch fĂŒr Festplatten/SSDs. Auch hier halte ich ein Durchlaufen fĂŒr besser. Die Laufzeiten meiner Festplatten scheinen das zu bestĂ€tigen, aber natĂŒrlich ist das ein subjektiver Eindruck und nicht belegbar. Es entlastet aber wiederum mein ökologisches Bewusstsein ein wenig, weniger Elektroschrott zu erzeugen. Wenn hier jemand belegbare Informationen hat, bitte korrigiert mich.
Wie haltet ihr das? Schaltet ihr eure Hardware nachts aus? Wenn nicht, warum nicht? Abgesehen vom ökologischen Aspekt: Spart es auf Dauer wirklich Geld, die GerÀte durchlaufen zu lassen?
Foto: Andrey Metelev on Unsplash

Mein Haupt-Desktop/Server lĂ€uft seit ca. 9 Jahren durch (der Monitor allerdings nicht), da einige Dinge fĂŒr mich immer erreichbar sein mĂŒssen (u.a. dient er als Logitech Mediaserver und HauptgerĂ€t zur Synchronisation von rd. 1,3 Mio. Dateien mit 13 Rechnern/Smartphones via Syncthing), meine Laptops werden zugeklappt (suspend), heruntergefahren nur bei lĂ€ngeren Auszeiten oder Reisen. AuĂerdem laufen ein paar Raspberry Pis (Home Assistant, div. Pi Zero Ws als Signal- und KameragerĂ€te). Weitere Desktops werden i.d.R. nur bei Bedarf hoch- und heruntergefahren.
Wenn kein Torrent lÀuft (und das ist sehr selten bei mir), schalte ich die Rechner aus. Der Desktop braucht allerdings auch nur vielleicht 30 Sekunden, bis er betriebsbereit ist, der Laptop unwesentlich lÀnger. Wichtig ist ja auch, dass der Bildschirm auch komplett ausgeht und, noch besser, auch im Betrieb schön sparsam ist.
Was mich mal interessieren wĂŒrde, wie viel Geldwert Bitcoin kann man mit einer kWh rechnen (wenn man z.B. Ăberschussstrom von der PV Anlage vom Dach hat … (ist ökologisch evtl. wenig korrekt, aber z.T. wird die Anlage ja vom Netzbetreiber abgeregelt, weil einfach zuviel (Sonnen)strom da ist).
Meine Rechner sind nachts in der Regel alle aus. Auch tagsĂŒber schalte ich sie manchmal, wenn ich sie nicht brauche aus. FĂŒr mich ist das kein besonders groĂer Aufwand.
Also ich lasse alles an, aber desktop / gaming PC ist meist im Standby/ Suspend To RAM inkl. Nachts, Workstation schlÀft nachts auch. Server und TV box mit Coreelec laufen durch.
1. Verbrauchen beide nicht so viel
2. Zu sehr variierende schlafzeiten, um das zeitlich zu automatisieren
3. Ja Festplatten machen mir da auch bisschen sorgen.
4. Gibts Dinge die nachts darauf laufen
Hab in den anderen genannten GerÀten nur noch SSDs, da hab ich keine Angst vor nem Suspend.
Die TV box verbraucht vielleicht 5 Watt, könnte ich Suspend mit einem Knopfdruck auf der Tastatur aktivieren bzw wieder aufwecken wuerd ichs vielleicht benutzen, aber ganz aus und vielen wieder an schalten dauert viel zu lange und hatte vielleicht gerade ne suche auf oder nen Film auf Pause da mĂŒsste ich erst wieder hin navigieren das ist viel zu aufwendig. Die TV box verbraucht wohl auch nur 5 Watt oder so.
Kennst du rtcwake schon?
https://wiki.ubuntuusers.de/rtcwake/
damit kann man (soweit ich das verstanden habe) den Rechner gezielt herunterfahren und zu einer berechneten Zeit wieder hochfahren lassen.
PCs nachts aus, wozu sollten die Energie verschwenden? Die Sache mit dem “dauerhaft energie, weil hĂ€lt hw lĂ€nger.” stimmt fĂŒr HW aus den 80er . Der Einschaltstrom killt da auf Dauer die Kondensatoren, aber das kannste heute mit aktueller HW vergessen!
Bei den vielen Antworten wĂ€re eine “echte Klickumfrage mit Auswahlmöglichkeiten” nett gewesen. đ
Nachts schalte ich nicht ab, da meist ein Film/Serie zum Einschlafen lÀuft. Fernseher wird per Timer abschaltet.
TagsĂŒber schalte ich im Sommer meist ab. Im Winter nicht, dann heizt es halt mit đ
Besprechen sich zwei Online-Gamer im Chat.
F: âWie lange bist Du noch online?â
A: âCirca eine Kilowattstunde.â
Nun scheint das SOMMERLOCH auch bei linuxnews.de angekommen zu sein?!
Richtig. News sind gerade Mangelware. Aber fast 100 Kommentare dazu lassen mich weitere Umfragen in ErwĂ€gung ziehen đ
Wenn die Distanz zum Boulevard und Mainstream gewahrt bleibt, von mir aus gern. Ich muss mich ja nicht beteiligen. Dennoch kann man sagen, dass das Stromsparthema bereits sehr am Mainstream gekratzt hat.
Es hat mich halt auch persönlich interessiert.
Gerade informiert mich der Admin des Blogs, dass du mit einer falschen E-Mail Adresse unterwegs bist, die bei jedem Kommentar seine Logs flutet. Das musst du bitte abstellen, sonst wirst du gesperrt. Danke.
Deswegen macht gnulinux.ch wahrscheinlich auch Sommerpause đ.
ja, alle GerĂ€te auĂer die Fritzbox sind an Stromleisten, die ausgeschaltet werden.
Ja. Ja, ja, ja. Ja!
Der nÀchste und die Wkst sind Off.
Ebenso das NAS Syn220+
Ipad pro, lenovo Yoga und das m1 macbook Air werden in der Firma geladen und sind im Suspend Mode. Ebenso die smartphones und die Aw7 die wiederum am galaxy A52 geladen wird.
Alles geht sich ĂŒber die 24h der Diensttour aus. Wobei ehrlich gesagt das M1 mbBAir die beste accuperformance aufweist.
Suspend to disk, Suspend to RAM, Hybrid Sleep funktionieren doch prima, die benutze ich seit vielen Jahren. Ein Acer-Laptop und ein Lenovo Thinkpad sind aus dem Suspend to RAM in gefĂŒhlt einer Sekunde wieder da, das Passwort einzugeben dauert deutlich lĂ€nger. Auch ein Lenovo M92p oder ein Gigabyte-Mainboard brauchen nicht lĂ€nger, und ein Suspend to Disk ist in ein ein paar Sekunden erledigt und man ist wieder da, wo man vorhin/gestern Abend, letzten Freitag oder vor dem Urlaub aufgehört hat. Ich verstehe gar nicht, dass das hier nicht von mehr Kommentatoren erwĂ€hnt wird.
Ich formuliere es mal anders herum: Ich schalte meinen Linux-PC und meinen Mac Mini nur an, wenn ich sie brauche. Nachts ist auch der Router aus, da ruft keiner an. Falls doch, zeichnet die T-Offline-Box es auf und schickt es in mein Postfach.
AuĂer dem KĂŒhlschrank lĂ€uft nachts oder in Abwesenheit kein GerĂ€t.
Hallo, Ja, nachts schallte ich alles aus, auch den LTE-Router, selbst den Raspi. Aber das ist bei mir schon immer und generell so, so muss ich mich nun nicht dran gewöhnen. Da die GerÀte alle an jeweils einer abschaltbaren Steckdosenleiste hÀngen, ist das schnell erledigt. Ich muss aber auch nicht rund um die Uhr erreichbar sein.
alles aus bis auf einen RPi3, der diverse Aufgaben ĂŒbernimmt
Hallo zusammen,
ich bin mittlerweile auch sehr fĂŒr das Einsparen, auch wenn mein Herz fĂŒr Computertechnik diverser AusprĂ€gung schlĂ€gt. In meinem regelmĂ€Ăigen Nutzungsprofil befinden sich 3 Laptops (2 privat: 1x mobil mit 8. Gen Intel 15W-Klasse fĂŒr Alltag, und 1x Marke Gaming mit AMD Zen3 45W-Klasse, dienstlich: 8. Gen Intel 15W-Klasse) + Steam Deck.
