Ubuntu 25.04 Wallpaper

Ausblick auf Ubuntu 25.04 »Plucky Puffin«

Am 27. März wird die Beta-Version von Ubuntu 25.04 erwartet, gefolgt von einem Release-Kandidaten am 10. April und der stabilen Veröffentlichung am 17. April. Es ist also an der Zeit, zu schauen, was dieses Interims-Release mit neun Monaten Support bringen wird.

Ambitionierte Eckwerte

Die angestrebten Eckwerte von Ubuntu 25.04 sind infolge der neuen Kernel-Auswahlpolitik von Canonical Kernel 6.14 sowie GNOME 48, dessen Beta-Version vor wenigen Tagen erschien. Kernel 6.14 ist in der Entwicklung und wird im Verlauf des März erwartet. Er stellt dann auch den zweiten HWE-Kernel in Ubuntu 24.04.3 LTS. Laut Canonicals im letzten Herbst vorgestellten Kernel-Richtlinie soll der zum Zeitpunkt des Beta-Freeze aktuellste Kernel ins Release kommen. In der Grafikabteilung wird vermutlich NVIDIA 570 am Start sein.

Der Wettbewerb für das neue Artwork wurde gestern gestartet, Einreichungen sind bis zum 5. März möglich, am 10. März wird der Siegerentwurf bekannt gegeben.

Installer aufgewertet

Der Desktop-Installer wurde überarbeitet und zeigt jetzt bei Dual-Boot-Systemen zusätzliche Informationen über das Vorhandensein anderer Betriebssysteme auf dem Gerät an. Die Szenarien »In freien Speicherplatz installieren« und »Eine vorhandene Ubuntu-Installation löschen und ersetzen« sind besser ausgearbeitet worden.

Eine weitere Verbesserung im Installer betrifft eine einfach zu benutzende Verschlüsselungsoption für Dual-Boot-Installationen sowie eine bessere Handhabung von Windows BitLocker-Verschlüsselungsszenarien. Zudem wurde an den zugrundeliegenden Komponenten für eine breitere Unterstützung der Hardwarekompatibilität für TPM-gestützte Full Disk Encryption (FDE) gearbeitet. Ob dieses Detail es in die finale Ausgabe schafft, ist noch unklar.

Daily Builds verfügbar

Bei den Apps könnte es für Gimp 3.0 reichen, das derzeit als RC3 vorliegt. Als sicher gesetzt gilt der mit GNOME 48 ausgelieferte neue Dokumentenbetrachter Papers als Nachfolger von Evince. Ob es für eine Preview von Canonicals Atomic-Distribution Ubuntu Core Desktop reicht, ist derzeit noch unklar.

Wer Ubuntu 25.04 vorab testen möchte, kann dies über die Daily Builds tun. Beim gestrigen Build startet allerdings der Installer nicht, deshalb vielleicht besser ein paar Tage warten.

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18 Kommentare

  1. Kleiner Hinweis ans LinuxNews Team: Wie neulich schon bei der Gnome News ist das Titelbild hier verzerrt (nicht-proportional skaliert; jedenfalls auf meinem Desktop Webbrowser; sieht nicht so toll aus (wenn man ein Auge dafür hat).

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      1. Warum es ein starres Seitenverhältnis sein muss, ist mir nicht klar. Ich würde meinen, die Höhe darf variabel sein; zumindest technisch – es liegt natürlich am Autor, kein hochformatiges Bild zu nutzen. Auch dass die Auflösung im Jahr 2025 so niedrig sein muss, finde ich bedauerlich; aber sei’s drum – soll wohl dem schnelleren Laden der Seite dienen.
        Wenn ich das Problem richtig verstehe, könnte das die Lösung sein:

        • Z.B. mit KolourPaint ein neues Bild mit Größe 820 x 400 erstellen.
        • Mit dem Farbfüllwerkzeug alles mit Transparenz füllen. (Oder einer anderen Farbe wie Schwarz oder Weiß.)
        • Das original Bild einfügen.
        • Rechtsklick -> Skalieren. Seitenverhältnis beibehalten ankreuzen.
        • Je nachdem ob das Original schmaler oder breiter als das Ziel ist, Höhe 400 oder Breite 820 eintragen. -> OK
        • Das eingefügte Original mittig (oder links/rechts) ausrichten. (Das geht momentan leider nur mit der Maus.)
        0
          1. Vielleicht kannst Du damit was anfangen.

            Das Seitenverhältnis ist der wichtige Teil. Bei 1680×800, also doppelter Größe, wären auch die superscharfen Anzeigen zufrieden.

            Im besten Fall hast Du schon eine Vorlage im Seitenverhältnis ~2/1.

            #!/usr/bin/env bash
            
            magick eingabe.jpg \
            -resize 840x400 \
            -extent 840x400 \
            -gravity center \
            -background transparent \
            -quality 75 \
            -define webp:lossless=false \
            -define webp:method=6 \
            -strip \
            ausgabe.webp
            

            Das Bild wird erst auf eine mögliche Kantenlänge gebracht (“-resize”), also entweder 840 breit oder 400 hoch und dann per “-extend” auf das gewünscht Format zugeschnitten und drauf per “-gravity center” zentriert ausgerichtet.

