Die Dokumentenmanagement-Lösung ArchivistaBox 2026/III begann vor einem Monat mit der Integration von KI-Modellen. Mit dem April-Update stehen über das Web-Interface ComfyUI neu auch sämtliche relevanten audiovisuellen KI-Modelle im Open-Source-Bereich zur Verfügung. Dabei sind Prozesse wie Text-zu-Bild, Text-zu-Audio und Text-zu-Video jetzt auf der ArchivistaBox für kreatives Arbeiten lokal zur Verfügung.
AMD bevorzugt
Im Unterschied zu anderen Lösungen priorisiert die ArchivistaBox die Grafikkarten von AMD. Dies einmal, weil die Preise entsprechend um den Faktor 2.x niedriger liegen, und weiter, weil AMD dank der Open-Source-Philosophie perfekt zur ArchivistaBox passt. NVIDIA- oder Intel-Karten können ebenfalls eingebunden werden, sofern dafür ein Bedarf besteht.
LTX2.3
Das Gespann aus ComfyUI und den ROCm-Treibern von AMD basiert auf dem aktuellen Pre-Release 7.13 inklusive der Flash-Attention-Treiber. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die Video-Engine LTX2.3, die im März 2026 erschienen ist. Damit lassen sich KI-Videos in hoher Qualität (Full HD mit 4K-Upscaling) sowie automatischer Sprach-Synchronisation erstellen.
Flux-Dev
Im Unterschied zu vielen anderen Engines können die Sequenzen auch 20 Sekunden oder länger sein. Ebenfalls erwähnt werden soll Flux-Dev. Zwar sind dafür 32 GByte VRAM erforderlich, dafür können sehr realistische Bilder in FullHD und/oder 4K erstellt werden. Weitere Informationen und ein Vergleich der verfügbaren Text-zu-Bild-Engines finden sich im Blog von ArchivistaBox.

Nun ja, Bowman wünscht sich ein DMS ohne KI und Du nutzt seinen Beitrag, um so richtig die Marketing-KI-Keule hervorzukramen, um dann einen komplett anderen Post, aufzugreifen, um quasi zu “beweisen”, die Sprak NGX sei so brutal besser als die AMD 395+ und lieferst dabei einen Link zu Tom’s Hardware. Mir ist bei Tom’s Hardware im Gedächtnis geblieben, dass deren Reviews irgendwie nicht gerade so neutral sind. Dann suche ich ein wenig im Netz und finde ganz viele Infos, dass NVidia beschuldigt wird im Mai 2025, dafür gesorgt zu haben, dass Reviews in eine bestimmte Richtung “gezogen” worden seien. Und jetzt soll ich Tom’s Hardware glauben? Ich soll Dir glauben? Ne Du, dass mache ich garantiert nicht (mehr).
Meine Ausführungen gehörten zum Kommentar von rricoo, 21. April 2026 um 0:37 Uhr.
Ist ja jetzt mal ein Anfang, dann kann ich mir etwas mehr darunter vorstellen, was Du machst.
Mein Angebot, dass Du gerne bei uns vorbeischauen darfst, gilt noch immer. Ich habe aber auch das Gefühl, dass die Diskussionen zwischen Dir und mir für die Leserschaft hier eher wenig Interesse findet bzw. eher verwirrend ist. In diesem Sinne möchte ich jetzt nicht mehr weiter antworten — und werde das auch in Zukunft nicht mehr machen. Aber Du darfst mich gerne darüber informieren, wenn deine Homepage steht, ich werde sie mir sehr gerne ansehen, klingt ja durchaus spannend.
Ich möchte mal eine Lanze brechen für engagierte Entwickler wie Urs Pfister, die über lange Jahre mit hohem persönlichem Engagement ein Projekt wie AchivistaBox bereitstellen. Manche Kommentare hingegen klingen zumindest für mich recht arrogant.
kann es sein das die webseite(https://archivista.ch/) aktuell nicht geht? Komme da zumindest nicht rauf
Die mag wohl gerade nicht.
