Umfrage: Schaltet ihr eure Rechner nachts aus?

Ich betreibe zurzeit einen AMD Ryzen Desktop und zwei Notebooks im täglichen produktiven Einsatz. Hinzu kommen ein dedizierter Proxmox Server und ein Proxmox Backup Server auf einem älteren ThinkPad, die ebenfalls zu Hause laufen. Dazu kommt noch das NAS mit Plex im Wohnzimmer. Alle diese Geräte laufen 24/7.

Ökologisch nicht sinnvoll

Das kostet Geld und mir ist auch klar, dass das gerade in Zeiten wie diesen kein ökologisch sinnvolles Verhalten ist. Meine Entschuldigung: Pragmatismus. Die beiden Home-Server müssen 24/7 laufen. Natürlich könnte ich die beiden Server auslagern auf einen der beiden V-Server, die ich remote betreibe, aber das verschiebt lediglich die Kosten und die ökologische Verantwortung.

Lange tägliche Zugriffszeit

Der PC und die beiden Notebooks, die ich täglich produktiv nutze, müssen, bedingt durch meinen Arbeitsstil, von 06:00 bis 24:00 im Zugriff sein und schnell aus dem Suspend aufwachen, wenn ich sie brauche. Der PC läuft zwischen Reboots meist 4 bis 6 Wochen. Einer der Gründe dafür ist, dass ich bei meinem Setup nach dem Boot rund eine viertel Stunde benötige, um effektiv arbeitsfähig zu sein. Das hält mich davon ab, den PC öfter neu zu starten, ganz abgesehen davon, ihn nachts herunterzufahren.

Hardware schonen

Zudem bin ich der vielleicht irrigen Meinung, dass die Komponenten der Hardware lieber bei einer gleichmäßigen Temperatur durchläuft, als ständigen Temperaturwechseln ausgesetzt zu sein. Das gilt auch für Festplatten/SSDs. Auch hier halte ich ein Durchlaufen für besser. Die Laufzeiten meiner Festplatten scheinen das zu bestätigen, aber natürlich ist das ein subjektiver Eindruck und nicht belegbar. Es entlastet aber wiederum mein ökologisches Bewusstsein ein wenig, weniger Elektroschrott zu erzeugen. Wenn hier jemand belegbare Informationen hat, bitte korrigiert mich.

Wie haltet ihr das? Schaltet ihr eure Hardware nachts aus? Wenn nicht, warum nicht? Abgesehen vom ökologischen Aspekt: Spart es auf Dauer wirklich Geld, die Geräte durchlaufen zu lassen?

Foto: Andrey Metelev on Unsplash

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111 Kommentare

  1. Mein Haupt-Desktop/Server läuft seit ca. 9 Jahren durch (der Monitor allerdings nicht), da einige Dinge für mich immer erreichbar sein müssen (u.a. dient er als Logitech Mediaserver und Hauptgerät zur Synchronisation von rd. 1,3 Mio. Dateien mit 13 Rechnern/Smartphones via Syncthing), meine Laptops werden zugeklappt (suspend), heruntergefahren nur bei längeren Auszeiten oder Reisen. Außerdem laufen ein paar Raspberry Pis (Home Assistant, div. Pi Zero Ws als Signal- und Kamerageräte). Weitere Desktops werden i.d.R. nur bei Bedarf hoch- und heruntergefahren.

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  2. Wenn kein Torrent läuft (und das ist sehr selten bei mir), schalte ich die Rechner aus. Der Desktop braucht allerdings auch nur vielleicht 30 Sekunden, bis er betriebsbereit ist, der Laptop unwesentlich länger. Wichtig ist ja auch, dass der Bildschirm auch komplett ausgeht und, noch besser, auch im Betrieb schön sparsam ist.

    Was mich mal interessieren würde, wie viel Geldwert Bitcoin kann man mit einer kWh rechnen (wenn man z.B. Überschussstrom von der PV Anlage vom Dach hat … (ist ökologisch evtl. wenig korrekt, aber z.T. wird die Anlage ja vom Netzbetreiber abgeregelt, weil einfach zuviel (Sonnen)strom da ist).

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  3. Meine Rechner sind nachts in der Regel alle aus. Auch tagsüber schalte ich sie manchmal, wenn ich sie nicht brauche aus. Für mich ist das kein besonders großer Aufwand.

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  4. Also ich lasse alles an, aber desktop / gaming PC ist meist im Standby/ Suspend To RAM inkl. Nachts, Workstation schläft nachts auch. Server und TV box mit Coreelec laufen durch.

    1. Verbrauchen beide nicht so viel
    2. Zu sehr variierende schlafzeiten, um das zeitlich zu automatisieren
    3. Ja Festplatten machen mir da auch bisschen sorgen.
    4. Gibts Dinge die nachts darauf laufen

    Hab in den anderen genannten Geräten nur noch SSDs, da hab ich keine Angst vor nem Suspend.

    Die TV box verbraucht vielleicht 5 Watt, könnte ich Suspend mit einem Knopfdruck auf der Tastatur aktivieren bzw wieder aufwecken wuerd ichs vielleicht benutzen, aber ganz aus und vielen wieder an schalten dauert viel zu lange und hatte vielleicht gerade ne suche auf oder nen Film auf Pause da müsste ich erst wieder hin navigieren das ist viel zu aufwendig. Die TV box verbraucht wohl auch nur 5 Watt oder so.

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    1. mein privater Haupt-PC ist schon seit Jahren ein Notebook; PCs habe ich nurnoch zum Frickeln
    2. die Geräte sind so lange an, wie ich sie nutze. Für längere Pausen wird suspend to ram benutzt, ansonsten wird das Gerät heruntergefahren.
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  5. PCs nachts aus, wozu sollten die Energie verschwenden? Die Sache mit dem “dauerhaft energie, weil hält hw länger.” stimmt für HW aus den 80er . Der Einschaltstrom killt da auf Dauer die Kondensatoren, aber das kannste heute mit aktueller HW vergessen!

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  6. Bei den vielen Antworten wäre eine “echte Klickumfrage mit Auswahlmöglichkeiten” nett gewesen. 😉

    Nachts schalte ich nicht ab, da meist ein Film/Serie zum Einschlafen läuft. Fernseher wird per Timer abschaltet.

    Tagsüber schalte ich im Sommer meist ab. Im Winter nicht, dann heizt es halt mit 😉

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      1. Wenn die Distanz zum Boulevard und Mainstream gewahrt bleibt, von mir aus gern. Ich muss mich ja nicht beteiligen. Dennoch kann man sagen, dass das Stromsparthema bereits sehr am Mainstream gekratzt hat.

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  7. Der nächste und die Wkst sind Off.
    Ebenso das NAS Syn220+
    Ipad pro, lenovo Yoga und das m1 macbook Air werden in der Firma geladen und sind im Suspend Mode. Ebenso die smartphones und die Aw7 die wiederum am galaxy A52 geladen wird.
    Alles geht sich über die 24h der Diensttour aus. Wobei ehrlich gesagt das M1 mbBAir die beste accuperformance aufweist.

