#Blogfragen – eine Blogparade übers Bloggen!

Mir lief neulich morgens die Idee der #blogfragen durch meinen RSS Reader. Kurze Rücksprache mit Ferdinand und nun gibt es diesen Artikel hier. Gerne könnt ihr mit eurem eigenen Blog auch daran teilnehmen, es ist nur ein Klick entfernt.

Warum hast du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

Ferdinand: Ich schreibe schon länger für diverse Zeitschriften über Linux. Vor zwölf Jahren begann ich dann mit dem täglichen Bloggen bei Pro Linux, das 2020 in den Ruhestand ging, das viele von euch aber noch kennen werden. Als ich Ende 2017 merkte, dass die beiden Macher hinter dem Blog nach fast 20 Jahren müde wurden, rief ich LinuxNews ins Leben. Das plänkelte dann so vor sich hin, bis Pro Linux 2020 die Türen zusperrte. Seitdem blogge ich hier auf LinuxNews täglich über Linux, Open Source und angrenzende Themen. Meine Motivation ist die gleiche wie vor 10 Jahren: Die Gemeinde mit News und Artikeln über Linux zu versorgen. Das Spektrum reicht dabei von objektiven News bis hin zu Meinungsartikeln, wobei sich das auch schon mal vermischt.

Vor vier Jahren kam dann Stefan dazu und übernahm dankenswerterweise in seiner Freizeit Hosting und Administration des Blogs, das seitdem kräftig gewachsen ist.

Stefan: Ich habe zuvor nicht wirklich gebloggt. Auch auf LinuxNews schreibe ich nur Artikel, wenn es die Zeit zulässt. Ein regelmäßiger Blogger bin ich somit nicht, eher der “Plattformbereitsteller”, Knotenlöser und Ferdinands privater Netzwerkarchitekt 😛. Der Stefan macht aber nicht nur das Hosting hier, sondern auch Dinge, die man als “Backoffice” bezeichnen könnte.

Welche Plattform nutzt du für deinen Blog und warum hast du dich dafür entschieden?

Ferdinand: Seit der Gründung im September 2017 läuft LinuxNews auf WordPress. Ich habe mich dafür entschieden, um möglichst wenig Zeit für die Administration der hinter einem Blog stehenden Komponenten wie Webserver, Datenbanken, PHP usw. kümmern zu müssen. Das zunächst als Vorteil wahrgenommene Plug-in-System von WordPress zeigte nach einer Weile und der Installation von rund 35 Plug-ins bald auch seine negativen Seiten. Dankenswerterweise hat Stefan mittlerweile einen Großteil der Plug-ins durch native Funktionen ersetzt.

Zuvor habe ich bei Pro Linux mit deren hauseigenem CMS NewsBoard3 (NB3) gearbeitet. Leider hat das CMS nie den Sprung zur responsiven Darstellung auf Mobilgeräten geschafft.

Stefan: Als ich zu LinuxNews kam, war der Blog schon auf WordPress in Betrieb. Diesen Stand musste ich übernehmen. Zwischenzeitlich sind immer mehr Plugins wegen Problemen oder Inkompatibilitäten rausgeflogen und durch Code-Snippets ersetzt worden.

Hast du schon auf anderen Plattformen gebloggt?

Wie bereits erwähnt, habe ich sieben Jahre bei Pro Linux gebloggt. Zwischenzeitlich habe ich auch auf ComputerBase über Linux berichtet.

Stefan: Wenn der Firmenblog zählt, dann ja.

Wie schreibst du deine Blogposts? Nutzt du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion deines Blogs?

Ferdinand: Da ich fast immer aus meinem Home-Office blogge, schreibe ich meist direkt im Gutenberg-Editor von WordPress.

Stefan: Es kommt darauf an, wo ich aktuell bin und welche Werkzeuge ich verfügbar habe. Eine Mischung aus Apples Notizen, Obsidian.md, WordPress Gutenberg oder der WordPress App.