Das stimmt, wir hatten jetzt in den letzten 10 Jahren etwa einen bis zwei Stromausfälle. Die letzten beiden Wochen hat uns der Stromversorger recht willkürlich zweimal den Saft abgestellt. Gemäss Angaben des Versorges (EKZ) sollte es dies jetzt gewesen sein 😉
Wollte dem noch anfügen, dass wir natürlich schon eine USV haben könnten, nur hilft uns diese bei einem Ausfall wie heute, der ca. 2 Stunden dauerte, nicht weiter. Wäre es allerdings länger gegangen, dann hätte ich das Dieselgerät angeworfen. Notstrom über Diesel heisst aber auch, es muss danach gereinigt werden… Eine Notiz auf der Homepage wäre vielleicht angebracht gewesen, aber unser lieber Stromversorger hat uns beim letzten Mal einen Brief geschickt, es gebe keinen Unterbruch, und dann gab es doch einen. Immerhin, die ArchivistaBoxen sind dank Betriebssystem im RAM aber zumindest so ausgelegt, dass es nach einem Stromausfall keine “defekten” Dateisysteme beim späteren Hochfahren gibt. Und darum läuft nun ja auch alles wieder flott.
Ich hatte hier letzte Nacht auch einen Stromausfall, verursacht vermutlich durch Starkregen. Meiner USV fiel just in dem Moment ein, dass sie mal eine neue Batterie bräuchte. Total nutzlos. Von meinen beiden Unraid-Servern kam einer relativ problemlos wieder hoch, der andere hat mich 4 Stunden Arbeit gekosatet.
Wir hatten die USV lange auch im “Angebot”. Ich habe zu dieser Zeit mehr Downs durch die USV gehabt, die sich als “Fehlalarme” herausstellten als es wirklich Stromunterbrüche gab. Ebenso weiss ich von Business-Kunden, wo USV Standard sind, dass bei richtiger und genügender Pflege die Sache schon Sinn ergibt bzw. auch funktioniert.
Dadurch, dass ich bei der ArchivistaBox um ca. 201x auf RAM only umgestellt habe, hat sich die Sache für uns bzw. unsere Kunden erübrigt. Die ArchivistaBox läuft ohne Schreibzugriffe vom OS, womit ein Stromausfall nicht dazu führen wird, dass das Booten ein Problem darstellen wird. Damit fahren “meine” Server (und jene der Kunden) nach jedem Down ohne Probleme einfach hoch.
Allerdings, Blitz und Donner können der Hardware dann noch immer an den Kragen. Hatte letzthin bei einem Kunden zwei Boxen, da waren nach einer Gewitterfront gleichzeitig beide CPUs hinüber. Hatte ich in ca. 40 Jahren “Compi-Karriere” bis dahin noch nie. Mainboard ja, aber die CPU selber, das war Neuland wie mühsam.
Ich erwarte von einer USV, dass sie zeitig Bescheid sagt und nicht erst, wenn der Notfall eintritt. Vielleicht war es eine Verkettung unglücklicher Umstände. Ich habe generell in über 10 Jahren keine Probleme mit 2 USVs gehabt. Die jetzige ist ~ 2 Jahre in Betrieb.
“Ich erwarte von einer USV, dass sie zeitig Bescheid sagt und nicht erst, wenn der Notfall eintritt. Vielleicht war es eine Verkettung unglücklicher Umstände. Ich habe generell in über 10 Jahren keine Probleme mit 2 USVs gehabt. Die jetzige ist ~ 2 Jahre in Betrieb.”
Entschuldigung, aber für mich klingen pauschale Aussagen wie „die USV ist schlecht“ in Kombination mit Unraid bei Servern eher nach einem unprofessionellen Setup. Da darf man sich nicht wundern, wenn etwas schiefgeht. Das heißt nicht, dass andere Systeme generell besser sind – auch die gehen kaputt und müssen gewartet werden. Aber sie erfordern eben Leute, die wissen, wie man selbst ein sicheres System wie ZFS im Ernstfall repariert.