Laptops werden bei nichtgebrauch i.d.R. ausgeschaltet.
Steam Deck dabei je nach prognostizierter nĂ€chster Spielsession im Standby (nĂ€chste Session <24h), oder aus. Ansonsten werden die GerĂ€te alle ausgemacht, und die Steckdosenleisten dahinter auch. Ausnahmen: Pine64 (Diverse Server-Software), Router, LoRaWAN-Gateway. Selbst mit dem verhĂ€ltnismĂ€Ăig wenigen Kram habe ich einen StandBy-Verbrauch von ca. 10W, was ich schon recht hoch finde. Zeit skaliert halt enorm. Und wenn ich dieses Zeugs eigentlich nur 2/3 des Tages aktiv nutze, dann bedeutet es, dass ich 2900h im Jahr 10W sinnlos rausballere, d.h. 30kWh.
Zum Thema Haltbarkeit: Nach meiner anektodischen Evidenz denke ich, dass sich Halbleiter ĂŒber Nichtgebrauch “freuen”, und rate dazu die GerĂ€te auszuschalten â gerade Arbeitsspeicher sehe ich kritisch in der Haltbarkeit bei Dauernutzung. Dies ist in meinem Umfeld die hĂ€ufigste defekte Komponente, vor allem bei hĂ€ufig genutzten GerĂ€ten. Gerade wenn das verlötet ist, wĂŒrde ich das Ausschalten bei Nichtgebrauch empfehlen. Nur bei klassischen Festplatten aka “drehendes Rost” greift meiner Ansicht nach die Ăberlegung, dass hĂ€ufigeres An-/Ausschalten die Lebenszeit einschrĂ€nkt. Aber auch hier wĂŒrde ich persönlich in kleineren NAS-Nutzungsszenarien, wie Familie, kleine BĂŒros, eher dazu tendieren, die Zeit zum Standby der Platten / Parken der Köpfe kurz zu halten, und bestenfalls das NAS nur bei Nutzung zu aktivieren, z.B. mittels Wake-on-LAN.
Zum Thema Motivation zum Stromsparen: Geld ist das eine (wird natĂŒrlich in den kommenden Monaten und Jahren noch ein ganzes StĂŒck teurer werden, aber auch dann ist es natĂŒrlich nichts, was man als “Luxus” verbuchen mĂŒsste), aber wenn man sich vor Augen fĂŒhrt, was 1kWh tatsĂ€chlich bedeutet, dann freut man sich doch wenn man möglichst wenig davon verbraucht đ
Siehe auch: 2000-Watt-Gesellschaft
Beste GrĂŒĂe
Franz
Ferdinand, mal eine Frage: Muà ich jetzt zwingend angemeldet sein um kommentieren zu können?
Ich habe gestern etwas geschrieben, mich nur mit Name und E-Mail Adresse im Kommentarformular eingetragen. Wurde anscheinend nicht freigeschaltet.
Nein, die meisten Kommentatoren sind nicht angemeldet. Dein letzter veröffentlichter Kommentar stammt vom 24.07.2022 um 19:11 Uhr.
Ich habe gestern frĂŒh einen zu diesem Beitrag geschrieben. Dort steht dann “Waiting for…”, nach einem Druck auf F5 ist der Beitrag dann weg.
Ich kann dazu leider nichts sagen, kam bisher auch noch nicht vor. Im Backend hÀngt keine unveröffentlichte Mail.
Alles wird nachts ausgeschaltet, inkl. Wlan.
–> Nachts kein Elektrosmog.
Morgens kann man alles einmal anschalten.
Bei mir lÀuft es dann den ganzen Tag.
@Ferdinand Thommes :
Zu Deinem 15 Minuten Problem fÀllt mir noch ein:
WÀre es möglich deinen Browser, mit den vielen spezifischen Tabs, in eine VM zu verschieben?
Ich spiele gerne so ein völlig veraltetes Spiel das WinXP braucht. Habe das auf einer VirtualBox VM mit WinXP installiert und bin darauf gestoĂen, das man die VM pausen kann. Das ist dann wie Hybernation. VirtualBox kann dann abgeschaltet werden, danach der physikalische Rechner.
VirtualBox könnte dann mit Autostart des physikalischen Rechners gestartet werden. Ich meine es gÀbe sogar ein CLI Kommando um die VM direkt zu starten.
Das wÀre doch mit deinem Browser auch möglich. Einzig das Handling des Browsers in der VM wÀre etwas anders als ohne VM.
Meine Server (3xStorage, 3xVM-Host) laufen immer durch. Meine Laptops werden immer heruntergefahren wenn ich sie nicht brauche. Auch auf 9-jĂ€hriger Hardware starten U22.04 geschwind, selbst der “geshnapte” Firefox kommt in max 4Sekunden hoch (so viel zum nach meiner Meinung im allgemeinen unagemessenen Snap bashing).
Was mich brennend interessieren wĂŒrde: was ist das fĂŒr ein Setup welches zwischen boot und ready 15 Minuten benötigt? Vielleicht magst Du ja mal darĂŒber etwas schreiben.
Im Ăbrigen möchte ich Dir danken dass Du diesen Blog betreibst, ich lese Deine BeitrĂ€ge immer gerne.
Schalte nur Haupt Rechner mit i7 und rtx aus. Der Kartoffel Laptop wird zugeklappt und der gute Laptop heruntergefahren.
An bleibt die pfSense, Raspberry Pi 4, Kartoffel Server, guter i7 Server und mein Synology nas.
Entschuldige die Nachfrage, aber muss ich wissen was ein Kartoffel Laptop oder ein Kartoffel Server ist ? đ .
Es könnte jetzt sein, das der Kartoffel Server auf dem Kartoffel Laptop lÀuft, aber warum Kartoffel?
Vermutlich, weil das Ding mit KartoffelstĂ€rke betrieben wird đ
Mein Kartoffel Server hat 2gb ram, einen Intel core 2 Duo und ist fĂŒr ubuntu und proxmox zu schwach und kann nur Debian. Der Kartoffel Laptop hat einen uralten i3 und 4gb ram. Dieser Laptop hat ein mint, das allerdings sehr langsam ist.
Desktoprechner wird ausgeschaltet, Notebook ist nur zugeklappt.
Hm, vielleicht bin ich altmodisch, aber nicht genutzte GerĂ€te werden Nachts immer ausgeschaltet (TV, PC, NAS…) und via Schalter am der Steckdosenleiste vom Netz getrennt. Lediglich Webserver, PiHole (und Router natrĂŒlich) laufen durch, aber hier kommen eh sparsame Raspberry Pi’s zum Einsatz.
haha, so wahr. Mein(e) Lap(s) immer im Standby. Uptime von 4 Wochen
Heute ist mein PC im Schlafmodus weil ich gerade an einem Projekt saà und nicht fertig wurde. Ich habe noch ein Macbook und Dell XPS Laptop und diese werden auch herunter gefahren wenn nicht benötigt werden.
Also wird meist alles abgeschaltet. Das einzige was nonstop lĂ€uft ist das Smartphone đ
Bis auf einen Rapi Zero wird alles vom Stromnetz getrennt.
Spart doch jede Menge Strom.
Also NAS und Fritzbox laufen durch, ansonsten schalt ich meine Rechner immer aus.
Bei mir sind nachts alle Rechner aus sogar das WLAN..
Photovoltaik und Batteriespeicher. Ziel war mehr Autarkie. Das grĂŒne Gewissen ist ein Nice-to-Have.
