PC mit Home Assistant und Kiot (mit KI generiert)

KDE goes Home Automation

Der langjährige KDE-Entwickler David Edmundson hat kürzlich ein Projekt auf GitHub eingestellt, das bis dahin nur zu seinem persönlichen Gebrauch diente. Er nutzte seit Jahren verschiedene Scripte, die für eine bessere Integration zwischen dem KDE-Desktop und der Open-Source-Anwendung Home Assistant für Heimautomatisierung sorgen. Ein ähnlich ausgerichteter Projektvorschlag für KDE Goals, der es nicht in die Endauswahl schaffte, veranlasste Edmundson, sein Projekt öffentlich zu machen.

KDE Internet of Things

Er stellte es auf GitHub unter dem Namen kiot ein, was für KDE Internet of Things steht. Auf seinem Blog schrieb er einen begleitenden Artikel, in dem er erläutert, wozu er seine diesbezüglichen Scripte in der Vergangenheit genutzt hat. Dazu gehört ein Script, das seine Jalousien herunterlässt, wenn die Webcam nachmittags zum Einsatz kommt, da es sonst zu einer störenden Blendung kommt. Sein Bildschirm schaltet sich zudem nicht nach einer vorgegebenen Zeit aus, sondern über einen Bewegungssensor dann, wenn er seinen Arbeitsplatz verlässt.

Home Assistant unterstützt diese und weitere für den Desktop relevante Funktionen, benötigt aber einige Hooks für den PC, um den aktuellen Status zu melden und Aktionen auf dem PC auszulösen. Kiot ist ein Daemon, der die benötigten Informationen an Home Assistant übermittelt. Auf der Seite von Home Assistant muss MQTT aka MQ Telemetry Transport eingeschaltet sein. Dabei handelt es sich um ein auf TCP/IP aufbauendes Protokoll für die Verbindung von Maschine zu Maschine oder IoT-Messaging.

Noch Alpha

Derzeit ist Kiot im Alpha-Stadium, es gibt noch keine GUI und die Konfigurationsdateien müssen händisch eingerichtet und gepflegt werden. Sollte das Projekt an Traktion gewinnen, will Edmundson eine UI liefern. Ein Flatpak ist bereits verfügbar und soll auf Flathub erscheinen, sobald eine UI verfügbar ist.

Fans von KDE und Home Assistant mit Interesse an der weiteren Entwicklung dieses Projekts sollten auf GitHub einen Stern vergeben, um ihr Interesse an dem Projekt zu bekunden. Ich werde das Projekt weiter verfolgen, auch wenn ich Home Assistant nicht im Einsatz habe.

Aufmacherbild mit Stable Diffusion erstellt

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21 Kommentare

      1. OK, vielleicht hätte es Kompromisse benötigt oder eine Anpassung der persönlichen Bedürfnisse, aber HA gibt es doch nun wirklich ausreichend, oder?
        Das ist, was ich meine. Was hat er nicht gefunden? Für den KDE DE? OK, dass mag wohl sein. Muss das sein? Nicht unbedingt!
        Na ja, jedem das seine. Ist schließlich Linux!
        Hoffe hiermit keinen Shitstorm eröffnet zu haben😉.

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        1. Naja: Du und ich müssen/sollten unsere persönlichen Bedürfnisse anpassen.
          Edmundson hat aber die Fähigkeiten und Zeit KDE entsprechend anzupassen und nicht die persönlichen Bedürfnisse beschränken zu müssen.

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        2. Irgendwas sitzt bei dir offensichtlich quer. Wenn er sich sein Leben erleichtert, indem er Funktionalität von KDE mit HA verbindet und das dann noch der Welt schenkt, dann sehe ich nicht, was daran schlecht sein soll. Es ist da, man kann es nutzen, muss aber nicht. Man muss nichtmal wissen, dass es existiert.

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          1. Es geht um Home Assistent bzw. Automaten, richtig?
            Davon gibt es doch speziell zugeschnittene Distributionen, richtig?
            Natürlich ist das etwas anderes mit dem DE all diese Dinge tun zu können und natürlich kann ER das machen.
            Finde ich das sinnvoll? Nein!
            Meine persönliche Meinung und ich würde es jetzt auch dabei belassen
            Ich muss nicht alles gut finden was die Leute machen, aber ich akzeptiere das. PUNKT

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  1. Also, das ist bestimmt gut gemeint, aber wer die ganzen Dinge nicht mehr selber machen kann, (will) der hat wohl eher ein anderes Problem. Außerdem ist es immer gerne ein Einfallstor von außen und ich möchte nicht, dass mein Haus, von außen gesteuert wird, egal von wem.
    Fehlt noch der (automatische) Fingerabdrucksensor am Haustürschloss, bloß nicht.