Dass eine USV nach nur zwei Jahren streikt, hört sich nach einem Billiganbieter an oder deutet auf mangelhafter Batteriewartung. Eine gute USV sollte Selbsttests durchführen und frühzeitig Meldungen (z. B. via SNMP) ausgeben, bevor es knallt. Das sind meine grundlegende Erwartungen an so ein System.
Inzwischen gehe ich einfach immer vom schlimmsten Fall aus: Die USV versagt – was passiert dann? Ist mein Schreibcache so gepuffert, dass die Daten zumindest noch konsistent gesichert werden? Stromausfälle werden allein durch die neuen KI-Rechenzentren und die Belastung der Infrastruktur zunehmen. Der europäische Verbund bietet zwar Sicherheit, birgt aber auch das Risiko für Kaskadeneffekte.
Lieber rricoo, die von Dir angeführten Szenarien in Ehren. Das mag schon für gewisse Unternehmen richtig sein. Aber, für ganz viele Unternehmen passt das nicht, und zwar nicht einmal in Ansätzen.
Und einfach, damit das auch mal gesagt ist, die Firma Archivista GmbH ist weder ein IT-Dienstleister noch werde ich hier weiter über das für uns geeignete Maas an Ausfallsicherheit diskutieren. Mindestens solange, bis Du mir ein OS wie die ArchivistaBox bringst, bei dem Du jederzeit den Stecker ziehen kannst, und das OS danach ohne Probleme wieder hochfährt…
Angefügt sei dem noch: Was bringt es, wenn die ganze Stadt vom Netz genommen wird, wenn ich ein Dieselgerät laufen lasse? Gar nichts, ich habe dann zwar Strom im Haus (das kann schon helfen), aber meine Server sind trotzdem weg. Als KMU lebe ich mit der Situation, dass der Stromlieferant mir nicht einmal mehr korrekt mitteilt, wann die Ausfälle stattfinden… Aber wie ich auch ausführte, ich hoffe jetzt einfach mal, dass der Anbieter das Netz nun so ausgebaut hat, dass es ein zweimaliger Ausrutscher war.
Thema USV: Das, was gängige USV-Geräte bieten, ist Strom für ein paar Minuten, um Server “geordnet” herunterzufahren. Das aber funktioniert oft (und gerade bei APC) nicht. Sei es, weil die Batterie nicht getauscht wird, sei es aber auch, weil die APC selber eine Macke hat (und eben nicht meldet, dass die Batterie getauscht werden müsste) oder eben Blitz/Donner die USV “beschädigen”.
Die bessere Variante ist die, das Betriebssystem so zu bauen, dass ein Stromausfall keinen Schaden beim OS anrichten kann. Wenn es vom Betriebssystem keine schreibenden Zugriffe auf die Festplatte gibt, fährt das OS nach einem Stromausfall auch wieder hoch. Jetzt kommst Du und dozierst über angeblich “echte” Ausfallsicherheit.
Du “schnödest” über Unraid-Systeme, es sei nicht professionell et al. Ich habe als Anbieter der ArchivistaBoxen viele IT-Umgebungen in der Praxis über Jahre, ja Jahrzehnte, gesehen. Dies bei Unternehmen im Bereich von 1-Personen-KMU bis hin zu Unternehmungen mit Tausenden von Mitarbeitenden.
Wo stünde der Markt denn heute ohne Systeme wir Proxmox oder die NAS-Anbieter/innen? VMWare und EMC waren und sind bis heute überzüchtete Edelkarossen. Ein Kollege von mir arbeitet bei einem internationalen Konzern. Das ganze VMWare/EMC-Gespann im Rechenzentrum in Frankreich ist da einfach mal abgesoffen. Das ging dann ein paar Tage. Gewählt wurde im übrigen die Lösung, alles neu aufzusetzen…
Hier von Verantwortlichkeit zu sprechen, dass Geschäftsführer/innen persönlich haften würden, das ist im besten Falle eine Lachnummer. Ja, ich würde mir wünschen, dass das Management der Credit Suisse zur Haftung gezogen würde. Passiert es? IT-Projekte auf Bundesebene in der Schweiz kosten Milliarden, wurde da jemand zur Rechenschaft gezogen?