Habe hier zwei Dektop-Rechner, Pi3/4 und einige Smarthome-GerĂ€te. Bis auf Router und Alarmanlage wird alles per abschaltbare Steckerleiste vom Strom getrennt. Ein Kind der sechziger, ich kann nicht anders, damals hieĂ es auch beim telefonieren ”Fasse dich kurz”. đ
In der Familie stehen 3 Laptops und ein Desktop. Ich schalte meine GerÀte meist aus, wenn sie nicht benötigt werden, bei den Kindern ist es schwieriger, das auch durchzusetzen, bei meiner Frau auch.
So war meine Erziehung: Licht aus, mach die TĂŒr zu.
Das Modem lÀuft von 7-2430 an einer Zeitschaltuhr. So ab 7:15 ist das erste MobilgerÀt online, nachts ist normalerweise zwischen 2300 und 2330 Schluss.
NAS (WD My Book) und pi-hole (pi 3) laufen 24/7 durch (ok, ich könnte sie jede Nacht durch einen Cronjob ausschalten und ein paar Minuten spĂ€ter die Zeitschaltuhr zuschlagen lassen, aber das habe ich noch nicht so programmiert, beim Anschalten der Schaltuhr mĂŒssten sie ja von selbst wieder starten).
Der Drucker lĂ€uft auch 24/7, Stromkosten sind billiger als Tinte. Wenn ich auf einen Tintentank umsteige, könnte ich den auch ausschalten. Aber, meine Frau meckert stĂ€ndig ĂŒber Informatik und es wird schwierig, sie dazu zu bringen, den Drucker erst vor Gebrauch hĂ€ndisch einzuschalten und nachher wieder auszuschalten…
TV und TV-Decoder, Kodi (auf einem Pi) laufen nur, wenn sie wirklich benötigt werden.
Seit Anbeginn der Zeit wird bei mir alles via schaltbarer Steckdosenleiste ausgeschaltet bei Nichtnutzung. Selbst das Heimkino. Ăber die Jahre hat sich aber herausgestellt, dass einige neue Elektronik damit ĂŒberhaupt nich mehr klar kommt. OLED-TVs z.B. böse Falle die vom Strom zu trennen. Mein Luxus ist der Sat-Receiver und TV in Standby. PC und Laptop immer komplett aus (die10sec. Bootzeit hab ich ĂŒber), Das NAS im Standby die meiste Zeit (WOL wenn gebraucht, ready in ca. 30sec.) Das Garten-WLAN nur on wenn man im Garten ist. Im Sommer etwas mehr. Einzig die Fritze und 2 WLAN-Repater laufen 24/7. Da habe ich aber ein paar Wochen mit zu gebraucht die Sendeleistung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. DemnĂ€chst kommt ne PV-Anlage ans Dach mal sehen wie ich es dann handle. Ansonsten ist mein Motto keinen Cent zuviel an die EVUs und was fĂŒr den Planeten getan. Den gibt es nĂ€mlich nur genau einmal.
Bei mir laufen 3 Fritz!Boxen (Mesh), 2 kleine Switches, ein Raspi1 (PiHole) und ein Odroid (NextCloud) 24/7 und versorgen ein 3 Familienhaus mit Netzwerkzugriff.
GeschĂ€ftsrechner, Laptop mit 2 Monitoren und Snom Phone geht Abends in den Standby, wird am WE abgeschalten und schaltet Telefon und Monitore ĂŒber Master/Slave Steckdose ab.
Privater Laptop, Laptop meiner Frau und GamerPC meines Sohnes gehen ĂŒber Nacht in Standby.
Sehe nicht viel Potential hier noch was einzusparen.
Ich verwende fĂŒr meine Arbeitsplatzrechner und Laptops ĂŒber Nacht Hibernate (suspend to disk). Damit verbrauchen sie im Ruhezustand keinen Strom und sind nach dem Aufwachen sofort wieder einsatzbereit. Zur BegrĂŒĂung starte ich ein Skript, das mit Subversion, Git und Unison die Daten des aktuellen Arbeitsplatzrechners aktualisiert.
Mache ich sicher seit 15 Jahren so, es hat noch nie ein Problem damit gegeben.
Das NAS lÀuft durch; alle anderen Rechner werden aus- und stromlos geschaltet und nur eingeschaltet bei Bedarf.
Meine Monitore werden nach 30 Minuten in denen ich nichts am PC mache in den Standby geschickt.
Den Rechner versetze ich manuell in den “Energie sparen” Modus von Windows.
Braucht etwas mehr Energie als der “Ruhezustand, weil bei “Energie sparen” der RAM weiterhin mit Energie versorgt wird.
Wenn ich den Rechner in der Nacht “aufwecke”, dann dauert das jetzt spontan geschĂ€tzt maximal 5 Sekunden.
Bis die Netzwerkverbindung wieder aufgebaut ist, vielleicht 10 Sekunden, was vollkommen ausreichend fĂŒr mich ist.
Das DSL-Modem lasse ich aber 24/7 laufen, weil da der Verbindungsaufbau deutlich lÀnger als eine Minute dauert:\
Drucker wird nach wenigen minuten in den Stand-by-Betrieb geschickt, das hab ich im Drucker, bzw. in seiner WeboberflÀche so eingestellt.
Könnte ihn zwar auch komplett abschalten, weil ich eh nicht tÀglich drucke, aber dazu bin ich zu faul, bzw. bringt das maximal 1W;)
Rechner selber wird in der Regel ĂŒber Nacht heruntergefahren. Wenn heruntergefahren, wird Steckdose samt 3 Monitoren und Boxen von der Haussteuerung komplett abgeschaltet. Rechner bleibt maximal am WE durchgehend an, wenn er zu tun hat.
Anonsten laufen hier noch 5 Raspberrys; 3 laufen permanent und werden evtl bald durch einen einzelnen Odroid ersetzt und 2 habe ich tĂ€glich nur bei bedarf fĂŒr ein paar Stunden an. Und ca 30 esp8266/esp32 laufen hier ohne Unterbrechung durch. Haussteuerung halt.
Bin schon vor etlichen Jahren im BĂŒro und privat auf Strom und Platz sparende Shuttle umgestiegen. Da im (Un)Ruhesteand jetzt nur noch privat ein ASRock 4×4 Box-4500U. Betreibe keine Server.
Router, PC, Bildschirm und Drucker werden ĂŒber Schaltsteckerleiste nur dann eingeschaltet, wenn sie benutzt werden. Bei Pausen schalte ich nur den Bildschirm aus.
Auf ein Festnetztelefon verzichte ich und kann deshalb den Router bedenkenlos ausschalten.
Handyakku hÀlt etwa sechs Tage durch. Das liegt an meiner geringen Nutzung und der Freiheit nicht immer erreichbar zu sein, die ich mir erhalten habe.
“Hardware schonen”
Die allfĂ€lligen Argumente fĂŒr oder gegen gehören mMn allesamt in den Bereich der Fabeln und Halbwahrheiten, sofern es sich um Hardware aus dem Consumer Bereich handelt. FĂŒr kritische Anwendungsbereiche gibt es entsprechend zertifizierte Hardware zu den ebenfalls entsprechenden Preisen.
Ăkologisch sinnvoll ist jede Energieeinsparung.
Derzeit halte ich die weite Verbreitung der Streaming Dienste fĂŒr den ökologischen GAU. Da wird Bandbreite mit gigantischer Serverstruktur und gigantischem Stromverbrauch fĂŒr Nonsens generiert, anstatt sie produktiv zu nutzen. FĂŒr so einen Firlefanz sollte mMn das Datenvolumen das FĂŒnf- bis Zehnfache kosten.
Bei mir ist das eine bunte Mischung:
Kram im Rechenzentrum lĂ€uft durch, so auch der Blog hier. Das hat mehrere GrĂŒnde:
On Premise bzw. Zuhause verhĂ€lt es sich deutlich “grĂŒner”:
Ăber nacht sollen Notebook, Tablet und Handy aufladen. Der Rest wie z.B. Dockingstation, Monitore etc. werden ĂŒber nacht ausgeschaltet, braucht ja keiner.
