Clonezilla Bootmenü

Clonezilla Live mit UFW und Kernel 6.0

Clonezilla Live ist eine kleine bootfähige GNU/Linux-Distribution für x86/amd64 (x86-64) basierte Computer. Sie dient zum Erstellen von bitgenauen Kopien und Images von Festplatten oder Partitionen. Dabei werden die per Live-Medium erstellten Abbilder auf ein anderes Medium wie eine Festplatte, einen USB-Stick oder ein optisches Medium kopiert und können bei Bedarf von dort wieder hergestellt werden.

Uncomplicated Firewall

Gerade ist Clonezilla Live 3.0.2-21 erschienen und bringt trotzt der minimalen Versionsänderung einige interessante Neuerungen. Das neue Release basiert auf einem Auszug von Debian Unstable vom 3. November 2022. Als Kernel wird Linux 6.0.6-2 genutzt. Als Neuzugang ist die Uncomplicated Firewall (UFW) mit an Bord, die allerdings zunächst aktiviert werden muss. Nicht mehr standardmäßig aktiviert ist Glances, ein System-Monitor für die Kommandozeile.

Nur Metadaten kopieren

Als neue Option im Expertenmodus kommt -sfs hinzu. Damit lässt sich eine Kopie erstellen, die nur die Metadaten und nicht das gesamte Dateisystem der Partition speichert. Zusätzlich sind die Optionen -k0 und -k1 in der Wiederherstellungsaktion, die für fortgeschrittene Einstellungen bei Partitionen zuständig sind, jetzt auch im Anfängermodus verfügbar, um Kopien von Festplatte zu Festplatte oder von Partition zu Partition durchzuführen.

Der Download von Clonezilla Live 3.0.2-21 kann auf der Projektseite von Clonezilla angestoßen werden. Dabei stehen als Architekturen amd64, i686 und i686-pae in den Formaten Zip oder ISO zur Auswahl. Neben Clonezilla Live bietet das Projekt mit Clonezilla Lite Server und Clonezilla Server Edition auch zwei Server-Varianten.

Als Alternativen bieten sich das mit Clonezilla kompatible Rescuezilla oder das auf Arch Linux basierende SystemRescue, das früher als SystemRescueCD bekannt war, an.

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