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  8. Suspend to disk, Suspend to RAM, Hybrid Sleep funktionieren doch prima, die benutze ich seit vielen Jahren. Ein Acer-Laptop und ein Lenovo Thinkpad sind aus dem Suspend to RAM in gefühlt einer Sekunde wieder da, das Passwort einzugeben dauert deutlich länger. Auch ein Lenovo M92p oder ein Gigabyte-Mainboard brauchen nicht länger, und ein Suspend to Disk ist in ein ein paar Sekunden erledigt und man ist wieder da, wo man vorhin/gestern Abend, letzten Freitag oder vor dem Urlaub aufgehört hat. Ich verstehe gar nicht, dass das hier nicht von mehr Kommentatoren erwähnt wird.

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  9. Ich formuliere es mal anders herum: Ich schalte meinen Linux-PC und meinen Mac Mini nur an, wenn ich sie brauche. Nachts ist auch der Router aus, da ruft keiner an. Falls doch, zeichnet die T-Offline-Box es auf und schickt es in mein Postfach.
    Außer dem Kühlschrank läuft nachts oder in Abwesenheit kein Gerät.

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  10. Hallo, Ja, nachts schallte ich alles aus, auch den LTE-Router, selbst den Raspi. Aber das ist bei mir schon immer und generell so, so muss ich mich nun nicht dran gewöhnen. Da die Geräte alle an jeweils einer abschaltbaren Steckdosenleiste hängen, ist das schnell erledigt. Ich muss aber auch nicht rund um die Uhr erreichbar sein.

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  11. Hallo zusammen,

    ich bin mittlerweile auch sehr für das Einsparen, auch wenn mein Herz für Computertechnik diverser Ausprägung schlägt. In meinem regelmäßigen Nutzungsprofil befinden sich 3 Laptops (2 privat: 1x mobil mit 8. Gen Intel 15W-Klasse für Alltag, und 1x Marke Gaming mit AMD Zen3 45W-Klasse, dienstlich: 8. Gen Intel 15W-Klasse) + Steam Deck.
    Laptops werden bei nichtgebrauch i.d.R. ausgeschaltet.
    Steam Deck dabei je nach prognostizierter nächster Spielsession im Standby (nächste Session <24h), oder aus. Ansonsten werden die Geräte alle ausgemacht, und die Steckdosenleisten dahinter auch. Ausnahmen: Pine64 (Diverse Server-Software), Router, LoRaWAN-Gateway. Selbst mit dem verhältnismäßig wenigen Kram habe ich einen StandBy-Verbrauch von ca. 10W, was ich schon recht hoch finde. Zeit skaliert halt enorm. Und wenn ich dieses Zeugs eigentlich nur 2/3 des Tages aktiv nutze, dann bedeutet es, dass ich 2900h im Jahr 10W sinnlos rausballere, d.h. 30kWh.

    Zum Thema Haltbarkeit: Nach meiner anektodischen Evidenz denke ich, dass sich Halbleiter über Nichtgebrauch “freuen”, und rate dazu die Geräte auszuschalten – gerade Arbeitsspeicher sehe ich kritisch in der Haltbarkeit bei Dauernutzung. Dies ist in meinem Umfeld die häufigste defekte Komponente, vor allem bei häufig genutzten Geräten. Gerade wenn das verlötet ist, würde ich das Ausschalten bei Nichtgebrauch empfehlen. Nur bei klassischen Festplatten aka “drehendes Rost” greift meiner Ansicht nach die Überlegung, dass häufigeres An-/Ausschalten die Lebenszeit einschränkt. Aber auch hier würde ich persönlich in kleineren NAS-Nutzungsszenarien, wie Familie, kleine Büros, eher dazu tendieren, die Zeit zum Standby der Platten / Parken der Köpfe kurz zu halten, und bestenfalls das NAS nur bei Nutzung zu aktivieren, z.B. mittels Wake-on-LAN.

    Zum Thema Motivation zum Stromsparen: Geld ist das eine (wird natürlich in den kommenden Monaten und Jahren noch ein ganzes Stück teurer werden, aber auch dann ist es natürlich nichts, was man als “Luxus” verbuchen müsste), aber wenn man sich vor Augen führt, was 1kWh tatsächlich bedeutet, dann freut man sich doch wenn man möglichst wenig davon verbraucht 🙂
    Siehe auch: 2000-Watt-Gesellschaft
    Beste Grüße
    Franz

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  12. @Ferdinand Thommes :
    Zu Deinem 15 Minuten Problem fällt mir noch ein:
    Wäre es möglich deinen Browser, mit den vielen spezifischen Tabs, in eine VM zu verschieben?
    Ich spiele gerne so ein völlig veraltetes Spiel das WinXP braucht. Habe das auf einer VirtualBox VM mit WinXP installiert und bin darauf gestoßen, das man die VM pausen kann. Das ist dann wie Hybernation. VirtualBox kann dann abgeschaltet werden, danach der physikalische Rechner.
    VirtualBox könnte dann mit Autostart des physikalischen Rechners gestartet werden. Ich meine es gäbe sogar ein CLI Kommando um die VM direkt zu starten.
    Das wäre doch mit deinem Browser auch möglich. Einzig das Handling des Browsers in der VM wäre etwas anders als ohne VM.

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  13. Meine Server (3xStorage, 3xVM-Host) laufen immer durch. Meine Laptops werden immer heruntergefahren wenn ich sie nicht brauche. Auch auf 9-jähriger Hardware starten U22.04 geschwind, selbst der “geshnapte” Firefox kommt in max 4Sekunden hoch (so viel zum nach meiner Meinung im allgemeinen unagemessenen Snap bashing).
    Was mich brennend interessieren würde: was ist das für ein Setup welches zwischen boot und ready 15 Minuten benötigt? Vielleicht magst Du ja mal darüber etwas schreiben.
    Im Übrigen möchte ich Dir danken dass Du diesen Blog betreibst, ich lese Deine Beiträge immer gerne.

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  14. Schalte nur Haupt Rechner mit i7 und rtx aus. Der Kartoffel Laptop wird zugeklappt und der gute Laptop heruntergefahren.
    An bleibt die pfSense, Raspberry Pi 4, Kartoffel Server, guter i7 Server und mein Synology nas.

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    1. Entschuldige die Nachfrage, aber muss ich wissen was ein Kartoffel Laptop oder ein Kartoffel Server ist ? 😉 .
      Es könnte jetzt sein, das der Kartoffel Server auf dem Kartoffel Laptop läuft, aber warum Kartoffel?

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      1. Mein Kartoffel Server hat 2gb ram, einen Intel core 2 Duo und ist für ubuntu und proxmox zu schwach und kann nur Debian. Der Kartoffel Laptop hat einen uralten i3 und 4gb ram. Dieser Laptop hat ein mint, das allerdings sehr langsam ist.

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  15. Hm, vielleicht bin ich altmodisch, aber nicht genutzte Geräte werden Nachts immer ausgeschaltet (TV, PC, NAS…) und via Schalter am der Steckdosenleiste vom Netz getrennt. Lediglich Webserver, PiHole (und Router natrülich) laufen durch, aber hier kommen eh sparsame Raspberry Pi’s zum Einsatz.

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  16. Heute ist mein PC im Schlafmodus weil ich gerade an einem Projekt saß und nicht fertig wurde. Ich habe noch ein Macbook und Dell XPS Laptop und diese werden auch herunter gefahren wenn nicht benötigt werden.