Aktuell findet sich bei mir keine Hardware die Àlter als 3 Jahre ist, somit sollte das doch alles etwas energiesparend sein.
wake on lan ist auch eine schöne Idee. Soweit ich weiĂ geht das allerdings bei Raspberrys nicht….
Ja, wenn alte Hardware von anderen weiterverwendet wird und neue nicht nur wegen âEnergiesparsamkeitâ angeschafft wird ⊠hier leicht OT, aber ansonsten ist es mit der Energiesparsamkeit ziemlich schlecht â wenn nicht gerade ein Pi einen dicken Server ersetzen kann đ
Also ein Pi ist nun wirklich kein ServerâŠ
Die HW wird im Freundeskreis oder im lokalen Hackerspace weitergenutzt, somit ist das Gewissen rein
FĂŒr kleine Sachen sehr hĂ€ufig doch đ Aber gemeint war ja eigentlich auch, dass man wohl selten einen ârichtigenâ Server durch einen Pi ersetzen kann â wenn aber doch, wĂ€re das einer der wenigen FĂ€lle, wo ich mir HW-Kauf fĂŒrs Energiesparen vorstellen könnte âŠ
Prima!
Ein Bekannter von mir hat mal ein Skript geschrieben, mit dem er projektbezogen seinen Rechner nach dem Start schnell betriebsbereit bekommt. Vielleicht kann das ja fĂŒr jemanden hier von Nutzen sein (hab’s selbst nie ausprobiert):
https://gitlab.com/CRogers/rerun
Ich schalte meinen Computer nachts (und wenn ich lÀnger nicht am Schreibtisch sitze) aus. Router lÀuft weiter.
wie lĂ€sst sich denn ein Raspberry Pi oder Debian-basierten Server ĂŒber Nacht automatisiert ausschalten? und morgens wieder automatisch einschalten?
Ich habe es ĂŒber die Haussteuerung gemacht. Brauchst halt eine steuerbare Steckdose. Sonoff-Zwischenstecker mit einer Tasmota-Firmware alleine wĂŒrde schon reichen. Einen Server zur Haussteuerung braucht man nicht zwingend, geht auch direkt via API. Dann kannste bei belieben den Raspi ĂŒber ein Bash-Skript herunterfahren lassen und schaltest ein paar sec spĂ€ter die dazugehörige Steckdose via API ab. Zum Einschalten des Raspis dann halt einfach die Zwischensteckdose wieder einschalten.
keep it simple, danke đ
Meine Systeme (PC, Laptop) schalte ich immer aus. Einzig die NAS und mein Raspberry laufen durchgehend.
Bei mir lÀuft der Proxmox Server (Intel NUC7PJYH, verbraucht knapp das doppelte vom Pi4 vorher) mit 2 Pi-Hole VMs und einer Home Assistant VM durch. Das Synology NAS lÀuft semi-24/7 durch da die meistens im Standby ist und nur gelegentlich aufwacht (lÀsst sich leider nicht komplett verhindern).
Ansonsten lÀuft nur noch die Tanix TX3 wirklich durchgehend (Mediacenter).
Der Rest (1 Desktop & 1 Notebook) ist ĂŒber Nacht meistens aus. Gelegentlich vergesse ich den Desktop runterzufahren.
Schon als Kind habe ich gelernt, das man Dinge die man gerade nicht braucht, ordentlich weg packt oder ausschaltet (damals Radio). Und so halte ich es immer noch. Ich als Privatperson habe eh im Normalfall nur immer einen Computer an und der wird immer komplett runtergefahren.
Der sparsame Rock Pi 4 lÀuft 24/7.
Mein Desktop-PC hingegen nur, wenn ich ihn auch nutze. Nachts ist er demzufolge aus.
Interessanter Artikel. Ich ĂŒberdenke auch immer mal wieder mein IT-Konzept zuhause. Als Informatiker hat man naturgemÀà etwas mehr IT zuhause als Otto-Normal.
Ich versuche einen Kompromiss aus notwendigen Diensten, Hardware-Leben und dem berĂŒhmten Kosten-Nutzen-VerhĂ€ltnis anzuwenden.
Einige Dienste benötigen 24/7-Betrieb. So z. B. meine zwei NAS, eins dient als Backup-Speicher. Das Haupt-NAS (Synology DiskStation) ist so zentral eingebunden, daĂ weder Plattenspindown noch Standby in irgend einer Form funktional wĂ€re. Aufnahmen vom SAT-Receiver, Dateiserver-Dienste, DHCP und (2. DNS), meine kleine Homepage und natĂŒrlich die von mir sehr stark genutzte PhotoStation stehen 24/7 zur VerfĂŒgung.
Andererseits gibt es natĂŒrlich noch VPN-Dienste, den Pi-Hole, einen Pi mit LibreElec, die allesamt ebenfalls 24/7 laufen. VPN via Wireguard (auf einem eigenen Router) nutze ich auch sehr gerne von unterwegs aus, nicht nur fĂŒr den Zugriff aufs Heimnetz.
Mein Desktop-Rechner, ein iMac, lĂ€uft auch 24/7. Wieso? Ist ein Ă€lteres Modell aus 2012 und hat eine externe SSD verpaĂt bekommen. Trotzdem ist es sehr angenehm, zu jeder Tages- und Nacht-Zeit mal schnell was nachschauen zu können. AuĂerdem filtert er via Apple-Mail Spam-Nachrichten, die ansonsten stĂ€ndig auf meinem iPhone aufschlagen wĂŒrden, wenn er mal nicht online ist.
Ich hoffe jedenfalls, mit GerĂ€ten wie dem Raspberry Pi, den DiskStations, dem iMac und natĂŒrlich auch meinem nicht ganz kleinen Unifi-Netzwerk auf energiesparende Komponenten gesetzt zu haben.
Vor vielen Jahren lief alleine fĂŒr Fileserver-Dienste ein ausrangierter (vollwertiger) PC mit Linux und Samba. Da ist ein NAS mit Raid 1 und zahlreichen anderen Diensten deutlich sparsamer im Stromverbrauch.
Ich nutze meine GerĂ€te auch relativ lange, so z. B. den o. g. iMac aus 2012 (damals neu) und auch meine beiden DiskStations, DS212+ und DS210j. Auch dadurch versuche ich den FuĂabdruck klein zu halten, und den Geldbeutel natĂŒrlich auch.
Ich betreibe keine Rechner als Server, sondern nur einen Laptop und ein Ă€lteres Netbook. Da beide somt nicht dauerhaft verfĂŒgabar sein mĂŒssen, werden die Abends in den Ruhezustand versetzt oder runtergefahren. Router bleibt aber an.
Ich habe einen Dell Tower-XPS mit 300Watt ausgemustert und gegen einen SmallFormFactor Rechner (Acer Veriton i5-11,SSD,OpenSuse,Virtualbox) getauscht mit 65Watt. Dabei verzichte ich allerdings auf eine Power-Grafikkarte. Und der Ausschalter an der Stromsteckdose fĂŒr diverse Komponenten wird tĂ€glich genutzt.
Ich schalte den PC aus wenn ich lĂ€nger nicht zuhause bin und auch ĂŒber Nacht.
TagsĂŒber schaltet sich der PC nach 20 Minuten auf Standby wenn ich doch mal lĂ€nger als vorgesehen nicht zuhause bin.
Alles aus. SĂ€mtliche GerĂ€te hĂ€ngen an einer Austaster-Steckdose. Mein Verbrauch ĂŒber Nacht liegt bei 0 Watt.
…ne ne, nur der KĂŒhlschrank hĂ€lt die GetrĂ€nke kĂŒhl. đ
Fritzbox, WDMyCloud, Switch, und ein Raspi3 sind stĂ€ndig online, ansonsten wird nachts alles heruntergefahren und vom Stromnetz getrennt. Mein Alltagsrechner ist inzwischen ein MSI Cubi mit Intel Core I5 der zehnten Generation, einen groĂen Tower benötige ich fĂŒr meine Zwecke nicht mehr.