Wann fühlst du dich am meisten inspiriert, zu schreiben?

Ferdinand: Ganz früh morgens, so ab 06:00, schreibe ich am liebsten. Der Geist ist frisch und ich werde noch nicht abgelenkt.

Stefan: Fast ausschließlich am Wochenende, da es die Jobs aktuell nicht anders zulassen. Manchmal auch nachts, wenn ich wachliege, da mich mal wieder 148.713 Sachen beschäftigen.

Veröffentlichst du deine Texte sofort oder lässt du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?

Ferdinand: Das ist ganz unterschiedlich. News gehen größtenteils sofort raus, Artikel wachsen manchmal über Tage und Wochen.

Stefan: Meine Artikel liegen sehr lange. Größtenteils schreibe ich ja Tutorials oder Einblicke in unseren Maschinenraum. Der Zwiespalt ist dauerhaft präsent: Wie gehst du mit den Anleitungs-Abtippern um?

Nehmen wir mal den Heinz und der mietet sich einen netcup Root-Server, um seine Nextcloud zu hosten. Heinz hat wenig Ahnung von Servern, wie das Internet funktioniert und auch kein ausgeprägtes Sicherheitsverständnis – laufen muss die Kiste! Da wird das erstbeste Online-Tutorial abgetippt und blind ins Terminal kopiert. Wie vermittle ich diesem Mann ein Verständnis für IT-Sicherheit? Genau das ist der Knackpunkt, weshalb meine Artikel lange liegen. Ich habe darauf keine wirkliche Antwort.

Es ist selbstredend, dass ein netcup RS, sofern er feindlich übernommen wird, eine Waffe ist, die mit 2,5 GBit Anbindung im Internet “Sachen machen” kann. Für den LinuxNews-Server ein Segen, doch in den Händen von unserem Beispiel-Heinz? Wir brauchen nicht zu diskutieren, dass man das alles erst lokal in einer VM üben sollte – das spiegelt die Realität aber nicht wider. Die Realität sieht so aus, dass die Foren von Hosting-Anbietern voll von Beiträgen sind, wie man $HIER_LINUX_SERVER_GRUNDKENNTNIS_EINFÜGEN macht oder noch schlimmer, man sich Windows Server auf die VM nageln kann (am WAN, keine Firewall davor). Aber auch diese Dockerei ist nicht das wahre, ein Tool, welches in meiner sauber konfigurierten Firewall fummelt (und bis heute nicht mal nftables kann) oder einen Daemon benötigt, sollte auf keinem Produktivsystem etwas zu suchen haben – sorry, wem ich jetzt hier vor den Kopf stoßen muss. Container generell (sofern der Inhalt auditiert ist) sind nichts Schlechtes, Podman rootless Quadlets noch besser 😉

Diese Tatsachen bremsen mich immer wieder dabei, einen neuen Artikel zu veröffentlichen. Es gibt hier so coole Artikel in der Pipeline, die ich aus diesen Gründen nicht veröffentlichen möchte, da ich mich nicht in die endlose Queue von Tutorials ohne Security einreihen will. Zudem fehlt mir die Lust und auch die Zeit, in jedem Artikel gebetsmühlenartig die IT-Sicherheit zu predigen. Die eigene Haustür schließt man ja morgens auch zu, warum ist das kein Default bei Computern/Servern? Es bleibt mir wohl auf ewig unverständlich. Die fehlende IT-Sicherheit zieht sich durch die gesamte Tutorial-Landschaft, ob es kleine Seiten sind oder YouTube-Creator mit hunderttausenden Abonnenten.

Wir haben so breite Wissensstände unter den Lesern, dem allen kann man nicht gerecht werden: Erklärst du es für den DAU, regen sich die Power-User auf. Schreibt man einen Artikel für Power-User regen sich die DAUs auf, die das toll finden und auch wollen, sie aber von meinem Artikel nicht abgeholt werden. Welches Level an Know-how setze ich da nur voraus?