Komme mir also nicht mit Verantwortlichkeiten, wo garantiert keine wahrgenommen wird. Es liegt in der Grundnatur des “anonymen” Kapitals, dass es keine Haftung gibt. Im besten Fall ist das eingelegte Aktienkapital “futsch”, das war es dann aber auch. Anfügen möchte ich dem noch, Wirecard lässt ausdrücklich aus Deutschland grüssen…
Ich bin gerne bereit darüber zu diskutieren, wie wir IT-Infrastruktur so hinkriegen, dass sie möglichst ausfallsicher läuft. Dazu gehört dann aber ein OS, das einen Stromausfall einfach unbeschadet übersteht und für sich alleine auch autonom läuft.
„Und einfach, damit das auch mal gesagt ist, die Firma Archivista GmbH ist weder ein IT-Dienstleister noch werde ich hier weiter über das für uns geeignete Maas an Ausfallsicherheit diskutieren.“
Mag sein, dass du dich nicht als klassischen Dienstleister verstehst. Doch als Unternehmer schwächst du deine Position erheblich, wenn du Ausfallsicherheit mit Argumenten wie dem Reinigungsaufwand eines Dieselgenerators oder der begrenzten Überbrückungszeit einer USV relativierst. Wer mehrere Webpräsenzen betreibt, dem wird zwangsläufig eine gewisse fachliche Sorgfaltspflicht zugeschrieben.
Wenn bereits bei diesen elementaren physischen Absicherungen Defizite in der Argumentation auftreten, stellt sich unweigerlich die Frage nach der Stabilität der restlichen Infrastruktur. Ein Notstromaggregat benötigt eine konsequente Wartung. Die Aussage, man müsse ihn dem Ernstfall wieder reinigen, lässt vermuten, dass das Gerät weder geprüft noch betriebsbereit ist – was den Zweck einer Notstromversorgung ad absurdum führt.
„Mindestens solange, bis Du mir ein OS wie die ArchivistaBox bringst, bei dem Du jederzeit den Stecker ziehen kannst, und das OS danach ohne Probleme wieder hochfährt“
Das ist eine mutige Behauptung. Wenn es um Resilienz geht, bieten Architekturen wie die von QubesOS durch ihre konsequente Prozessisolierung bereits ein hohes Maß an Robustheit. Noch spezialisierter zeigen sich NixOS (durch deklarative Unveränderlichkeit) oder Solaris/illumos. Diese Systeme sind konstruktionsbedingt deutlich widerstandsfähiger gegen Dateisystemfehler als Standard-Debian-Derivate. Auch im High-End-Bereich, etwa beim CERN, kommen mit Systemen wie Ceph Technologien zum Einsatz, die weitaus komplexere Fehlerszenarien abfangen.
„Du “schnödest” über Unraid-Systeme, es sei nicht professionell et al. Ich habe als Anbieter der ArchivistaBoxen viele IT-Umgebungen in der Praxis über Jahre, ja Jahrzehnte, gesehen. Dies bei Unternehmen im Bereich von 1-Personen-KMU bis hin zu Unternehmungen mit Tausenden von Mitarbeitenden.“
Unraid mit Enterprise-Lösungen wie Proxmox gleichzusetzen, halte ich für gewagt. Bietet Unraid einen zertifizierten, reaktionsschnellen Support für geschäftskritische Umgebungen? Dass eine Software „von vielen genutzt wird“, ist kein Qualitätsbeweis – das gilt für Microsoft-Produkte ebenso, ohne dass diese automatisch als Goldstandard für jede Nische taugen. In professionellen Rechenzentren oder produktiven KMU-Umgebungen begegnen mir primär Proxmox, Hyper-V oder teilweise noch VMware, während Unraid eher im Konsumer-Bereich verortet bleibt.