Meine GerĂ€te sind nur an, wenn ich sie brauche. Einzige Ausnahme ist der Fernseher, der Nachts lĂ€uft, da ich an Tinnitus leide und bei völliger Ruhe vom Dauerpfeifen nicht zur Ruhe kommen wĂŒrde.
Unpopular Opinion: ich denke, dass 99 % aller GrĂŒnde, die genannt werden, warum PC’s, Notebooks, Server, NAS, etc. durchlaufen “mĂŒssen”, nur Ausreden sind, um zu kaschieren, dass man eigentlich nur bequem ist. Ich tue mich auch schwer damit, nachzuvollziehen, warum jemand mehrere GerĂ€te gleichzeitig laufen lassen “muss” und wieso man (als Privatperson) Server braucht.
Dank der ach so genialen Energiepolitik der Bundesregierungen seit Bundesumweltminister Trittin (’98-’05) belastet der deutsche Strom das Klima mit ĂŒber 300g COâ/kWh (zum Vergleich, der französische Strommix kommt im Schnitt auf etwa 60g) [Quelle]. Da kann man sich ausrechnen, welchen ökologischen FuĂabdruck man durch seine Bequemlichkeit beim Klima hinterlĂ€sst.
Dir ist aber schon klar, daĂ es da einfachere Optionen gibt, z.b. kleine Lautsprecher mit White-Noisewiedergabe. Da ich auch Tinitus habe bzw. hatte (dank der Methode die folgt) , kann ich Dir sagen, daĂ Du das auch mit KonzentrationsĂŒbungen in den Griff bekommen kannst. Ich habe mir vorgestellt, daĂ ich die Mauer von Pink Floyd hochziehe und damit die Tonquelle isoliere. Dazu ĂŒberkonzentriert man sich auf die Frequenzen des Tinitus ( sind ja meist mehrere) und dĂ€mpft dann eine nach der anderen weg. Es braucht etwas Ăbung, aber es funktioniert und das dann auch sehr schnell. Es kann ein paar Wochen dauern, bis Du das drauf hast, aber dann brauchste keine Hilfen mehr.
Ich schalte meine GerĂ€te – wann immer möglich – komplett aus. Ausnahmen sind kleine Arbeitspausen, wĂ€hrenddessen der PC in den Standby geschickt wird. Ich betreibe allerdings auch keinen eigenen Server. Davon, dass der Dauerbetrieb besser fĂŒr die Hardware sein soll, habe ich noch nie gehört.
“Einer der GrĂŒnde dafĂŒr ist, dass ich bei meinem Setup nach dem Boot rund eine viertel Stunde benötige, um effektiv arbeitsfĂ€hig zu sein.”
@Ferdinand: Die Funktion “Sitzung beim Anmelden wiederherstellen” (wie z.B. bei KDE) hilft dir nicht?
Ich schalte meinen Desktop-Rechner immer abends aus, der wĂŒrde ansonsten eh nichts machen auĂer unnĂŒtz Strom verbrauchen. 24/7 lĂ€uft lediglich der Router, ohne den ginge ja auch kein Telefon mehr. Allerdings, wenn ich so Richtung Winter gucke, könnte sich das Problem von selbst erledigen. Wenn Strom zum ganz teuren Luxusgut wird oder noch Schlimmeres droht.
FĂŒr simples Office, Mail und moderates Internet reicht ein Raspi Pi. Ich habe familien-intern (Frau, Papa, Schwester) auf Raspis umgerĂŒstet. Stromverbrauch fĂŒr IT-Equipment wie folgt:
Raspi: ca. 2-3 Watt
Office Notebook: ca. 40 Watt
Office PC: ca 130-200 Watt
Gaming PC: ca. 300-400 Watt
Monitor: ca. 25 Watt
Quintessenz: fĂŒr ca. 80-90% aller Leute wĂŒrde ein Raspi reichen. Da liesse sich jede Menge Energie sparen.
Falls ich Mist geschrieben habe, bitte ungeniert (freundlich) kommentieren/korrigieren.
Das Zauberwort bei den meisten Nutzern heiĂt “Gaming”.
Da kann die Graka nicht fett genug sein.
Gaming am PC macht nur eine kleine Gruppe aus. Wie ich es sehe, wechseln sehr viele Leute auf Smartphones. Die mobile Gaming-Industrie ist mittlerweile sehr viel lukrativer als Gaming am PC oder Konsolen.
Mein Raspi mit der Pihole lĂ€uft gezwungenermaĂen auch 24/7, alles andere (bei mir nur Laptop / Desktops) werden nach Gebrauch ausgeschaltet. Vom Energieverbrauch abgesehen hĂ€tte ich bei Festplatten-Systemen Bedenken, dass sonst die Platten kaputtgehen, da ja nur Server-Festplatten auf 24/7 ausgelegt sind. Bei SSDs wĂŒrde ich auch eine höhere Abnutzung vermuten (je nach persönlicher Konfiguration und Verwendung der Ramdisk), aber da sind die Systeme so schnell hochgefahren, dass sich anlassen eigentlich auch nicht lohnt. Bei verschlĂŒsselten Systemen hat man zudem evtl. ein etwas höheres Risiko, wenn die durchgehend entschlĂŒsselt bleiben? Wenn wirklich mal Arbeit liegenbleiben muss (bspw. umfangreichere Scan-Projekte mit Simple Scan) benutze ich einfach eine VM. Bei Gnome Boxen muss ich die nur verlassen, um sie auf Standby zu stellen und kann dann den Host sofort herunterfahren.
Nachts ist fast alles aus, allerdings stehen die Produktivsysteme zugegebenerweise eh im Rechenzentrum. FĂŒr absolut kurzfristige NotfĂ€lle liegt das Tablet im Standby bereit.
Was mir immer wieder auffÀllt ist, dass die AbwÀrme von Desktop-PCs doch recht krass ist, wenn man ein kleineres Arbeitszimmer nutzt und Sommer ist.
Mein Homeserver mit 3 VMs (NAS, Zoneminder, Pi-Hole) lĂ€uft gezwungender MaĂen 24/7. Genauso wie mein OPNsense. Notebooks werden bei NichtbenĂŒtzung suspended. Nicht ideal bezĂŒglich Stromverbrauch aber ich wĂŒsste keine andere Lösung.
GrĂŒĂe
Interessantes Thema! Neben Dauerbetrieb geht sicher auch die KomplexitÀt des Setups und die Hardwareauswahl mit ein.
Ich versuche auch seit lÀngerem den Verbrauch zu optimieren, derzeit bin ich soweit:
– Ein einzelner Server 24/7 mit einer IDLE-Leistungsaufnahme von ca 10 Watt (Intel J5040, 8GB SO-Dimm, eine 2TB SSD, Pico-PSU Netzteil, eine normalerweise ausgeschaltete interne Backupfestplatte), eine debian installation ohne virtualisierung
– Fritzbox 24/7 (keine weiteren Switches oder repeater): 13 Watt
– BĂŒropc (ryzen 3400g, PicoPSU), Laserdrucker, 28 Zoll Monitor: nur bei Bedarf, ansonsten Strom komplett weg
– Laptop (Intel N5030) im Suspend wenn nicht benötigt
Mit Verzicht auf Virtualiserung reicht der einfachere, stromsparende Intel J5040. RAID gibt es nicht. Die Hardware ist so dimensioniert, dass sie schnell genug fĂŒr alle Anforderungen ist, darĂŒber hinaus aber keinen unnötigen Krimskrams bietet.
Backup (rsync mit link-dest option) geht auf eine interne HDD, die auĂerhalb der backupzeit per hdparm ausgeschaltet ist. Hin und wieder gibt es ein Backup vom Backup auf eine ext. Platte, die nur dazu angestöpselt wird. Auch das Pico-PSU hilft enorm um den IDLE-Verbrauch zu drĂŒcken.
Im nĂ€chsten Schritt frage ich mich aber, wieso ich den Server ĂŒberhaupt betreibe. Aktuell fĂŒr backups, Nextcloud, git repos, mpd, fileserver. Allerdings lĂ€uft ja auch noch die nicht gerade sparsame Fritzbox mit. Die könnte man auch fĂŒr file access, git repos und backups nutzen. Und fĂŒr mpd könnte man auch einen kleinen rpi zero w spendieren..