Über welche Themen schreibst du generell?

Ferdinand: Den Schwerpunkt bilden News und Artikel zu Linux, Free Software und Open Source. Daneben teste ich immer wieder Hardware, die mir üblicherweise von Herstellern zur Verfügung gestellt wird. Auch Hardware, die ich selbst anschaffe, mündet meist in einem Testbericht. Da ich pragmatisch veranlagt bin, bespreche ich gelegentlich auch proprietäre Anwendungen, wenn die Basis Freie Software ist. In den vergangenen zwei Jahren berichte ich vermehrt über Home-Server und die dazugehörige Software wie Unraid, TrueNAS, Proxmox, Docker etc, da dies mich auch privat stark beschäftigt.

Stefan: Behind the Scenes, Tutorials und warum Windows/DATEV doof ist. Der Hauptschreiber ist Ferdinand.

Für wen schreibst du?

Ferdinand: Ich schreibe für jeden, der an News über Linux und Freie Software interessiert ist.

Stefan: Meist für Power-User oder Administratoren. Wie Ferdinand immer sagt: Seit du da bist, gibt es mehr Serverartikel und Artikel mit Fokus aufs Business. Diese Aussage wird von unserem Matomo untermauert, wer hier mittlerweile so mitliest, ist beeindruckend.

Was ist dein Lieblingsbeitrag auf deinem Blog?

Stefan: Alle 😀 – ein wenig komisch, dass die Betreiber zu fragen. Ich bin nun 20 Minuten die Artikelliste durchgescrollt, aber finde nichts, wo ich sage “Der isses!”.

Ferdinand: Bei insgesamt fast 3,500 Artikeln fange ich erst gar nicht an zu suchen. Was ich eh spannender finde, sind die Artikel, die von euch am meisten geklickt und hoffentlich auch gelesen wurden. Deshalb hier mal die Top Ten:

  • Wie funktioniert das Update von Debian 11 auf 12?
  • Hexos Homeserver und NAS für jedermann
  • Upgrades auf Ubuntu 24.04 vorerst gestoppt
  • Proxmox oder Unraid?
  • Microsoft Office 2024 für Linux
  • Debian Stable bitte derzeit keine Upgrades
  • WordPress: Der Streit eskaliert
  • Facebook blockiert Linux-Inhalte
  • Ubuntu 22.04 LTS »Jammy Jellyfish« freigegeben
  • Offener Brief an die Ampel-Koalition zur Digitalen Souveränität

Hast du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?

Ferdinand: Eigene Blogs habe ich noch keins aufgegeben, aber Blogs, an denen ich mitgeschrieben habe, verlassen. Pro Linux zwangsweise und ComputerBase (was eigentlich kein Blog ist) aus persönlichen Gründen.

Stefan: Aufgrund meiner unregelmäßigen Artikelfrequenz kann man das eigentlich schon als dauerhafte Blogpause bezeichnen.

Was empfiehlst du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?

Ferdinand: Das Wichtigste zuerst: Macht euch klar, warum ihr bloggen wollt. Wenn ihr beispielsweise Tipps und Tricks aus eurer Beschäftigung mit IT oder anderen Hobbys oder Arbeitsbereichen hauptsächlich für euch dokumentieren wollt, so ist es nicht so wichtig, ob es ein Publikum findet. Anders sieht das bei Blogs wie LinuxNews aus. Hier schreiben wir gezielt für unser Publikum. Wenn es nicht von ausreichend Menschen gelesen wird, lohnt sich der nicht geringe tägliche Aufwand nicht. Dieses Problem hat LinuxNews zum Glück durch euch, unsere Leser, nicht.