    Also wird meist alles abgeschaltet. Das einzige was nonstop läuft ist das Smartphone 😂

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  17. Habe hier zwei Dektop-Rechner, Pi3/4 und einige Smarthome-Geräte. Bis auf Router und Alarmanlage wird alles per abschaltbare Steckerleiste vom Strom getrennt. Ein Kind der sechziger, ich kann nicht anders, damals hieß es auch beim telefonieren ”Fasse dich kurz”. 🙂

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    1. In der Familie stehen 3 Laptops und ein Desktop. Ich schalte meine Geräte meist aus, wenn sie nicht benötigt werden, bei den Kindern ist es schwieriger, das auch durchzusetzen, bei meiner Frau auch.

      So war meine Erziehung: Licht aus, mach die Tür zu.

      Das Modem läuft von 7-2430 an einer Zeitschaltuhr. So ab 7:15 ist das erste Mobilgerät online, nachts ist normalerweise zwischen 2300 und 2330 Schluss.

      NAS (WD My Book) und pi-hole (pi 3) laufen 24/7 durch (ok, ich könnte sie jede Nacht durch einen Cronjob ausschalten und ein paar Minuten später die Zeitschaltuhr zuschlagen lassen, aber das habe ich noch nicht so programmiert, beim Anschalten der Schaltuhr müssten sie ja von selbst wieder starten).

      Der Drucker läuft auch 24/7, Stromkosten sind billiger als Tinte. Wenn ich auf einen Tintentank umsteige, könnte ich den auch ausschalten. Aber, meine Frau meckert ständig über Informatik und es wird schwierig, sie dazu zu bringen, den Drucker erst vor Gebrauch händisch einzuschalten und nachher wieder auszuschalten…

      TV und TV-Decoder, Kodi (auf einem Pi) laufen nur, wenn sie wirklich benötigt werden.

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  18. Seit Anbeginn der Zeit wird bei mir alles via schaltbarer Steckdosenleiste ausgeschaltet bei Nichtnutzung. Selbst das Heimkino. Über die Jahre hat sich aber herausgestellt, dass einige neue Elektronik damit überhaupt nich mehr klar kommt. OLED-TVs z.B. böse Falle die vom Strom zu trennen. Mein Luxus ist der Sat-Receiver und TV in Standby. PC und Laptop immer komplett aus (die10sec. Bootzeit hab ich über), Das NAS im Standby die meiste Zeit (WOL wenn gebraucht, ready in ca. 30sec.) Das Garten-WLAN nur on wenn man im Garten ist. Im Sommer etwas mehr. Einzig die Fritze und 2 WLAN-Repater laufen 24/7. Da habe ich aber ein paar Wochen mit zu gebraucht die Sendeleistung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Demnächst kommt ne PV-Anlage ans Dach mal sehen wie ich es dann handle. Ansonsten ist mein Motto keinen Cent zuviel an die EVUs und was für den Planeten getan. Den gibt es nämlich nur genau einmal.

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  19. Bei mir laufen 3 Fritz!Boxen (Mesh), 2 kleine Switches, ein Raspi1 (PiHole) und ein Odroid (NextCloud) 24/7 und versorgen ein 3 Familienhaus mit Netzwerkzugriff.
    Geschäftsrechner, Laptop mit 2 Monitoren und Snom Phone geht Abends in den Standby, wird am WE abgeschalten und schaltet Telefon und Monitore über Master/Slave Steckdose ab.
    Privater Laptop, Laptop meiner Frau und GamerPC meines Sohnes gehen über Nacht in Standby.
    Sehe nicht viel Potential hier noch was einzusparen.

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  20. Ich verwende für meine Arbeitsplatzrechner und Laptops über Nacht Hibernate (suspend to disk). Damit verbrauchen sie im Ruhezustand keinen Strom und sind nach dem Aufwachen sofort wieder einsatzbereit. Zur Begrüßung starte ich ein Skript, das mit Subversion, Git und Unison die Daten des aktuellen Arbeitsplatzrechners aktualisiert.
    Mache ich sicher seit 15 Jahren so, es hat noch nie ein Problem damit gegeben.

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  21. Meine Monitore werden nach 30 Minuten in denen ich nichts am PC mache in den Standby geschickt.

    Den Rechner versetze ich manuell in den “Energie sparen” Modus von Windows.
    Braucht etwas mehr Energie als der “Ruhezustand, weil bei “Energie sparen” der RAM weiterhin mit Energie versorgt wird.

    Wenn ich den Rechner in der Nacht “aufwecke”, dann dauert das jetzt spontan geschätzt maximal 5 Sekunden.
    Bis die Netzwerkverbindung wieder aufgebaut ist, vielleicht 10 Sekunden, was vollkommen ausreichend für mich ist.

    Das DSL-Modem lasse ich aber 24/7 laufen, weil da der Verbindungsaufbau deutlich länger als eine Minute dauert:\

    Drucker wird nach wenigen minuten in den Stand-by-Betrieb geschickt, das hab ich im Drucker, bzw. in seiner Weboberfläche so eingestellt.
    Könnte ihn zwar auch komplett abschalten, weil ich eh nicht täglich drucke, aber dazu bin ich zu faul, bzw. bringt das maximal 1W;)

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  22. Rechner selber wird in der Regel über Nacht heruntergefahren. Wenn heruntergefahren, wird Steckdose samt 3 Monitoren und Boxen von der Haussteuerung komplett abgeschaltet. Rechner bleibt maximal am WE durchgehend an, wenn er zu tun hat.
    Anonsten laufen hier noch 5 Raspberrys; 3 laufen permanent und werden evtl bald durch einen einzelnen Odroid ersetzt und 2 habe ich täglich nur bei bedarf für ein paar Stunden an. Und ca 30 esp8266/esp32 laufen hier ohne Unterbrechung durch. Haussteuerung halt.

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  23. Bin schon vor etlichen Jahren im Büro und privat auf Strom und Platz sparende Shuttle umgestiegen. Da im (Un)Ruhesteand jetzt nur noch privat ein ASRock 4×4 Box-4500U. Betreibe keine Server.
    Router, PC, Bildschirm und Drucker werden über Schaltsteckerleiste nur dann eingeschaltet, wenn sie benutzt werden. Bei Pausen schalte ich nur den Bildschirm aus.
    Auf ein Festnetztelefon verzichte ich und kann deshalb den Router bedenkenlos ausschalten.
    Handyakku hält etwa sechs Tage durch. Das liegt an meiner geringen Nutzung und der Freiheit nicht immer erreichbar zu sein, die ich mir erhalten habe.

    “Hardware schonen”
    Die allfälligen Argumente für oder gegen gehören mMn allesamt in den Bereich der Fabeln und Halbwahrheiten, sofern es sich um Hardware aus dem Consumer Bereich handelt. Für kritische Anwendungsbereiche gibt es entsprechend zertifizierte Hardware zu den ebenfalls entsprechenden Preisen.

    Ökologisch sinnvoll ist jede Energieeinsparung.
    Derzeit halte ich die weite Verbreitung der Streaming Dienste für den ökologischen GAU. Da wird Bandbreite mit gigantischer Serverstruktur und gigantischem Stromverbrauch für Nonsens generiert, anstatt sie produktiv zu nutzen. Für so einen Firlefanz sollte mMn das Datenvolumen das Fünf- bis Zehnfache kosten.