Der Desktop und Notebook ist nachts immer aus,
und wenn ich nicht da bin ist alle Hardware abgeschaltet
mit Schalter (Phase und Null) nix Bereitschaft oder so,
Die Dinger booten so schnell dass das ĂŒberflĂŒssig ist,
und kein NAS.
GruĂ
Interessantes Thema!
Bei mir lÀuft ein RasPi4 mit NextCloud, ein RasPi2 mit PiHole, zwei Switche und die FritzBox durchgehend. Alles andere wird nach der Benutzung ausgeschaltet.
Derzeit fahre ich den NextCloud Raspi und einen der Switche aber auch herunter, weil sie in meinem Dachzimmer laufen und da wird es regelmĂ€Ăig ĂŒber 30 °C warm.
Ich glaube auch nicht, dass das stetiges Durchlaufen die Lebensdauer von Computern erhöht. Eher im Gegenteil: wenn ich wegen Hitze frĂŒher Feierabend mache oder mich entscheide ins klimatisierte BĂŒro (anstatt Homeoffice) zu gehen, und die GerĂ€te dann ausgeschaltet sind, ĂŒberstehen sie die heiĂen Tage besser.
BezĂŒgl. der Stromersparnis denke ich, dass wir da andere Probleme haben. Ich beobachte, dass die Elektrifizierung des PKW Verkehrs gut voran kommt, mit dem Nachteil, das der dazu notwendige Strom nicht gerade sparsam verbraucht wird.
Alles lÀuft 24/7. Auch die 8 Sonos Boxen. Werde heute Nachmittag Mal googeln, ob sich intelligente Steckdosen rechnen.
Bei mir hat die Funk-Steckdose mehr verbraucht als das angeschlossene GerÀt.
Mein Intel Nuc mit Debian 11 und nextcloud lĂ€uft 24/7. Debian â€ïž
Interessanter Gedanke/Beitrag und doch nicht neu.
Ich fange mal mit meinem Setting an: Alle Desktop Rechner (PC wie Laptops) werden grundsÀtzlich bei nicht Nutzung herunter gefahren (Kein Standby!). Die Rechner booten alle im null Komma nix und haben i.d.R. keine Aufgaben.
Ich habe darĂŒber hinaus mehrere Media Center (3x) mit Core/LibreElec und VDR. Die sind alle aus bzw. einer im Standby da ĂŒber FB einzuschalten. Einzig mein NAS wo OMV und TvH (DVB-S Aufnahmen + Server fĂŒr die Media Clients) laufen, ist 24/7 an. Hier gehen die HDD’s in den definierten SpinOff. Shutdown möchte ich wieder angehen, hat aber fĂŒr OMV 4 immer wieder zu Problemen gefĂŒhrt. Nun ist mit dem Upgrade auf OMV 5 noch TvH mit dazu genommen, was es nicht einfacher macht.
Das NAS sollte m.M.n. nicht zwingend 24/7 laufen, muss aber bei Aufnahmen von TvH zur VerfĂŒgung stehen.
Alle Handys und Tablets im Haushalt gehen Abends in den Spar- und Flugmodus.
Ausschalten bringt da nicht wirklich viel.
Router lÀuft 24/7 wegen VoIP Tele durch. 2x WLAN AP schalten sich die Funkmodule Nachts nach Zeitplan ab.
Es gibt immer wieder mal ausfĂŒhrlichere Artikel, aber keine wissenschaftliche Untersuchungen, zu dem Betrieb von NAS/Servern und HDD’s inkl. Ressourcen bzw. Energiemanagement. Da nicht wissenschaftlich, m.M.n. nicht zu verwerten.
Ich bin jedoch der Meinung, dass elektronische GerĂ€te und insbesondere Rechner, nur dann laufen sollten, wenn das wirklich notwendig ist. FĂŒr mich State oft the Art. Alles anders ist nicht Zeit gemĂ€Ă.
Bei mir laufen zwei Server mit virtuellen Maschinen – je eine pro Kunden – leider auch eine mit Windows. Nebenbei haben wir noch ein kleines experimentelles Ethereum Netzwerk. Die Daten liegen auf einer NAS. Hier auf dem Balkon habe ich noch einen Raspberry Pi 400 als Terminal. Alles auĂer den Bildschirmen lĂ€uft 24/7.
Da lasse ich mir auch kein schlechtes Gewissen einreden – das ist meine Arbeit – mit der ich bis zu meinem persönlichen Steuezahler- Gedenktag vor ein paar Tagen ausschlieĂlich andere – auch das ganze Panikorchester mit den ganzen Dampfplauderern – finanziert habe. Jetzt komme ich dazu, den Strom fĂŒr die Server zu bezahlen. Yeah. Dann kommen die Buletten.
Hoch und herunterfahren ist keine wirkliche Option, da auch Kollegen – zumindestens ĂŒber die Nextcloud – zugreifen, wo ich keine Vorschriften machen kann, wann sie das tun. Ein Neustart dauert vom DrĂŒcken des Netzschalters bis zum Anmelden mehrere Minuten.
Also ich schalte eher einmal zu oft als einmal zu wenig aus, und zwar bei eigentlich jeder Pause, die ĂŒber eine halbe oder dreiviertel Stunde geht. Rein logisch gesehen denke ich schon, dass das Strom spart, denn wenn, dann fahre ich ja auch richtig runter und nutze keine Hibernate-Funktion. Allerdings bin ich nicht ausreichend bewandert, um das mit der konstanten Temperatur beurteilen zu können. Ich meine, fĂŒr mich hat es bisher eigentlich auch keine Probleme gemacht, komplett runterzufahren, der Laptop bootet schnell (ĂŒbrigens bei jedem Init-System ;)) und derartig komplizierte Setup-Gewohnheiten, die eine Ewigkeit zum Bereitmachen brĂ€uchten, habe ich auch nicht. (Bis jetzt) betreibe ich auch keine Webserver, … ĂŒber die Hardware die ich benutze, ich schlieĂe aber nicht aus, das in ErwĂ€gung zu ziehen, wenn ich mich einmal ausreichend mit der Materie auseinandergesetzt habe. Was die ökologische Frage beim Rundum-Betrieb angeht, wĂ€re die einzig sinnvolle Antwort vermutlich: Verbrauch begrenzen und/oder Ăkostrom benutzen (richtigen Ăkostrom, nicht den aus den AKWs), dann lĂ€sst sich aber ĂŒber den Preis nochmal ganz von vorn diskutieren. Theoretisch könnte man auch auf Hosting-Anbieter zurĂŒckgreifen, die ihre Infrastruktur mit zertifiziertem Ăkostrom betreiben, dann wĂŒrde man aber sicherlich auch einiges an eigener Kontrolle abtreten.
Echter Ăkostrom flieĂt bei mir seit ĂŒber 10 Jahren
Mein erster Gedanke zu deiner Antwort: da kam die Tage eine nette Doku namens “Atomkraft forever” bei den Ăffentlichen. Am Ende dann der Ampriom(?) Chef(?): “…es gibt Tage, da leistet grĂŒne Energie 100 % und es gibt Tage, da leistet sie weniger als 1 %…” (Zitat jetzt nicht genauso, aber so Ă€hnlich).
Versteh mich nicht falsch, aber bei mir stoĂen so Aussagen wie “100 % Ăkostrom”, “wird zu 100 % kompensiert” immer wieder auf heftiges KopfschĂŒtteln.