Stefan: Ich sehe das etwas anders als Ferdinand, der Fokus sollte auf Nischen liegen. Wer mit dem Bloggen anfangen will, sollte sich darüber klar sein, dass er in einen gesättigten Markt vordringt – man würde heute auch keinen neuen, reinen Webhoster mehr gründen. Du kannst besonders gut SELinux? Go for it. Dir liegen tolle Dinge mit Datenbanksystemen wie MariaDB? Mach es! Mittlerweile habe ich ein 50:50 Verhältnis in meinem FreshRSS erreicht: 50 % Newsseiten und 50 % private (Tech)Blogs. Das Gehaltvollere kommt von den Hobby-Techbloggern.

Hast du Zukunftspläne für deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?

Stefan: Ein Relaunch ist schon lange in Arbeit, zieht sich für meinen Geschmack aber bereits zu lange. Das hat zwei Hauptgründe: 1. Ich bin kein Programmierer und auf externe Hilfe angewiesen und 2. Privates Chaos (Krankenhausaufenthalte von Angehörigen, Pflege von Angehörigen, massiv schlechter werdende Demenzerkrankung von einer Angehörigen, Hauptjobwechsel, Insolvenz eines Arbeitgebers u. v. m.). Es ist mein Ziel, das noch vor den Sommermonaten umzusetzen – wenn jetzt nichts mehr dazwischenkommt, ein realistischer Zeitrahmen. Bevor die Fragen kommen, nein es ist nicht nur ein neues Theme in WordPress klopfen und fünf Farben anpassen. Dinge passieren, “Lebe in der Lage” und mach das Beste daraus.

LinuxNews spezifische Fragen von Mastodon

Auf Mastodon hatten wir gefragt, ob es zu den Blogfragen noch weitere Fragen an uns gibt. Hier unsere Antworten:

Wie viel Zeit wendet ihr täglich/wöchentlich für LinuxNews auf?

Ferdinand: Für Recherche, Schreiben und Social Media wende ich pro Tag ~3 Stunden auf.

Stefan: Unterschiedlich. Neue Serverupdates oder explodierendes WordPress benötigen mehr Zeit als “es läuft gerade vor sich hin”. Man kann sagen, dass es bei mir im Durchschnitt 10h pro Woche sind. Dabei sind die Arbeiten am Relaunch noch nicht eingerechnet, die sind unkalkulierbar.

Wirst du von deinem Umfeld gefragt, ob du dich mit Computern auskennst?

Stefan: leider ja. Seit ich sage, dass ich nur Rechenzentren mache, habe ich Ruhe. Die meisten denken dann: Oh, mit so kleiner EDV kennt er sich sicherlich nicht aus.

Ferdinand: Ich habe so einige Kandidaten, um deren Systeme ich mich kümmere. Neben meiner Frau gehört dazu auch mein bester Freund, dessen Rechner ich seit rund zwanzig Jahren betreue. Der Mensch gehört eigentlich ins Mittelalter, kommt aber ohne PC nicht aus. Dementsprechend ist er selbst nach der langen Zeit nicht in der Lage, ein Paket zu installieren oder das System zu aktualisieren. Falls sich mal ein Windows-User wegen Hilfe meldet, schrecke ich den meist mit einer Geldforderung ab, biete aber gleichzeitig kostenfreie Umstiegshilfe zu Linux an.

Wirst du von Fanboys jeglicher Art angegangen

Stefan: kommt teilweise vor – gerade bei so Themen mit Zündstoff wie systemd. Aber auch emotional aufgeladene Themen, wenn ich über Windows, Apple oder DATEV schreibe. Gerade die Windows-Artikel werden teilweise in Windows Foren von Home Usern auseinandergenommen, was mich sehr belustigt. Windows 11 Home, kein Plan, was eine Gruppenrichtlinie ist, Google Chrome als Hauptbrowser, aber mir sagen wollen, ich bin zu doof für einen Server. Genau mein Humor, da muss man drüberstehen.