„Hier von Verantwortlichkeit zu sprechen, dass Geschäftsführer persönlich haften würden, das ist im besten Falle eine Lachnummer. Ja, ich würde mir wünschen, dass das Management der Credit Suisse zur Haftung gezogen würde. Passiert es? IT-Projekte auf Bundesebene in der Schweiz kosten Milliarden, wurde da jemand zur Rechenschaft gezogen?“
Hier verwechselst du politische oder systemrelevante „Immunität“ mit der allgemeinen Rechtslage für Geschäftsführer. Meine Aussage bezog sich auf die gesetzliche Haftung (z. B. gemäß DSGVO Art. 83 oder den Sorgfaltspflichten nach dem GmbH-Gesetz). Dass Großkonzerne oder staatliche Stellen oft glimpflich davonkommen, ändert nichts an der persönlichen Haftungsgefahr für KMU-Geschäftsführer bei grober Fahrlässigkeit. Wie spezifisch die Schweizer Gesetzgebung dies im Vergleich zur EU handhabt, mag variieren, doch das Grundprinzip der Organhaftung ist auch dort real.
„Ich bin gerne bereit darüber zu diskutieren, wie wir IT-Infrastruktur so hinkriegen, dass sie möglichst ausfallsicher läuft. Dazu gehört dann aber ein OS, das einen Stromausfall einfach unbeschadet übersteht und für sich alleine auch autonom läuft.“
Ein Betriebssystem, das einen Stromausfall „übersteht“, ist nur ein Teilaspekt. Viel kritischer ist die Datenintegrität auf Dateisystemebene. Selbst robuste Systeme wie ZFS können bei Stromverlust scheitern, wenn der Schreibcache (volatile Daten) nicht hardwareseitig gepuffert wird. Setzt du weiterhin auf Devuan? Wie adressiert dein Setup Brownouts, Spannungsspitzen oder korrupte Metadaten? Verlässt du dich auf klassisches RAID oder Software-Defined Storage (SDS)?
Möglicherweise bin ich durch meine berufliche Erfahrung vorsichtiger, aber für ein professionelles Setup reicht das Vertrauen auf ein „unverwüstliches“ OS allein nicht aus.
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Mag sein, dass du dich nicht als klassischen Dienstleister verstehst. Doch als Unternehmer schwächst du deine Position erheblich, wenn du Ausfallsicherheit mit Argumenten wie dem Reinigungsaufwand eines Dieselgenerators oder der begrenzten Überbrückungszeit einer USV relativierst. Wer mehrere Webpräsenzen betreibt, dem wird zwangsläufig eine gewisse fachliche Sorgfaltspflicht zugeschrieben.
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Wir sind kein Dienstleister, Punkt.
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Ein Betriebssystem, das einen Stromausfall „übersteht“, ist nur ein Teilaspekt. Viel kritischer ist die Datenintegrität auf Dateisystemebene. Selbst robuste Systeme wie ZFS können bei Stromverlust scheitern, wenn der Schreibcache (volatile Daten) nicht hardwareseitig gepuffert wird. Setzt du weiterhin auf Devuan? Wie adressiert dein Setup Brownouts, Spannungsspitzen oder korrupte Metadaten? Verlässt du dich auf klassisches RAID oder Software-Defined Storage (SDS)?
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Nein, ein OS, das keinen Stromausfall übersteht, ist ein Totalausfall. Wenn Du mehr über Redundanz bei den ArchivistaBoxen erfahren möchtest, dann lies unsere Doku. Zu SDS zitiere ich Wikipedia: “Software-defined storage (SDS) is a marketing term for computer data storage software”.
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Unraid mit Enterprise-Lösungen wie Proxmox gleichzusetzen, halte ich für gewagt.