    Die Dinge sind wahrscheinlich gut und richtig und haben auch ihre Berechtigung, aber nicht bei mir zu Hause.
    Kann ja jeder einbauen bei sich, was er möchte.

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    1. Du schreibst “von außen” – ich persönlich würde Home Assistant nicht von außen erreichbar machen. Ist es per default auch nicht. Natürlich kann ich mich z.B. via WireGuard nach Hause tunneln. Aber dann bin ich ja nicht mehr draußen. Generell: Natürlich könnte man vieles “selber machen”. Aber hier tummeln sich ja vorwiegend technikaffine Menschen, die Spaß am Entdecken von Neuem haben. Lass mich raten: Du gehst zum Umschalten eines Programms nicht mehr zum Fernseher, sondern benutzt die Fernbedienung. 😎

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      1. Eine Fernbedienung lässt nicht den bösen Hacker in mein Heimnetz.
        Und deine Pauschalisierung in technikaffin oder nicht, zeugt nicht von Weitsicht.
        Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht etwas Neues entdecken wollen würde.

        Und es klingt bei dir so, als wäre dein System absolut sicher, aber das ist es überhaupt nicht, denn alles was funkt und durch die Gegend fliegt, kannst du leichter abgreifen, als über ein Kabel oder wenn man es gar nicht macht.

        Und zu glauben, dass ein VPN-Tunnel absolut sicher ist, klingt nicht nach wirklicher Fachkenntnis.

        Es gibt genug Berichte im Netz, wo bei Smart Homes einfach nichts stimmt, weil irgendjemand irgendwie rumfrickelt und das, selbst wenn er vom Fach ist.

        Denn das beste System ist nur so gut wie seine Software und wenn der Hersteller schlampt, nicht rechtzeitig Sicherheitslücken schließt oder gar nicht erkennt, dann nützt deine beste Einstellung zu dem Thema überhaupt nichts.

        Stell doch in deinem System ein, was du möchtest und lass andere Leute das einfach so machen, wie sie es gerne möchten.
        Nicht jeder möchte oder muss irgendeinen Hype mitmachen.

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        1. Hausautomation ist ja ein weites Feld. Bei mir geht es um Beleuchtung und ein bisschen Multimedia (TV/Verstärker an/aus). Smarte Türschlösser kämen mir z.B. nicht ins Haus. Absolute Sicherheit ist eh eine Illusion. Vor nicht allzulanger Zeit ist mir jemand über den Zaun gestiegen und hat mein Rennrad von der Terrasse geklaut. Aber in einem fensterlosen Bunker wollte ich nicht wohnen. Als ich in den späten 90ern bei meinem Immer-noch-Arbeitgebeber anfing, waren dort PCs noch relativ frisch im Bestand. Nur wenige Jahre zuvor was das alles Teufelszeug. Es herrschte Angst vor orwellschen Verhältnissen.

          Nicht jeder möchte oder muss irgendeinen Hype mitmachen.

          So isses. Aber du schreibst hier und ich antworte dir. Kontext ist der Artikel in diesem Blog.

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    1. Und was wird mir der Weltherrscher dann vorschreiben? Muss ich Jalousien installieren, die per KDE gesteuert werden? Oder kann ich einfach klassisch den Vorhang zuziehen in der Zeit, in der mir die Sonne ins Büro ballert und ich bequem eine Desktop-Umgebung meiner Wahl benutzen kann?

      Ich frage sie ernsthaft, Herr Mustermann, ob sie mir diese Fragen beantworten können!

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        1. Danke für ihre Antwort, Herr Mustermann, die wieder mal bestätigt, wessen Geistes Kind sie mit ihrer KDE-Weltherrschaftsvision sind. Ich denke aber, jeder kann selbst entscheiden, wo, wie und mit was er seinen Desktop betreibt und wie er vorhandene Fenster (ich vermeide hier in einem deutschen Linux-Forum gern den Anglizismus “Windows”) bei Sonneneinstrahlung verdunkeln möchte.

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