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  24. Bei mir ist das eine bunte Mischung:

    Kram im Rechenzentrum läuft durch, so auch der Blog hier. Das hat mehrere Gründe:

    1. Backups werden nachts erstellt und weggeschaufelt
    2. Manche lesen die Seite auch nachts
    3. Diverse Aufgaben wie Schlüsselgenerierung laufen hin und wieder nachts durch
    4. Auch ich bin nachts wach und führe Wartungsarbeiten durch oder installiere neue Services (die ich in selbiger Nacht auf r/selfhosted gefunden habe)

    On Premise bzw. Zuhause verhält es sich deutlich “grüner”:

    1. NAS läuft durch so lange ich damit arbeite, sonst per Wake on LAN gleich bereit
    2. Fernseher, XBOX, TV-Box, … hängen an einer zu 98% des Jahres ausgeschalteten Funksteckdose
    3. Am Schreibtisch gibt es zwei Steckerleisten, eine immer an und die andere nachts aus.

    Über nacht sollen Notebook, Tablet und Handy aufladen. Der Rest wie z.B. Dockingstation, Monitore etc. werden über nacht ausgeschaltet, braucht ja keiner.

    Aktuell findet sich bei mir keine Hardware die älter als 3 Jahre ist, somit sollte das doch alles etwas energiesparend sein.

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    1. Aktuell findet sich bei mir keine Hardware die älter als 3 Jahre ist, somit sollte das doch alles etwas energiesparend sein.

      Ja, wenn alte Hardware von anderen weiterverwendet wird und neue nicht nur wegen „Energiesparsamkeit“ angeschafft wird … hier leicht OT, aber ansonsten ist es mit der Energiesparsamkeit ziemlich schlecht – wenn nicht gerade ein Pi einen dicken Server ersetzen kann 😉

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        1. Also ein Pi ist nun wirklich kein Server…

          Für kleine Sachen sehr häufig doch 😉 Aber gemeint war ja eigentlich auch, dass man wohl selten einen „richtigen“ Server durch einen Pi ersetzen kann – wenn aber doch, wäre das einer der wenigen Fälle, wo ich mir HW-Kauf fürs Energiesparen vorstellen könnte …

          Die HW wird […] weitergenutzt

          Prima!

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  25. Ein Bekannter von mir hat mal ein Skript geschrieben, mit dem er projektbezogen seinen Rechner nach dem Start schnell betriebsbereit bekommt. Vielleicht kann das ja für jemanden hier von Nutzen sein (hab’s selbst nie ausprobiert):

    https://gitlab.com/CRogers/rerun

    Ich schalte meinen Computer nachts (und wenn ich länger nicht am Schreibtisch sitze) aus. Router läuft weiter.

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    1. Ich habe es über die Haussteuerung gemacht. Brauchst halt eine steuerbare Steckdose. Sonoff-Zwischenstecker mit einer Tasmota-Firmware alleine würde schon reichen. Einen Server zur Haussteuerung braucht man nicht zwingend, geht auch direkt via API. Dann kannste bei belieben den Raspi über ein Bash-Skript herunterfahren lassen und schaltest ein paar sec später die dazugehörige Steckdose via API ab. Zum Einschalten des Raspis dann halt einfach die Zwischensteckdose wieder einschalten.

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  26. Bei mir läuft der Proxmox Server (Intel NUC7PJYH, verbraucht knapp das doppelte vom Pi4 vorher) mit 2 Pi-Hole VMs und einer Home Assistant VM durch. Das Synology NAS läuft semi-24/7 durch da die meistens im Standby ist und nur gelegentlich aufwacht (lässt sich leider nicht komplett verhindern).

    Ansonsten läuft nur noch die Tanix TX3 wirklich durchgehend (Mediacenter).

    Der Rest (1 Desktop & 1 Notebook) ist über Nacht meistens aus. Gelegentlich vergesse ich den Desktop runterzufahren.

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  27. Schon als Kind habe ich gelernt, das man Dinge die man gerade nicht braucht, ordentlich weg packt oder ausschaltet (damals Radio). Und so halte ich es immer noch. Ich als Privatperson habe eh im Normalfall nur immer einen Computer an und der wird immer komplett runtergefahren.

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  28. Interessanter Artikel. Ich überdenke auch immer mal wieder mein IT-Konzept zuhause. Als Informatiker hat man naturgemäß etwas mehr IT zuhause als Otto-Normal.
    Ich versuche einen Kompromiss aus notwendigen Diensten, Hardware-Leben und dem berühmten Kosten-Nutzen-Verhältnis anzuwenden.
    Einige Dienste benötigen 24/7-Betrieb. So z. B. meine zwei NAS, eins dient als Backup-Speicher. Das Haupt-NAS (Synology DiskStation) ist so zentral eingebunden, daß weder Plattenspindown noch Standby in irgend einer Form funktional wäre. Aufnahmen vom SAT-Receiver, Dateiserver-Dienste, DHCP und (2. DNS), meine kleine Homepage und natürlich die von mir sehr stark genutzte PhotoStation stehen 24/7 zur Verfügung.
    Andererseits gibt es natürlich noch VPN-Dienste, den Pi-Hole, einen Pi mit LibreElec, die allesamt ebenfalls 24/7 laufen. VPN via Wireguard (auf einem eigenen Router) nutze ich auch sehr gerne von unterwegs aus, nicht nur für den Zugriff aufs Heimnetz.
    Mein Desktop-Rechner, ein iMac, läuft auch 24/7. Wieso? Ist ein älteres Modell aus 2012 und hat eine externe SSD verpaßt bekommen. Trotzdem ist es sehr angenehm, zu jeder Tages- und Nacht-Zeit mal schnell was nachschauen zu können. Außerdem filtert er via Apple-Mail Spam-Nachrichten, die ansonsten ständig auf meinem iPhone aufschlagen würden, wenn er mal nicht online ist.
    Ich hoffe jedenfalls, mit Geräten wie dem Raspberry Pi, den DiskStations, dem iMac und natürlich auch meinem nicht ganz kleinen Unifi-Netzwerk auf energiesparende Komponenten gesetzt zu haben.
    Vor vielen Jahren lief alleine für Fileserver-Dienste ein ausrangierter (vollwertiger) PC mit Linux und Samba. Da ist ein NAS mit Raid 1 und zahlreichen anderen Diensten deutlich sparsamer im Stromverbrauch.
    Ich nutze meine Geräte auch relativ lange, so z. B. den o. g. iMac aus 2012 (damals neu) und auch meine beiden DiskStations, DS212+ und DS210j. Auch dadurch versuche ich den Fußabdruck klein zu halten, und den Geldbeutel natürlich auch.

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  29. Ich betreibe keine Rechner als Server, sondern nur einen Laptop und ein älteres Netbook. Da beide somt nicht dauerhaft verfügabar sein müssen, werden die Abends in den Ruhezustand versetzt oder runtergefahren. Router bleibt aber an.

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  30. Ich habe einen Dell Tower-XPS mit 300Watt ausgemustert und gegen einen SmallFormFactor Rechner (Acer Veriton i5-11,SSD,OpenSuse,Virtualbox) getauscht mit 65Watt. Dabei verzichte ich allerdings auf eine Power-Grafikkarte. Und der Ausschalter an der Stromsteckdose für diverse Komponenten wird täglich genutzt.

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  31. Fritzbox, WDMyCloud, Switch, und ein Raspi3 sind ständig online, ansonsten wird nachts alles heruntergefahren und vom Stromnetz getrennt. Mein Alltagsrechner ist inzwischen ein MSI Cubi mit Intel Core I5 der zehnten Generation, einen großen Tower benötige ich für meine Zwecke nicht mehr.