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Ich werde mich hüten, über Mitbewerber “herzuziehen”. Versichern kann ich Dir, dass ich 2010 nicht einfach aus Spass Proxmox für die ArchivistaBox “forkte”. Primär fehlt(e) mir bei Proxmox ein einfaches Update (à la ArchivistaBox). Alte ISO raus, neue ISO rein. War 2010 nicht machbar, ist es heute nicht. Und darum sah ich keine Alternative, als es zu forken. Ich brauch ein OS, das in ein paar Sekunden installierst ist, nur so ist es mir möglich, die ArchivistaBox zu entwickeln. Bis z.B. ComfyUI inkl. Flash Attention 2 so lief, wie ich es haben wollte, war eine dreistellige Zahl von Installationen notwendig. 120 x 3 Minuten mehr bedeutet 360 Minuten bzw. 6 Stunden «verlorene» Zeit.
Ich finde aber trotzdem, dass Proxmox die Open Source Szene sehr bereichert. Deswegen muss aber Unraid nicht schlecht gemacht werden. Noch weniger steht es Dir an, Ferdinand zu kritisieren, weil er Unread einsetzt. Wer berichtet denn im deutschsprachigen Raum noch tagesaktuell über Linux? Schreib selber mal einen Monat lang die Hälfte seiner Beiträge, und dann sehen wir weiter, ob Du halbwegs in der Lage wärst, komplexe Sachverhalte derart kurz, knapp und gut lesbar zu bringen. Deine Ausführugen triefen von Fachtermini, aber mehr ist da aktuell nicht.
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Hier verwechselst du politische oder systemrelevante „Immunität“ mit der allgemeinen Rechtslage für Geschäftsführer. Meine Aussage bezog sich auf die gesetzliche Haftung (z. B. gemäß DSGVO Art. 83 oder den Sorgfaltspflichten nach dem GmbH-Gesetz).
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Nein, das verwechsle ich nicht. Der Grundgedanke des modernen Kapitalrechts besteht darin, die Haftung auszuschliessen. Die Haftung eines Geschäftführers bringt rein gar nix, wenn das Unternehmen am Boden ist.
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Möglicherweise bin ich durch meine berufliche Erfahrung vorsichtiger, aber für ein professionelles Setup reicht das Vertrauen auf ein „unverwüstliches“ OS allein nicht aus.
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Da Du dich ja weigerst, nur schon zu erzählen, für wen Du arbeitest bzw. welchen Beruf Du ausübst, kann deine berufliche Erfahrung nicht beurteilt werden. Aber nochmals, nachdem Du jetzt derart viel und offensichtlich hart austeilst, es wäre an der Zeit, dass Du auch mal was Positives ablieferst. Kannst Du nicht? Willst Du nicht?
Ok, aber dann lass Ferdinand in Ruhe, nur weil er Unread einsetzt. Du aber nörgelst nicht nur an Unread herum, sondern lässt auch durchblicken, dass er weder in der Lage sei, ein ZFS zu reparieren noch eine hochwertige USV einsetze. Wie bitte? Ferdinand leistet seit Jahren, ich betone Jahren, in Fronarbeit und ohne Bezahlung ganz viel Arbeit, damit linuxnews.de «lebt». Ich habe selten einen Tech-Journalisten getroffen, der sprachlich Dinge so verständlich darstellen kann, wie dies bei Ferdinand der Fall ist.
Von mir aus hacke weiter auf meiner ArchivistaBox rum, ist zwar nicht anständig, aber ok, gehört zum Geschäft. Aber lass den Ferdinand in Ruhe. Du bist hier bei linuxnews.de zu Besuch. Es geziemt sich einfach nicht, als Gast in einem fremden Haus derart auf den Gastgeber einzudreschen. Und selbst dann nicht, wenn die Kritik, die vorliegend gerade absurd ist, zuträfe. Ein aufrichtiges Sorry wäre das Mindeste, ist aber Dein Bier, nicht meines.
Geil da kann dann ja die ganze Welt so richtig teilhaben, dran dank der KI.
und Keinem faellts auf weil die KI das intelligent vor Entdeckung schuetzt.
Ein Schelm der Boeses unterstellt.