            “-background transparent”. Wenn es die Fläche nicht füllen kann, wird der Hintergrund hier transparent. Hier bei linuxnews würde dann das weiß des Hintergrundes zu sehen sein. Kannst natürlich auch jede andere Farbe wählen.

            “-quality” steht für die Qualität, 75, 80 sind so die Werte die OK sind.

            “define webp:lossless=false” sagt an, dass man Verluste in Kauf nimmt. Ist OK.

            “define webp:method=6” beschreibt die Zeit die aufgewendet wird die beste Kompression zu finden. “6” ist der höchste Wert, mit dem ich die besten Erfahrungen gemacht habe (pagespeed)

            “-strip” entfernt noch Profildaten, was noch Dateigröße einspart.

            Einfach mal etwas experimentieren und dann daraus ein service-menu für den dolphin basteln.

            Die webp betreffenden Schalter (“define webp:*”) findest Du hier

            https://imagemagick.org/script/webp.php

            1
            1. Danke, werd ich die Tage mal testen. Bisher hab ich die Originale (oft 1920×1080 oder ähnlich) in Gwenview verkleinert. Wenn dann bei nem Screenshot von einer Distribution bei 820 Breite keine 400 Höhe rauskamen, hab ich die Ratio aufgehoben und die Breite auf 400 gesetzt. Das war dann halt nicht mehr proportional.

              0
              1. Ja, genau, bei diesem Vorgang fehlt nur das von chris-k beschriebene Platzieren des Bildes auf einer Arbeitsfläche mit der gewünschten Kantenlänge. Das Kommando macht das gleiche.

                > 1920×1080

                Das ist ja schon ~2/1, perfekte Eingabe.

                Allerdings habe ich einen Fehler nachträglich eingebaut, weil ich die Argumente im Kommentar noch sortiert haben.

                -extent 840x400 \
                -gravity center \
                

                muss umgedreht werden, sonst wird nicht zentriert.

                -gravity center \
                -extent 840x400 \
                
                0
    1. Wenn es ein Freund ist, würde ich ihm kein Ubuntu vorschlagen.
      Aber als unzuverlässig (in welcher Hinsicht denn? ) würde ich Ubuntu nicht bezeichnen.
      Als Ubuntu noch an Unity und Mir gebastelt hat, gab es immer wieder Fehler in anderen Desktops. Das dürfte jetzt vorbei sein. Aber jetzt wandert alles mehr und mehr in das Snap-Format und da hört es für meine Gefühle damit auf, dass noch als ein freies Betriebssystem anzusehen.

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        1. Ich bin wohl schon etwas früher zu Arch gewechselt. Es war für mich damals erschreckend festzustellen wie viel besser eine Distribution auf dem Desktop läuft, die an den Paketen nichts verändert hatte.
          Ich weiß nicht wie es heute ist, aber damals freute ich mich immer auf das nächste Kubuntu Upgrade, in der Hoffnung, dass die Fehler dann weg währen. Manchmal war es dann auch so, aber meistens kamen nur neue Fehler hinzu.
          Mir und Unity waren ja keine einfachen Änderungen die Canonical da eingeführt hatte und es gab in Folge dessen auch Knatsch mit den KDE Leuten die dann entlassen wurden. Wg. mangelder Teamfähigkeit hieß das damals – so wird das dann geregelt.
          Heute hat ich gar keine Lust mehr mir Ubuntu anzutun. Snap ist nur ein anderes Wort für einen Walled Garden. Mag sein, dass dort die Blumen blühen, aber die Freiheit ist mir dann schon lieber.

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          1. Seltsam, diese Erfahrung habe nach dem Umstieg auf EndeavourOS auch gemacht. Allen Unkenrufen und Warnungen vor Rolling Releases zum Trotz läuft es schnell und problemlos. Vielleicht liegt es tatsächlich an den gepatchten Paketen.

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            1. Du könntest mal ureminder ausprobieren. Es ist eine “pädagogische Anwendung” die Arch so lassen will wie es ist, aber völlig unerfahrenen Leuten dabei helfen soll die Sache mit den upgrades drauf zu bekommen.

              Das Skript zeigt neue Pakete auf dem Desktop an und sagt was man damit tun soll. Man kann das Skript je nach Bedarf einstellen, ob es nur neue Pakete anzeigt, Ratschläge erteilt oder das upgrade notfalls auch automatisch durchführt.

              Du fragtest für einen Freund. Ich hab das Skript dafür entworfen, dass Leute die mit Linux keine Erfahrung haben und kein Computerfachman werden wollen mit den upgrades umzugehen lernen.
              Debian stable für solche Leute zu nehmen ist auch keine perfekte Lösung. Auch dort gibt es Sicherheits-Upgrades.

              Das Skript läuft tadellos, aber es wird von mir noch weiter entwickelt.
              Eine Diskussion darüber findet hier statt, falls du Fragen oder Vorschläge haben solltest.

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