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  32. Meine Geräte sind nur an, wenn ich sie brauche. Einzige Ausnahme ist der Fernseher, der Nachts läuft, da ich an Tinnitus leide und bei völliger Ruhe vom Dauerpfeifen nicht zur Ruhe kommen würde.

    Unpopular Opinion: ich denke, dass 99 % aller Gründe, die genannt werden, warum PC’s, Notebooks, Server, NAS, etc. durchlaufen “müssen”, nur Ausreden sind, um zu kaschieren, dass man eigentlich nur bequem ist. Ich tue mich auch schwer damit, nachzuvollziehen, warum jemand mehrere Geräte gleichzeitig laufen lassen “muss” und wieso man (als Privatperson) Server braucht.

    Dank der ach so genialen Energiepolitik der Bundesregierungen seit Bundesumweltminister Trittin (’98-’05) belastet der deutsche Strom das Klima mit über 300g CO₂/kWh (zum Vergleich, der französische Strommix kommt im Schnitt auf etwa 60g) [Quelle]. Da kann man sich ausrechnen, welchen ökologischen Fußabdruck man durch seine Bequemlichkeit beim Klima hinterlässt.

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    1. Dir ist aber schon klar, daß es da einfachere Optionen gibt, z.b. kleine Lautsprecher mit White-Noisewiedergabe. Da ich auch Tinitus habe bzw. hatte (dank der Methode die folgt) , kann ich Dir sagen, daß Du das auch mit Konzentrationsübungen in den Griff bekommen kannst. Ich habe mir vorgestellt, daß ich die Mauer von Pink Floyd hochziehe und damit die Tonquelle isoliere. Dazu überkonzentriert man sich auf die Frequenzen des Tinitus ( sind ja meist mehrere) und dämpft dann eine nach der anderen weg. Es braucht etwas Übung, aber es funktioniert und das dann auch sehr schnell. Es kann ein paar Wochen dauern, bis Du das drauf hast, aber dann brauchste keine Hilfen mehr.

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  33. Ich schalte meine Geräte – wann immer möglich – komplett aus. Ausnahmen sind kleine Arbeitspausen, währenddessen der PC in den Standby geschickt wird. Ich betreibe allerdings auch keinen eigenen Server. Davon, dass der Dauerbetrieb besser für die Hardware sein soll, habe ich noch nie gehört.

    “Einer der Gründe dafür ist, dass ich bei meinem Setup nach dem Boot rund eine viertel Stunde benötige, um effektiv arbeitsfähig zu sein.”
    @Ferdinand: Die Funktion “Sitzung beim Anmelden wiederherstellen” (wie z.B. bei KDE) hilft dir nicht?

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  34. Ich schalte meinen Desktop-Rechner immer abends aus, der würde ansonsten eh nichts machen außer unnütz Strom verbrauchen. 24/7 läuft lediglich der Router, ohne den ginge ja auch kein Telefon mehr. Allerdings, wenn ich so Richtung Winter gucke, könnte sich das Problem von selbst erledigen. Wenn Strom zum ganz teuren Luxusgut wird oder noch Schlimmeres droht.

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  35. Für simples Office, Mail und moderates Internet reicht ein Raspi Pi. Ich habe familien-intern (Frau, Papa, Schwester) auf Raspis umgerüstet. Stromverbrauch für IT-Equipment wie folgt:
    Raspi: ca. 2-3 Watt
    Office Notebook: ca. 40 Watt
    Office PC: ca 130-200 Watt
    Gaming PC: ca. 300-400 Watt
    Monitor: ca. 25 Watt
    Quintessenz: für ca. 80-90% aller Leute würde ein Raspi reichen. Da liesse sich jede Menge Energie sparen.
    Falls ich Mist geschrieben habe, bitte ungeniert (freundlich) kommentieren/korrigieren.

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      1. Gaming am PC macht nur eine kleine Gruppe aus. Wie ich es sehe, wechseln sehr viele Leute auf Smartphones. Die mobile Gaming-Industrie ist mittlerweile sehr viel lukrativer als Gaming am PC oder Konsolen.

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  36. Mein Raspi mit der Pihole läuft gezwungenermaßen auch 24/7, alles andere (bei mir nur Laptop / Desktops) werden nach Gebrauch ausgeschaltet. Vom Energieverbrauch abgesehen hätte ich bei Festplatten-Systemen Bedenken, dass sonst die Platten kaputtgehen, da ja nur Server-Festplatten auf 24/7 ausgelegt sind. Bei SSDs würde ich auch eine höhere Abnutzung vermuten (je nach persönlicher Konfiguration und Verwendung der Ramdisk), aber da sind die Systeme so schnell hochgefahren, dass sich anlassen eigentlich auch nicht lohnt. Bei verschlüsselten Systemen hat man zudem evtl. ein etwas höheres Risiko, wenn die durchgehend entschlüsselt bleiben? Wenn wirklich mal Arbeit liegenbleiben muss (bspw. umfangreichere Scan-Projekte mit Simple Scan) benutze ich einfach eine VM. Bei Gnome Boxen muss ich die nur verlassen, um sie auf Standby zu stellen und kann dann den Host sofort herunterfahren.

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  37. Nachts ist fast alles aus, allerdings stehen die Produktivsysteme zugegebenerweise eh im Rechenzentrum. Für absolut kurzfristige Notfälle liegt das Tablet im Standby bereit.
    Was mir immer wieder auffällt ist, dass die Abwärme von Desktop-PCs doch recht krass ist, wenn man ein kleineres Arbeitszimmer nutzt und Sommer ist.

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  38. Mein Homeserver mit 3 VMs (NAS, Zoneminder, Pi-Hole) läuft gezwungender Maßen 24/7. Genauso wie mein OPNsense. Notebooks werden bei Nichtbenützung suspended. Nicht ideal bezüglich Stromverbrauch aber ich wüsste keine andere Lösung.
    Grüße

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  39. Interessantes Thema! Neben Dauerbetrieb geht sicher auch die Komplexität des Setups und die Hardwareauswahl mit ein.

    Ich versuche auch seit längerem den Verbrauch zu optimieren, derzeit bin ich soweit:
    – Ein einzelner Server 24/7 mit einer IDLE-Leistungsaufnahme von ca 10 Watt (Intel J5040, 8GB SO-Dimm, eine 2TB SSD, Pico-PSU Netzteil, eine normalerweise ausgeschaltete interne Backupfestplatte), eine debian installation ohne virtualisierung
    – Fritzbox 24/7 (keine weiteren Switches oder repeater): 13 Watt
    – Büropc (ryzen 3400g, PicoPSU), Laserdrucker, 28 Zoll Monitor: nur bei Bedarf, ansonsten Strom komplett weg
    – Laptop (Intel N5030) im Suspend wenn nicht benötigt

    Mit Verzicht auf Virtualiserung reicht der einfachere, stromsparende Intel J5040. RAID gibt es nicht. Die Hardware ist so dimensioniert, dass sie schnell genug für alle Anforderungen ist, darüber hinaus aber keinen unnötigen Krimskrams bietet.
    Backup (rsync mit link-dest option) geht auf eine interne HDD, die außerhalb der backupzeit per hdparm ausgeschaltet ist. Hin und wieder gibt es ein Backup vom Backup auf eine ext. Platte, die nur dazu angestöpselt wird. Auch das Pico-PSU hilft enorm um den IDLE-Verbrauch zu drücken.