War nun die ersten drei Tage unterwegs, auf ch1291.ch kannst Du Dich gerne davon überzeugen, ob jetzt der Text und die Fotos einzig durch die KI generiert sind 😉
Mir erschliesst sich nicht, wozu ich in einem DMS Text-zu-Bild, Text-zu-Audio und Text-zu-Video für “kreatives Arbeiten” benötige. Wenn das Tool dank KI Dokumente besser klassifizieren, wiederfinden und ggf. zusammenfassen kann, fein. Alles darüber hinaus widerspricht nicht nur der Maxime “Ein Tool pro Aufgabe”, es ist auch unpraktikabel: Mein DMS (Paperless NGX) läuft auf einem Synology-typisch steinalten, aber zumindest sparsamen 2-Kern-Celeron auf dem NAS 24/7, jederzeit bereit Dokumente vom Scanner entgegenzunehmen. Das ist das Einsatzszenario, für so einen Betrieb will ich kein KI-Monster mit Graphikkarte und Riesen-CPU permanent laufen haben…
Sorry für die späte Antwort, war die letzten Tage (wandernd) unterwegs. Die ArchivistaBox enthält ein Dokumenten Management System und wird oft auch “nur” als das wahrgenommen. Dem ist aber nicht so. Ich gebe zu, der Namen Archivista (Archivar auf Italienisch) ist hier vielleicht etwas irreführend. Der Name ist aber primär historisch begründet. 1998 wurde die Firma Archivista GmbH gegründet, seit 2005 gibt es die ArchivistaBox. Und bis 2010 war die ArchivistaBox auch rein auf das DMS “beschränkt”.
Die ArchivistaBox ist aber deutlich mehr als “nur” ein DMS. Du findest auf der ArchivistaBox sämtliche gängigen Desktop-Applikationen zum Arbeiten (Office, Multimedia, Grafik, etc), weiter geht es mit Virtualisierung mit KVM. Und Du findest auch die ERP-Lösung ArchivistaERP, welche für KMU-Firmen gedacht ist bzw. aus der “Not” heraus entstanden ist, dass wir für unsere Firma keine Open Source ERP-Lösung fanden, mit der wir intern arbeiten konnten. Beispiel dafür: 5-er-Rundung in der Schweiz.
Seit ca. einem Monat gibt es zusätzlich Docker mit einen Web-Frontend. Du brauchst folglich kein (proprietäres) NAS, um z.B. Paperless-NGX oder Immich zu betreiben. Meines Wissens ist die ArchivistaBox aktuell die einzige Open Source Lösung, welche KVM und Docker nativ auf einer Box vereint und für beide “Posten” ein Web-Frontend mitbringt. Dadurch, dass die ArchivistaBox ein grafisches GUI mitbringt, lässt sie sich auch ganz entspannt auf einer Maschine bis hin zu einem Notebook oder gar Tablet (AMD64) einsetzen.
Ebenfalls mit ArchivistaBox 2026/III wurde die textbasierte KI mit Ollama eingeführt. Damit z.B. lassen sich die Dokumente klassifizieren. Weiter gibt es die Spracherkennung Whisper, welche die bisherige Spracherkennung Vosk, die wir 2021 einführten, insofern ergänzt, als dass sie deutlich bessere Ergebnisse erzielt als Vosk. Die Frage darf gestellt werden, was z.B. eine Spracherkennung in einem DMS bringen soll?
Nun, seit 2020 bietet die ArchivistaDMS die Langzeitarchivierung von Audio- und Video-Daten an. Nach meiner Überzeugung reicht es für ein modernes DMS nicht, sich auf textbasierte Informationen zu beschränken. In einem umfassenden DMS lassen sich sämtliche Informationen (und zwar langfristig) verwalten, genauso wie ich für Bilder nicht wieder eine andere App haben möchte.