Wird der Relaunch ein Dark Theme haben?

Stefan: 1000 % ja! Das war ein hartes Kriterium für ein neues Theme. #savemynetzhaut

Mit wie vielen Menschen betreibst du LinuxNews.de?

Ferdinand: Wir sind zu zweit. Da ist einmal Ferdinand, das bin ich, Ich schreibe das Gros der News und Artikel. Stefan kümmert sich um die Administration im Hintergrund und postet hier die Memes (auf Mastodon).

Stefan: Es gibt nicht nur Memes, sondern auch DATEV Störungsmeldungen, die schneller sind, als deren Statusseite. Die Damen aus dem Lohn sind schnell und erbarmungslos.

Wie sieht euer IT-Setup aus?

Homelab-Touren stehen nun als Nächstes auf der Liste.

Das war es dann auch schon mit den Blogfragen als auch euren Fragen. Habt ihr weitere Fragen an uns, ab damit in die Kommentare!

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13 Kommentare

  1. Hallo Ferdinand, hallo Stefan,

    vielen Dank für den spannenden und erhellenden Artikel.
    Besonders aufmerksam habe ich die Passage über Heinz gelesen. Selbstverständlich kann ich das Stöhnen der ITSec-Profis nachvollziehen, wenn man immer vom “Urschleim” anfängt. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage: Wie soll/ Wo kann Heinz es denn lernen?
    Da ich mir bewusst bin, dass ein bisschen Heinz auch in mir steckt, habe ich z.B. noch davor zurückgeschreckt, dem Heinz in mir freien Lauf zu lassen und irgendwas mit Nextcloud/OwnCloud or name it as you want für mich oder meine Familie von “außen zugänglich” zu machen. Da ich es aber gern für meine volle Datensouveränität würde – nur eben in “sicher” (sofern es dies denn gibt) -, betrifft die oben gestellte Frage auch mich.

    Vielleicht habt ihr oder andere Nutzer dieser Seite Tipps, wie und wo ich das lernen kann. Darüber würde ich mich sehr freuen!

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    1. Bei der privaten Nextcloud daheim ist das Threat Model ein anderes, als ein öffentlich erreichbarer Web- oder Mailserver. Dennoch sollte man sich Gedanken über die Sicherheit machen. Ein guter und einfacher Einstieg wäre hier, das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange: https://github.com/imthenachoman/How-To-Secure-A-Linux-Server

      Wichtigste Punkte (nicht vollständig) für eine Cloud daheim:

      • Firewall davor, nicht nur die auf dem Server selbst
      • Sofern man nicht verreist: GeoIP auf Deutschland
      • Sofern man nur Telekom-Kunden bedient: GeoIP weglassen und auf das Telekom-AS beschränken
      • Aktuelle Software
      • Directory Listing beim Webserver abschalten
      • fail2ban als on-Host Brute Force Schutz einrichten
      • Bandbreitenlimitierung/Traffic Shaper in der Firewall konfigurieren
      • Symmetrisches NAT direkt an die Systeme ist tabu, Reverse Proxy dazunehmen – kein Docker in sicherheitskritischen Bereichen!
      • acme.sh für einfaches Zertifikatshandling, http-Verbindungen immer Upgraden (Webserver-Config)
      • MariaDB/PostgreSQL nur über unix socket erreichbar machen, verringert Unfallgefahr + mehr Speed

      Wie zuvor erwähnt, eine grobe Richtung, aber nicht vollständig. Das sind alles Begriffe, mit denen man mal eine Suchmaschine der Wahl füttern kann und dann geht es down the rabbit hole.