    Im nächsten Schritt frage ich mich aber, wieso ich den Server überhaupt betreibe. Aktuell für backups, Nextcloud, git repos, mpd, fileserver. Allerdings läuft ja auch noch die nicht gerade sparsame Fritzbox mit. Die könnte man auch für file access, git repos und backups nutzen. Und für mpd könnte man auch einen kleinen rpi zero w spendieren..

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  40. Der Desktop und Notebook ist nachts immer aus,
    und wenn ich nicht da bin ist alle Hardware abgeschaltet
    mit Schalter (Phase und Null) nix Bereitschaft oder so,
    Die Dinger booten so schnell dass das überflüssig ist,
    und kein NAS.
    Gruß

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  41. Interessantes Thema!
    Bei mir läuft ein RasPi4 mit NextCloud, ein RasPi2 mit PiHole, zwei Switche und die FritzBox durchgehend. Alles andere wird nach der Benutzung ausgeschaltet.
    Derzeit fahre ich den NextCloud Raspi und einen der Switche aber auch herunter, weil sie in meinem Dachzimmer laufen und da wird es regelmäßig über 30 °C warm.

    Ich glaube auch nicht, dass das stetiges Durchlaufen die Lebensdauer von Computern erhöht. Eher im Gegenteil: wenn ich wegen Hitze früher Feierabend mache oder mich entscheide ins klimatisierte Büro (anstatt Homeoffice) zu gehen, und die Geräte dann ausgeschaltet sind, überstehen sie die heißen Tage besser.

    Bezügl. der Stromersparnis denke ich, dass wir da andere Probleme haben. Ich beobachte, dass die Elektrifizierung des PKW Verkehrs gut voran kommt, mit dem Nachteil, das der dazu notwendige Strom nicht gerade sparsam verbraucht wird.

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  42. Interessanter Gedanke/Beitrag und doch nicht neu.
    Ich fange mal mit meinem Setting an: Alle Desktop Rechner (PC wie Laptops) werden grundsätzlich bei nicht Nutzung herunter gefahren (Kein Standby!). Die Rechner booten alle im null Komma nix und haben i.d.R. keine Aufgaben.
    Ich habe darüber hinaus mehrere Media Center (3x) mit Core/LibreElec und VDR. Die sind alle aus bzw. einer im Standby da über FB einzuschalten. Einzig mein NAS wo OMV und TvH (DVB-S Aufnahmen + Server für die Media Clients) laufen, ist 24/7 an. Hier gehen die HDD’s in den definierten SpinOff. Shutdown möchte ich wieder angehen, hat aber für OMV 4 immer wieder zu Problemen geführt. Nun ist mit dem Upgrade auf OMV 5 noch TvH mit dazu genommen, was es nicht einfacher macht.
    Das NAS sollte m.M.n. nicht zwingend 24/7 laufen, muss aber bei Aufnahmen von TvH zur Verfügung stehen.
    Alle Handys und Tablets im Haushalt gehen Abends in den Spar- und Flugmodus.
    Ausschalten bringt da nicht wirklich viel.
    Router läuft 24/7 wegen VoIP Tele durch. 2x WLAN AP schalten sich die Funkmodule Nachts nach Zeitplan ab.
    Es gibt immer wieder mal ausführlichere Artikel, aber keine wissenschaftliche Untersuchungen, zu dem Betrieb von NAS/Servern und HDD’s inkl. Ressourcen bzw. Energiemanagement. Da nicht wissenschaftlich, m.M.n. nicht zu verwerten.
    Ich bin jedoch der Meinung, dass elektronische Geräte und insbesondere Rechner, nur dann laufen sollten, wenn das wirklich notwendig ist. Für mich State oft the Art. Alles anders ist nicht Zeit gemäß.

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  43. Bei mir laufen zwei Server mit virtuellen Maschinen – je eine pro Kunden – leider auch eine mit Windows. Nebenbei haben wir noch ein kleines experimentelles Ethereum Netzwerk. Die Daten liegen auf einer NAS. Hier auf dem Balkon habe ich noch einen Raspberry Pi 400 als Terminal. Alles außer den Bildschirmen läuft 24/7.

    Da lasse ich mir auch kein schlechtes Gewissen einreden – das ist meine Arbeit – mit der ich bis zu meinem persönlichen Steuezahler- Gedenktag vor ein paar Tagen ausschließlich andere – auch das ganze Panikorchester mit den ganzen Dampfplauderern – finanziert habe. Jetzt komme ich dazu, den Strom für die Server zu bezahlen. Yeah. Dann kommen die Buletten.

    Hoch und herunterfahren ist keine wirkliche Option, da auch Kollegen – zumindestens über die Nextcloud – zugreifen, wo ich keine Vorschriften machen kann, wann sie das tun. Ein Neustart dauert vom Drücken des Netzschalters bis zum Anmelden mehrere Minuten.

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  44. Also ich schalte eher einmal zu oft als einmal zu wenig aus, und zwar bei eigentlich jeder Pause, die über eine halbe oder dreiviertel Stunde geht. Rein logisch gesehen denke ich schon, dass das Strom spart, denn wenn, dann fahre ich ja auch richtig runter und nutze keine Hibernate-Funktion. Allerdings bin ich nicht ausreichend bewandert, um das mit der konstanten Temperatur beurteilen zu können. Ich meine, für mich hat es bisher eigentlich auch keine Probleme gemacht, komplett runterzufahren, der Laptop bootet schnell (übrigens bei jedem Init-System ;)) und derartig komplizierte Setup-Gewohnheiten, die eine Ewigkeit zum Bereitmachen bräuchten, habe ich auch nicht. (Bis jetzt) betreibe ich auch keine Webserver, … über die Hardware die ich benutze, ich schließe aber nicht aus, das in Erwägung zu ziehen, wenn ich mich einmal ausreichend mit der Materie auseinandergesetzt habe. Was die ökologische Frage beim Rundum-Betrieb angeht, wäre die einzig sinnvolle Antwort vermutlich: Verbrauch begrenzen und/oder Ökostrom benutzen (richtigen Ökostrom, nicht den aus den AKWs), dann lässt sich aber über den Preis nochmal ganz von vorn diskutieren. Theoretisch könnte man auch auf Hosting-Anbieter zurückgreifen, die ihre Infrastruktur mit zertifiziertem Ökostrom betreiben, dann würde man aber sicherlich auch einiges an eigener Kontrolle abtreten.

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      1. Mein erster Gedanke zu deiner Antwort: da kam die Tage eine nette Doku namens “Atomkraft forever” bei den Öffentlichen. Am Ende dann der Ampriom(?) Chef(?): “…es gibt Tage, da leistet grüne Energie 100 % und es gibt Tage, da leistet sie weniger als 1 %…” (Zitat jetzt nicht genauso, aber so ähnlich).

        Versteh mich nicht falsch, aber bei mir stoßen so Aussagen wie “100 % Ökostrom”, “wird zu 100 % kompensiert” immer wieder auf heftiges Kopfschütteln.