Ps: 5 kWh LiFePo im Keller, selber zusammengeschustert, schafft echte 3,5 kWh ohne seine Grenzen zu kommen, zusammen mit dem 4,8 kWPeak-Inselnetz laufe ich seit ein paar Wochen relativ autark vom RWE-Netz, hin und wieder mal zuschaltung wenn Kaffeemaschine, Wasserkocher und Waschmaschine parallel laufen (*seufz*) ..bis der Herbst kommt, dann wird es wieder mau sein mit dem 100 % “ökostrom” đ
Pss: zum Thema:
alles 24h Betrieb
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1.) Z83 II @ 7,5 W Idle (Zoneminder, 4 Cams)
2.) Raspi Zero @ 3 W Idle (PiHole)
3.) Odroid Xu4 @ 6 Watt Idle (Netxcloudserver)
4.) Pine64 @ 5 Watt Idle (Docker, 2 Instanzen)
5.) alte Fritte @ 18 Watt Idle
6.) TP-Link LTE Router @ 12 Watt Idle
bei Bedarf:
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Laptop Lenovo Suspend beim Zuklappen
Tablett Samsung 10.1″ irgendwas
Stecker in Steckdose bei Bedarf:
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HP MFP28 irgendwas zum Drucken und Scannen
Man kann nur versuchen zu ermitteln, ob es der Anbieter ehrlich meint oder nicht. Ob das dann evtl. Mischstrom ist, steht auf nem anderen Blatt
Es gibt ja nicht nur Wind und Solar âŠ
Und einige Anbieter geben doch genau Auskunft (habe jetzt nicht gerade nachgeschaut, aber vermute Greenpeace Energy oder Naturstrom wÀren da Optionen).
Es geht nicht darum, dass es nur Wind und Photovoltaik gibt zwecks Stromgewinnung oder Solar und ErdwĂ€rme zwecks WĂ€rmegewinnung, sondern darum dass Du niemals zu 100 % Ăköstrom bekommen kannst in einigen vielen Situationen. Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist hier entscheidend. Das Werbeversprechen suggeriert eine zeitliche Konstante, verkauft wird dir aber eine Durchschnittsmenge Ăköstrom.
Und nur daran hĂ€nge ich mich auf, dieses WerbegesĂŒlze. *schnauf*
Genauso so blödsinnig wie “mein Paket zu 100 % CO2 neutral”. Nee, da wird nix kompensiert, sehe keinen der das CO2 dahinten am Transporter abfischt, in TĂŒten steckt und danach mit ner Spitzhacke die Cs von den Os trennt. đ
So, genug Offtopic, habe mich aus-aufgeregt ^^
GruĂ
… darum brennt bei der taz auch die ganze Nacht das Licht. Ăkostrom aus Solarpanelen halt. đ
Bei Hibernate (nicht Suspend) ist der Rechner aus!
Stimmt, habe ich mir verwechselt (Hibernation lĂ€uft ĂŒber eine bestimmte Datei, oder?). Ich meinte, dass der Rechner in keinster Weise betrieben wird, wenn er
aus istaus sein soll.Hallo,
ich bin Informatiker und habe entsprechend viel Hardware. Mein ArbeitsgerÀt ist ein Laptop, der nur am eingeschalteten Dock (mit Bildschirm, etc.) hÀngt, wenn ich das alles brauche. 24/7 lÀuft bei mir ein Synology NAS, das ich gleichzeitig als kleinen Home-Server nutze (Nextcloud, Home Assistant, etc). Alles andere (bspw Fernseher mit Xbox, 3D-Drucker, Drucker, etc.) hat smarte Abschaltsteckdosen bekommen, die sich teils nach Zeitplan automatisch abschalten, um Strom zu sparen, bzw. die ich nur einschalte, wenn ich die GerÀte aktiv brauche.
Ich bin mal mit einem EnergiekostenmessgerĂ€t (gibt es gĂŒnstig zu kaufen oder auch zum leihen) ĂŒberall bei mir durch. Selbst der Standyverbrauch meines Arbeitsplatzes ist so hoch (>5W, wegen mehrerer GerĂ€te), dass sich ein abschalten bzw. die smarten Steckdosen (~0,6W) lohnen (5-10⏠Strom im Jahr gespart).
Laptop: fahre ich eh tĂ€glich neu hoch, schon rein wegen eingespielter Updates und Security fixes. Das ist schlieĂlich das Haupteinfallstor fĂŒr Malware im Netzwerk und nicht jeder Dienst (geschweige der Kernel) wird im Hintergrund bei einem Update neu gestartet.
NAS: Muss nur wegen der Serverkomponente 24/7 laufen. Ich bin bei einem NAS hÀngen geblieben, weil es vglw. wenig Strom verbraucht. Selbst der alte Laptop verbraucht als Server das doppelte.
Strittig: der Drucker – ein Laser. Der muss erst hoch heizen, wenn man ihn einschaltet (vs 6-20W Standby-Verbrauch). Den brauche ich aber nur alle paar Tage.
Haltbarkeit der Hardware: Wenn bei mir in all den Jahren etwas kaputt ging, waren es fast immer Netzteile (Kondensator explodiert, Stromspitze, billiges Teil). Je weniger die Dauerlaufen, desto besser fĂŒr deren Haltbarkeit. Ich wĂŒsste nicht, wann bei mir mal eine Festplatte oder SSD ausgefallen wĂ€re.
Meine Desktop PCs, Notebooks und mein File- und Datenbankserver laufen mit energiesparenden, passiv gekĂŒhlten Intel Celeron Prozessoren. FĂŒr meine BedĂŒrfnisse reicht die Performance völlig aus. Alle Rechner werden abends ausgeschaltet. Auch das WLAN. Bei mir dauert das Hochfahren meines Servers allerdings nur 30 Sekunden. Alle Rechner sind mit SSDs bzw. NVMEs ausgestattet und sind teilweise schon 7 Sekunden nach dem Einschalten einsatzbereit.
Meine beiden Raspis (Modell 3 einmal fĂŒr LibreElec und einmal VPN + billig NAS) laufen durch. Der Rest wird herunter gefahren. Allerdings Ă€rgern mich die Rest-VerbrĂ€uche, weil ich die Rechner per WOL remote einschalte, wenn ich sie von extern brauche. Ich messe da ca. fĂŒnf Watt * drei Desktop-Rechner. Da muss ich noch mal bei…
LLAP
Ferdi
Hrmmm.
Unter der Woche wenn ich nicht im Haus bin, schalte ich den Rechner dort aus, inklusive Steckerleiste..
Was dazu fĂŒhrt, dass am Wochenende die Windows Uhrzeit nicht mehr passt und https nicht mehr funktioniert und das BIOS vergisst, dass ich SVM aktiviert hatte.. =_=
Das Notebook und die Rechner auf Arbeit bleiben 24/7 an, da bin ich schlurig.
sonst gilt eher:
Wenn ich es nicht brauche geht es in in den StandBy, auĂer PIs die laufen durch ĂŒberall
Klingt verdÀchtig nach einer leeren BIOS-Batterie!
Homeserver (1x File & 1x Backup) fahren sich um 1:30 nachts runter und werden ggf. nur von Desktops beim Login per Wake-on-LAN wieder hochgefahren (das werde ich in ihrem BIOS noch umstellen auf “Booten wenn Strom wieder da” plus eine Funksteckdose fĂŒr beide, dann ist auch dieser Standby-Verbrauch gestrichen). Ich habe bisher keinerlei BestĂ€tigung fĂŒr die angebliche “Kurzlebigkeit” von HDDs beim öfteren Runterfahren, meine Ă€lteste Platte lĂ€uft seit 11 Jahren so.
Desktops fahren sich spĂ€testens um 0:30 nachts selbst runter (wer’s lĂ€nger braucht, kanns verhindern); Smarthome-Server registriert Verbrauch der Desktops und schaltet bei < 16 Watt (= alles ist im Standby) ihre Funksteckdose nach 8 Minuten ab.
Das einzige, was 24/7 lÀuft ist ein Raspberry 3B als Smarthome-Server.
Guten Morgen,
das ist ein wirklich schönes Thema. Prima wÀre es, wenn du das aus deiner journalistischen Perspektive noch weiter verfolgen und vertiefen könntest; z.B. Fachleute zum Thema nachhaltiges Programmieren, Green Server usw
Fragen zu deinem Beitrag:
Was ist das den fĂŒr ein Setup, dass dein Work-PC 15 Minuten zum booten benötigt? WĂ€re auch einen eigenen Artikel wert. đ
Zu deinen Fragen:
Ich arbeite in einem BĂŒro, bei dem ich technisch nicht viel Einfluss habe. Zwei groĂe IBM ThinkCenter Monitore laufen 24/7; StandBy zĂ€hlt dazu auch. Mir fehlt hier ein physischer Stromschalter fĂŒr die Teile; den könnte ich selbst dazu setzen.