Spracherkennung bildet hier ein zentrales Anliegen, da damit der Inhalt aus audiovisuellen Quellen erfasst werden kann. In diesem Sinne geht es ohne KI bei einem zeitgemässen DMS ohnehin nicht. Nun ist es so, dass Vosk mit moderaten Ressourcen akzeptable Ergebnisse hergibt (1 Std. Audio benötigt ca. 30 Minuten mit einer CPU). Allerdings ist Whisper deutlich besser. Ohne dezidierte Grafikkarte benötigt Whisper aber z.B. für 1 Std. Audio etwa 3 Stunden über 16 CPUs. Mit einer GPU sind es etwa 30 Minuten für 1.5 Stunden.
Der gleiche “Grössenunterschied” besteht bei der Kategorisierung von Bildern. Eine wirklich gute Kategorisierung wie Gemma3 benötigt über die CPU etwa 1.5 Minuten pro Bild, über die GPU sind es ca. 1.1 Sekunden. Und wir sprechen hier nicht von einer Kategorisierung wie sie aktuell in Immich erfolgt, wo das Klettergerüst als Eiffeltrum in der Trefferanzeige erscheint. Wir sprechen hier davon, dass ein gutes KI-Modell solche Dinge einfach kann, und Gemma3 kann dies.
Witzigerweise kam ich über Immich auf die Lösung bei Paperless-NGX. Dort gibt es das Projekt Paperless-AI, welches Ollama “anzapft”. Denn ich musste erkennen, das KI-Modell von Immich ist zwar recht schnell, scheitert aber bereits an der Eiffeltrum- bzw. Klettergerüst-Unterscheidung (siehe oben). Nun hatte ich bei Paperless-AI erhebliche Mühe, das Teil zum Laufen zu bringen. Daher entschied ich mich, Ollama direkt einzubauen. Mittlerweile lese ich auf der Projektseite von Paperless-AI: “This repo is currently not maintained”. Diese Zeilen sollen ausdrücklich nicht als “Motzen” gegenüber anderen Open Source Lösungen aufgefasst werden. Nein, sie schildern einfach, wie es dazu kam, dass die ArchivistaBox bei der KI letztlich den Einsatz einer Grafikkarte (GPU) für sinnvoll erachtet.
Denn Faktum ist einfach, wer eine wirklich gute Beschlagwortung von Bildern und oder Texten (Zusammenfassungen) habe möchte, der kommt aktuell an KI-Modellen, welche eine GPU “erfordern” (ist ja nicht Pflicht, bereitet ohne GPU einfach wenig Freude), nicht herum. Wer dies nicht benötigt, der wird (z.B. für ArchivistaDMS) auch in Zukunft keine GPU benötigen. Eine jede ArchivistaBox lässt sich mit 2 GByte RAM und einer CPU betreiben, selbstverständlich auch virtualisiert. Wer aber eine gute Kategorisierung bzw. Zusammenfassungen in ArchivistaDMS haben möchte, dann bedingt dies in Zukunft eine moderate GPU. Die Kosten dafür liegen (RX 9070) bei ca. 500 bis 600 Franken/Euro. Dies erscheint mir, weil die manuelle Beschlagwortung damit (faktisch) entfällt, mehr als gerechtfertigt.
Wer aber gerne mit Open Source lokal KI-Modelle (mit AMD-Karten gar sehr preisbewusst) haben möchte, der muss ArchivistaDMS gar nicht erst nutzen, genauso wie die Desktop-Applikationen nicht verwendet werden müssen. In diesem Falle können Ollama, Whisper und ComfyUI ganz einfach direkt auf einer jeden ArchivistaBox verwendet werden. Wer in die Welt von ComfyUI eintauchen möchte, dem würde ich die RX 9700 mit 32 GByte RAM empfehlen. Einfach weil damit plus/minus alle Modelle laufen.
Und wer am Ende gar findet, warum für webbasierte Anwendungen jetzt ein Desktop-Manager laufen muss (was bei der ArchivistaBox der Fall ist). dem sei gesagt, die ArchivistaBox lässt sich dank dem integrierten GUI mühelos z.B. auch auf einem Notebook nutzen. Ohne GUI macht dies irgendwie einfach keinen Spass. Aber auch hier gilt, niemand muss, aber jeder kann bzw. darf.