        Ps: 5 kWh LiFePo im Keller, selber zusammengeschustert, schafft echte 3,5 kWh ohne seine Grenzen zu kommen, zusammen mit dem 4,8 kWPeak-Inselnetz laufe ich seit ein paar Wochen relativ autark vom RWE-Netz, hin und wieder mal zuschaltung wenn Kaffeemaschine, Wasserkocher und Waschmaschine parallel laufen (*seufz*) ..bis der Herbst kommt, dann wird es wieder mau sein mit dem 100 % “ökostrom” 😉

        Pss: zum Thema:

        alles 24h Betrieb
        —————————-
        1.) Z83 II @ 7,5 W Idle (Zoneminder, 4 Cams)
        2.) Raspi Zero @ 3 W Idle (PiHole)
        3.) Odroid Xu4 @ 6 Watt Idle (Netxcloudserver)
        4.) Pine64 @ 5 Watt Idle (Docker, 2 Instanzen)
        5.) alte Fritte @ 18 Watt Idle
        6.) TP-Link LTE Router @ 12 Watt Idle

        bei Bedarf:
        —————————-
        Laptop Lenovo Suspend beim Zuklappen
        Tablett Samsung 10.1″ irgendwas

        Stecker in Steckdose bei Bedarf:
        —————————-
        HP MFP28 irgendwas zum Drucken und Scannen

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          1. Es gibt ja nicht nur Wind und Solar …
            Und einige Anbieter geben doch genau Auskunft (habe jetzt nicht gerade nachgeschaut, aber vermute Greenpeace Energy oder Naturstrom wären da Optionen).

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            1. Es geht nicht darum, dass es nur Wind und Photovoltaik gibt zwecks Stromgewinnung oder Solar und Erdwärme zwecks Wärmegewinnung, sondern darum dass Du niemals zu 100 % Ököstrom bekommen kannst in einigen vielen Situationen. Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist hier entscheidend. Das Werbeversprechen suggeriert eine zeitliche Konstante, verkauft wird dir aber eine Durchschnittsmenge Ököstrom.

              Und nur daran hänge ich mich auf, dieses Werbegesülze. *schnauf*

              Genauso so blödsinnig wie “mein Paket zu 100 % CO2 neutral”. Nee, da wird nix kompensiert, sehe keinen der das CO2 dahinten am Transporter abfischt, in Tüten steckt und danach mit ner Spitzhacke die Cs von den Os trennt. 😀
              So, genug Offtopic, habe mich aus-aufgeregt ^^

              Gruß

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  45. Hallo,
    ich bin Informatiker und habe entsprechend viel Hardware. Mein Arbeitsgerät ist ein Laptop, der nur am eingeschalteten Dock (mit Bildschirm, etc.) hängt, wenn ich das alles brauche. 24/7 läuft bei mir ein Synology NAS, das ich gleichzeitig als kleinen Home-Server nutze (Nextcloud, Home Assistant, etc). Alles andere (bspw Fernseher mit Xbox, 3D-Drucker, Drucker, etc.) hat smarte Abschaltsteckdosen bekommen, die sich teils nach Zeitplan automatisch abschalten, um Strom zu sparen, bzw. die ich nur einschalte, wenn ich die Geräte aktiv brauche.
    Ich bin mal mit einem Energiekostenmessgerät (gibt es günstig zu kaufen oder auch zum leihen) überall bei mir durch. Selbst der Standyverbrauch meines Arbeitsplatzes ist so hoch (>5W, wegen mehrerer Geräte), dass sich ein abschalten bzw. die smarten Steckdosen (~0,6W) lohnen (5-10€ Strom im Jahr gespart).

    Laptop: fahre ich eh täglich neu hoch, schon rein wegen eingespielter Updates und Security fixes. Das ist schließlich das Haupteinfallstor für Malware im Netzwerk und nicht jeder Dienst (geschweige der Kernel) wird im Hintergrund bei einem Update neu gestartet.
    NAS: Muss nur wegen der Serverkomponente 24/7 laufen. Ich bin bei einem NAS hängen geblieben, weil es vglw. wenig Strom verbraucht. Selbst der alte Laptop verbraucht als Server das doppelte.
    Strittig: der Drucker – ein Laser. Der muss erst hoch heizen, wenn man ihn einschaltet (vs 6-20W Standby-Verbrauch). Den brauche ich aber nur alle paar Tage.
    Haltbarkeit der Hardware: Wenn bei mir in all den Jahren etwas kaputt ging, waren es fast immer Netzteile (Kondensator explodiert, Stromspitze, billiges Teil). Je weniger die Dauerlaufen, desto besser für deren Haltbarkeit. Ich wüsste nicht, wann bei mir mal eine Festplatte oder SSD ausgefallen wäre.

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  46. Meine Desktop PCs, Notebooks und mein File- und Datenbankserver laufen mit energiesparenden, passiv gekühlten Intel Celeron Prozessoren. Für meine Bedürfnisse reicht die Performance völlig aus. Alle Rechner werden abends ausgeschaltet. Auch das WLAN. Bei mir dauert das Hochfahren meines Servers allerdings nur 30 Sekunden. Alle Rechner sind mit SSDs bzw. NVMEs ausgestattet und sind teilweise schon 7 Sekunden nach dem Einschalten einsatzbereit.

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  47. Meine beiden Raspis (Modell 3 einmal für LibreElec und einmal VPN + billig NAS) laufen durch. Der Rest wird herunter gefahren. Allerdings ärgern mich die Rest-Verbräuche, weil ich die Rechner per WOL remote einschalte, wenn ich sie von extern brauche. Ich messe da ca. fünf Watt * drei Desktop-Rechner. Da muss ich noch mal bei…

    LLAP
    Ferdi

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  48. Hrmmm.

    Unter der Woche wenn ich nicht im Haus bin, schalte ich den Rechner dort aus, inklusive Steckerleiste..
    Was dazu führt, dass am Wochenende die Windows Uhrzeit nicht mehr passt und https nicht mehr funktioniert und das BIOS vergisst, dass ich SVM aktiviert hatte.. =_=

    Das Notebook und die Rechner auf Arbeit bleiben 24/7 an, da bin ich schlurig.

    sonst gilt eher:
    Wenn ich es nicht brauche geht es in in den StandBy, außer PIs die laufen durch überall

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  49. Homeserver (1x File & 1x Backup) fahren sich um 1:30 nachts runter und werden ggf. nur von Desktops beim Login per Wake-on-LAN wieder hochgefahren (das werde ich in ihrem BIOS noch umstellen auf “Booten wenn Strom wieder da” plus eine Funksteckdose für beide, dann ist auch dieser Standby-Verbrauch gestrichen). Ich habe bisher keinerlei Bestätigung für die angebliche “Kurzlebigkeit” von HDDs beim öfteren Runterfahren, meine älteste Platte läuft seit 11 Jahren so.

    Desktops fahren sich spätestens um 0:30 nachts selbst runter (wer’s länger braucht, kanns verhindern); Smarthome-Server registriert Verbrauch der Desktops und schaltet bei < 16 Watt (= alles ist im Standby) ihre Funksteckdose nach 8 Minuten ab.

    Das einzige, was 24/7 läuft ist ein Raspberry 3B als Smarthome-Server.

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  50. Guten Morgen,
    das ist ein wirklich schönes Thema. Prima wäre es, wenn du das aus deiner journalistischen Perspektive noch weiter verfolgen und vertiefen könntest; z.B. Fachleute zum Thema nachhaltiges Programmieren, Green Server usw

    Fragen zu deinem Beitrag:
    Was ist das den für ein Setup, dass dein Work-PC 15 Minuten zum booten benötigt? Wäre auch einen eigenen Artikel wert. 😉

    Zu deinen Fragen:
    Ich arbeite in einem Büro, bei dem ich technisch nicht viel Einfluss habe. Zwei große IBM ThinkCenter Monitore laufen 24/7; StandBy zählt dazu auch. Mir fehlt hier ein physischer Stromschalter für die Teile; den könnte ich selbst dazu setzen.
    Aber auch andere Leute arbeiten an diesem Arbeitsplatz und sind dann nicht in der Lage, nach so einem Schalter zu suchen, oder sich daran zu erinnern, dass ich ihnen davon berichtet habe. 😀

    Zu Hause deaktiviert sich mein WLAN in der Nacht; allerdings nur kurze Zeit, da ich lange wach bleibe und wiederum andere Familienmitglieder sehr früh aufstehen.