Aber auch andere Leute arbeiten an diesem Arbeitsplatz und sind dann nicht in der Lage, nach so einem Schalter zu suchen, oder sich daran zu erinnern, dass ich ihnen davon berichtet habe. đ
Zu Hause deaktiviert sich mein WLAN in der Nacht; allerdings nur kurze Zeit, da ich lange wach bleibe und wiederum andere Familienmitglieder sehr frĂŒh aufstehen.
Zu Hause betreibe ich ein NAS (selbstgebaut) als Medien-Server und “Backup”-Maschine (ja ein NAS/RAID ist kein “echtes Backup”). Eine “VerfĂŒgbarkeit” 24/7 ist notwendig, weil mehrere medienkonsumierende Menschen im Haushalt. Aber VerfĂŒgbarkeit ist nicht mit einer Laufzeit von 24/7 gleichsetzbar! Fast alle der genutzten Medien-Clients (z.B. Kodi auf einem RaspberryPi) wecken beim Booten den Server einfach mit auf. Der Server wiederum prĂŒft alle 20 Minuten seinen Verbindungsstatus und fĂ€hrt sich sozusagen bei (lĂ€ngerer und wiederholt geprĂŒfter) InaktivitĂ€t wieder herunter.
Das Backup muss nicht zu festen Zeiten laufen und wird ggf. alle 15 Minuten vom Client neu versucht, bis der Server eben erreichbar ist. Das ist in meinem Setup ausreichend, um ruhig schlafen zu können.
Daher auch die Frage an dich: Muss dein Server 24/7 laufen?
Du sprichst nur ĂŒber Geld, aber gleichzeitig ĂŒber “Zeiten wie diesen”. Meinst du mit letzteren den Energiemangel und Preisanstieg, oder Klimawandel? Letzteres ist fĂŒr mich wichtiger und sollte IMHO ausschlaggebend fĂŒr Konfiguration der Systeme sein. Geldeinsparung ist fĂŒr mich nur ein Bonbon.
Ich schrieb: ‘âŠdass ich bei meinem Setup nach dem Boot rund eine viertel Stunde benötige,⊒ Eine viertel Stunde Booten wĂ€re schlimm. đ Es geht um Dinge beim Einrichten der Sitzung, die ich bisher nicht automatisieren konnte. So habe ich stĂ€ndig 10 -15 Browser-Instanzen laufen. Damit diese schnell im Zugriff sind, belege ich die mit Kurzbefehlen fĂŒr das jeweilige Fenster. Dazu kommen Kleinigkeiten, wie dass manche Browserfenster sich ihren Bildschirm nicht merken. Passwörter mĂŒssen eingegeben werden usw.
Bei den Bedenken geht es weniger ums Geld als um den Planeten. Ob die server wirklich 24/7 laufen mĂŒssen, habe ich nach meinem kĂŒrzlichen Umzug in neuen Setup noch nicht erruiert. Sooft ich auch
apt install 48h dayseingebe, es nĂŒtzt nix đHabe ausschlieĂlich einen Laptop und setze den ĂŒber Nacht in den Suspend Modus, nur wenn ich weiĂ, dass ich am nĂ€chsten Morgen damit arbeiten werde. Ansonsten schalte ich den immer aus, das fĂŒhlt sich auch irgendwie beruhigender an đ (schalte sogar nachts auf dem Handy Flugmodus an). Das Booten dauert bei mir höchstens eine Minute, daher ist das kein Problem
Moin,
dolles Thema und Umfrage!
Wenn mich meine rudimentĂ€ren Elektro-Kenntnisse nicht fundamental tĂ€uschen könnte man bei einer Ruhebelastung von 50 Watt und potentiell 6 Std Ausschaltzeit bei den aktuellen Strompreisen von etwa 4 EUR / Monat pro System ausgehen. Das ist nun nicht nichts dĂŒrfte aber auch kein allzu groĂes Loch in die Haushaltskasse reiĂen. Bei mir laufen ein kleiner Home-Server, ein NAS und ein kleiner Switch neben der Fritzbox 24/7. Habe mal gemessen und komme auf etwa 9 EUR im Monat. Das ist mir der SpaĂ wert…
Ob es ökologisch sinnvoll ist muss man fĂŒr sich selbst entscheiden.
Ich habe damals meinen Desktop auch viele Tage durchlaufen lassen war es Server MĂ€ssig ĂŒber Nacht Online etwas auf die Websites zu laden oder aber Backups runter zu laden.
Das frisst Strom ohne Ende, habe mal einen Strom Messer von Lidel gekauft und den mal zwischen geklemmt selbst im Leerlauf nur das der Desktop angezeigt wird da hat der Rechner 300 Watt durch gehauen wenn das 24/7 lÀuft kannste dir das ausrechnen was das im Monat kostet.
Und wenn mal ein Spiel gestartet wurde ging es auch schnell mal auf 600-700 Watt je nach Prozessor und Grafikkarten auslastung.
Durch ausschalten und ein paar andere einsparungen konnte ich die Rechnung um fast die HÀlfte reduzieren liege aber immer noch mit 180⏠Strom im Monat ziemlich hoch finde ich lebe aber auch in einen 4 Personen Haushalt.
Hallo,
ich betreibe einen Homeserver auf Intel NUC-Basis (gebraucht gekauft) und der wird per Zeitschaltuhr ab 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr eingeschaltet (am Wochenende ab 07:30, Feiertag manuell). Der Homeserver dient als Fileserver, Intranet und Medienserver. Wenn meine Familienmitglieder die Dienste frĂŒher brauchen, schalten die den Homeserver an. FrĂŒhere Homeserver waren meist von Shuttle, ohne LĂŒfter. Der Homeserver hat eine SSD und 2 HDD (2,5Zoll, eine davon per USB angeschlossen). Die USB-Platte wird nach 10 Minuten in Standby geschickt. Da ist der Zugriff auch deutlich seltener.
Ein Raspi lÀuft 24/7 wegen PiHole.
Mein Desktop und sonstige Laptops werden nahezu immer ausgeschaltet bzw. auch mal kurz in Ruhemodus wenn ich mind. 10 Minuten weg bin.
Ein 8 Port Gigabit-Switch ist 24/7 an, da das Heimnetz ja lÀuft.
WLAN wird abends deaktiviert und wochentags ab 06:30 wieder eingeschaltet. Ansonsten auch manuell per Fritztelefon ein-/ausgeschaltet. Fritzbox 24/7, darĂŒber lĂ€uft ja auch das Festnetz.
Auch andere elektronische GerÀte werden richtig abgeschaltet, d.h. kein Standby.
Handy ist eigentlich immer im Flugmodus es sei denn ich muss erreichbar sein. Ich habe keine Lust stĂ€ndig das Ding zu laden und fĂŒr nichts zu verpulvern. TagsĂŒber bin ich ja im BĂŒro/Homeoffice erreichbar. Bisher habe ich auch auch ohne stĂ€ndige Erreichbarkeit ĂŒberlebt.
Das ist aber wirklich immens. Wir leben zu dritt und haben 62⏠Ăkostrom im Monat. Ich habe schon immer beim Kauf von Hardware auf den Stromverbrauch geachtet. Jedes kleine bisschen Effizienz summiert sich da auf. Zur Zeit betreibe ich einen Intel NUC als Server, der lĂ€uft immer. Der PC mit Linux verbraucht im Standby nur 3 Watt, der bleibt so immer “an”. Mein Drucker, ein auch nicht zu unterschĂ€tzender Stromfresser, ist sehr schnell an und sehr schnell auch wieder im Tiefschlaf und verbraucht dann nur 1 Watt oder so.