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      1. Hallo Stefan,
        vielen Dank für den kurzen Abriss. Das ist wirklich eine Menge Wissen, die man sich da drauf packen muss…
        Wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger werden, kann ich mir gut vorstellen mich anhand der Liste aufzuschlauen und vielleicht wird so langsam aus den großen Heinz ein kleiner Stefan… 😉

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    2. Hallo,
      es gibt eine sehr einfach Möglichkeit, eine lokale Nextcloudinstanz von außen zu erreichen. Man richtet eine VPN-Verbindung über Wireguard ein. Wenn du eine Fritzbox hast, ist das in unter 5 Minuten ermöglicht und bietet große Sicherheit gepaart mit hoher Geschwindigkeit. Ich mache das seit einigen Jahren mit meiner auf einem Raspi installierten Nextcloud auch so.
      Gruß Olli

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  2. Stichwort “Security”…, du sprichst mir aus der Seele. So unbeschreiblich sehr.

    Ich bin im Bereich Cybersecurity auch beruflich unterwegs und ihr ahnt nicht wie unbeschreiblich fahrlässig viele Firmen sogar agieren. Da sitzen Programmierer die dann mit den Buzzwords Skalierbarkeit, Docker, Clustering blub um sich werden und dann das Go von oben bekommen.

    Ich irgendwann mal sehe was sie da machen und fragen stelle zur Absicherung… Antwort “…läuft doch in nen Container, da ist keine Gefahr…” *facepalm*, können mir dann nicht im Detail erklären warum es sicher sein sollte. Nur irgendwelche Bausteine zusammengezimmert…

    Könnte immer so weiter machen. In der deutschen Infrastruktur (kritisch und unkritisch) ist Sec einfach 0 präsent… ich könnte immer weinen…

    Und feiere es dann immer hart wenn mal ein Blog-Artikel den Sec-Aspekt einbaut! Sowas kommt viel zu wenig! Also mein Go hättet ihr soetwas mehr einzubauen!

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    1. Naja ich sehe die Gefahr eher doch bei den Clouds und in Zeiten wo es in 4 sec moeglich ist ein Handy zu clonen, ueber das viele jetzt alles moegliche machen. Weiterer Punkt sehe ich im wlan, denn selbst WPA2/3 dauert keine 30 sec. Firmenintern kommt meist das Problem nur von innen wegen MA’s die nicht denken. Also meine persoenliche Erfahrung.

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  3. Für Stefan hätte ich vielleicht einen Tipp, wenn es um Tutorials geht. Die Frage: “Wie hole ich die Abtipper ab” könnte damit eventuell gelöst werden. Jedenfalls arbeite ich da an einer Sache, die recht einfach und praktisch ist. Bei Interesse kann er mir gerne eine Mail schicken.

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  4. Also bloggen wuerde ich das nicht nennen. In den Anfang 90ern stellten wir Artikel zu Computerproblemen in einer Textfile auf die Mailbox zur Verfuegung,
    dann kam Compuserve und man hatte fuer richtig viel Geld einen Internetzugang, wo man nat. an eine Internetseite noch garnicht denken konnte, denn die war sau teuer, aber es gab Plaetze wo man seine Dokus hinterlegen konnte.
    Da ich damals in der Demoszene als GSD unterwegs. Manche erinnern sich ggf. noch an die Demos und auch an Gruppen wie Future Crew etc..
    Da gabs spezielle Plaetze wo man sich austauschte. Dann kam die Debian Zeit und da wurde viel in den Mailinglisten geschrieben.

    Also ich habe Sachen geschrieben (meist Doku’s oder Problemloesungen) aber nicht wirklich als Blog. Vielleicht werde ich das nochmal machen, wenn ich in ein paar Jahren in Rente gehe, weit ist es ja nicht mehr. 😉

    Freu mich auf eure Berichte.

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    1. “… dann kam Compuserve und man hatte fuer richtig viel Geld einen Internetzugang, …”

      Stimmt. Das ging richtig an die D-Mark. Ich hatte die Auswahl zwischen den Einwahlunkten Hannover und Dortmund, und das wurde damals als Ferngespräche (< 200km) pro Minute von der Deutschen Telekom abgerechnet.

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