    Zu Hause betreibe ich ein NAS (selbstgebaut) als Medien-Server und “Backup”-Maschine (ja ein NAS/RAID ist kein “echtes Backup”). Eine “Verfügbarkeit” 24/7 ist notwendig, weil mehrere medienkonsumierende Menschen im Haushalt. Aber Verfügbarkeit ist nicht mit einer Laufzeit von 24/7 gleichsetzbar! Fast alle der genutzten Medien-Clients (z.B. Kodi auf einem RaspberryPi) wecken beim Booten den Server einfach mit auf. Der Server wiederum prüft alle 20 Minuten seinen Verbindungsstatus und fährt sich sozusagen bei (längerer und wiederholt geprüfter) Inaktivität wieder herunter.
    Das Backup muss nicht zu festen Zeiten laufen und wird ggf. alle 15 Minuten vom Client neu versucht, bis der Server eben erreichbar ist. Das ist in meinem Setup ausreichend, um ruhig schlafen zu können.

    Daher auch die Frage an dich: Muss dein Server 24/7 laufen?

    Du sprichst nur über Geld, aber gleichzeitig über “Zeiten wie diesen”. Meinst du mit letzteren den Energiemangel und Preisanstieg, oder Klimawandel? Letzteres ist für mich wichtiger und sollte IMHO ausschlaggebend für Konfiguration der Systeme sein. Geldeinsparung ist für mich nur ein Bonbon.

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    1. Ich schrieb: ‘…dass ich bei meinem Setup nach dem Boot rund eine viertel Stunde benötige,…’ Eine viertel Stunde Booten wäre schlimm. 🙂 Es geht um Dinge beim Einrichten der Sitzung, die ich bisher nicht automatisieren konnte. So habe ich ständig 10 -15 Browser-Instanzen laufen. Damit diese schnell im Zugriff sind, belege ich die mit Kurzbefehlen für das jeweilige Fenster. Dazu kommen Kleinigkeiten, wie dass manche Browserfenster sich ihren Bildschirm nicht merken. Passwörter müssen eingegeben werden usw.

      Bei den Bedenken geht es weniger ums Geld als um den Planeten. Ob die server wirklich 24/7 laufen müssen, habe ich nach meinem kürzlichen Umzug in neuen Setup noch nicht erruiert. Sooft ich auch apt install 48h days eingebe, es nützt nix 😉

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  51. Habe ausschließlich einen Laptop und setze den über Nacht in den Suspend Modus, nur wenn ich weiß, dass ich am nächsten Morgen damit arbeiten werde. Ansonsten schalte ich den immer aus, das fühlt sich auch irgendwie beruhigender an 😅 (schalte sogar nachts auf dem Handy Flugmodus an). Das Booten dauert bei mir höchstens eine Minute, daher ist das kein Problem

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  52. Moin,

    dolles Thema und Umfrage!

    Wenn mich meine rudimentären Elektro-Kenntnisse nicht fundamental täuschen könnte man bei einer Ruhebelastung von 50 Watt und potentiell 6 Std Ausschaltzeit bei den aktuellen Strompreisen von etwa 4 EUR / Monat pro System ausgehen. Das ist nun nicht nichts dürfte aber auch kein allzu großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Bei mir laufen ein kleiner Home-Server, ein NAS und ein kleiner Switch neben der Fritzbox 24/7. Habe mal gemessen und komme auf etwa 9 EUR im Monat. Das ist mir der Spaß wert…

    Ob es ökologisch sinnvoll ist muss man für sich selbst entscheiden.

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  53. Ich habe damals meinen Desktop auch viele Tage durchlaufen lassen war es Server Mässig über Nacht Online etwas auf die Websites zu laden oder aber Backups runter zu laden.
    Das frisst Strom ohne Ende, habe mal einen Strom Messer von Lidel gekauft und den mal zwischen geklemmt selbst im Leerlauf nur das der Desktop angezeigt wird da hat der Rechner 300 Watt durch gehauen wenn das 24/7 läuft kannste dir das ausrechnen was das im Monat kostet.
    Und wenn mal ein Spiel gestartet wurde ging es auch schnell mal auf 600-700 Watt je nach Prozessor und Grafikkarten auslastung.

    Durch ausschalten und ein paar andere einsparungen konnte ich die Rechnung um fast die Hälfte reduzieren liege aber immer noch mit 180€ Strom im Monat ziemlich hoch finde ich lebe aber auch in einen 4 Personen Haushalt.

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    1. Hallo,
      ich betreibe einen Homeserver auf Intel NUC-Basis (gebraucht gekauft) und der wird per Zeitschaltuhr ab 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr eingeschaltet (am Wochenende ab 07:30, Feiertag manuell). Der Homeserver dient als Fileserver, Intranet und Medienserver. Wenn meine Familienmitglieder die Dienste früher brauchen, schalten die den Homeserver an. Frühere Homeserver waren meist von Shuttle, ohne Lüfter. Der Homeserver hat eine SSD und 2 HDD (2,5Zoll, eine davon per USB angeschlossen). Die USB-Platte wird nach 10 Minuten in Standby geschickt. Da ist der Zugriff auch deutlich seltener.
      Ein Raspi läuft 24/7 wegen PiHole.

      Mein Desktop und sonstige Laptops werden nahezu immer ausgeschaltet bzw. auch mal kurz in Ruhemodus wenn ich mind. 10 Minuten weg bin.

      Ein 8 Port Gigabit-Switch ist 24/7 an, da das Heimnetz ja läuft.

      WLAN wird abends deaktiviert und wochentags ab 06:30 wieder eingeschaltet. Ansonsten auch manuell per Fritztelefon ein-/ausgeschaltet. Fritzbox 24/7, darüber läuft ja auch das Festnetz.

      Auch andere elektronische Geräte werden richtig abgeschaltet, d.h. kein Standby.

      Handy ist eigentlich immer im Flugmodus es sei denn ich muss erreichbar sein. Ich habe keine Lust ständig das Ding zu laden und für nichts zu verpulvern. Tagsüber bin ich ja im Büro/Homeoffice erreichbar. Bisher habe ich auch auch ohne ständige Erreichbarkeit überlebt.

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    2. Das ist aber wirklich immens. Wir leben zu dritt und haben 62€ Ökostrom im Monat. Ich habe schon immer beim Kauf von Hardware auf den Stromverbrauch geachtet. Jedes kleine bisschen Effizienz summiert sich da auf. Zur Zeit betreibe ich einen Intel NUC als Server, der läuft immer. Der PC mit Linux verbraucht im Standby nur 3 Watt, der bleibt so immer “an”. Mein Drucker, ein auch nicht zu unterschätzender Stromfresser, ist sehr schnell an und sehr schnell auch wieder im Tiefschlaf und verbraucht dann nur 1 Watt oder so.

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