Tuxedo InfinityBook Max 16 AMD

Business Meets Gaming: TUXEDO InfinityBook Max 16 AMD

TUXEDO Computers aus Augsburg stellte im Januar das TUXEDO InfinityBook Max 16 mit Intel-CPU vor. Jetzt folgt nun das AMD-Schwestermodell. Statt des Intel Core Ultra 9 275HX haben die Käufer jetzt die Wahl zwischen AMD Ryzen AI 7 350, AI 9 365 oder AI 9 HX 370. Die CPUs der Ryzen-AI-300-Serie können mit einer NVIDIA GeForce RTX 5060 oder 5070 Grafikkarte kombiniert und von bis zu 128 GB DDR5-Arbeitsspeicher unterstützt werden. Die Daten landen auf einer 1 TB fassenden, PCIe-4.0-fähigen WD-Blue SN5100 NVMe. Die Kapazität kann auf bis zu 8 TB ausgebaut werden.

16-Zoll Display im 16:10-Format

Im kaum 2 kg wiegenden Max 16 im Vollaluminiumgehäuse sorgt ein 99-Wh-Akku für möglichst lange Laufzeiten. Das 16-Zoll Display im 16:10-Format deckt den vollen DCI-P3-Farbraum ab und bietet bei 300 Hz Bildwiederholfrequenz eine Bildschirmhelligkeit von 500 nits.

Für die Anbindung an die Außenwelt stehen 1 GBit/s LAN von Motorcomm sowie für WLAN Intel Wi-Fi 6 AX210 oder AMD RZ616 / Mediatek MT7922A22M zur Wahl. Der Chip von Intel bietet Bluetooth 5.3, während der von AMD v5.2 unterstützt.

Vier externe Monitore

Seinen Strom kann das Max 16 AMD über ein 240-Watt-GaN-Netzteil oder auch über USB-C (mit bis zu 140 Watt) beziehen. Neben USB4 bietet das Gerät einen weiteren USB-C-Anschluss sowie einen Mini DisplayPort und eine HDMI-2.1-Schnittstelle für bis zu vier externe Monitore. Drei Anschlüsse für USB-A bieten Kompatibilität für klassische Peripheriegeräte.

Auslieferung ab Ende März

Bei der Software kommt standardmäßig TUXEDO OS oder alternativ Ubuntu 24.04 auf das Gerät. Windows 11 kann als Dual-Boot oder als virtuelle Maschine zusätzlich geordert werden. Das TUXEDO InfinityBook Max 16 AMD kann ab sofort vorbestellt werden, der Beginn der Auslieferung ist ab Ende März vorgesehen. In der Grundkonfiguration mit dem AMD Ryzen AI 7 350, einer NVIDIA GeForce RTX 5060, 2 × 8 GB 5600 DDR5-RAM, einer 1 TB Western Digital SSD sowie TUXEDO OS liegt der Einstiegspreis bei 1.749 EUR.

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7 Kommentare

    1. Interessant, wäre da nicht das Thema mit dem out-of-tree Kernel. Tuxedo OS oder Ubuntu möchte ich nicht nutzen, eher Bazzite bzw. Silverblue. Aber was ich so lese sollte man da lieber nicht von Tuxedo oder System76 nehmen.

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      1. Fahre mit Lenovo und Aurora Linux recht gut. Hatte da noch nie Probleme. Ubuntu naja nutze ich schon lange nicht mehr. Aus verschiedenen Gründen. Aber kann dich da schon verstehen. Aurora Linux hat noch einen schönen Vorteil, es nervt ncht wenn ein Update da ist. Es installiert es ohne das ich mich darum kümmern muss.

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      2. Man soll ja besser nicht alles glauben, was man so liest… Wonach suchst du denn? Besonders bei Nvidia Hardware ist out-of-tree eher Segen als Fluch. Was genau spricht denn gegen ein funktionierendes Desktop-System aus “heimischem Anbau”? Bei meiner “Lieblingsdistri” musste ich beispielsweise auch wieder einmal nachhelfen, damit er überhaupt anspringt (vergleichbare Hardware).

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        1. Mir geht es weniger darum, dass es nicht funktioniert, sondern eher um die Pflege langfristig. Bei Silverblue/Bazzite sind out-of-tree Module halt etwas frickelig, wenn Kernelupdates kommen. Deswegen schaue ich eher nach Hardware, die möglichst viel upstream im Kernel hat. Bei Tuxedo lese ich gerade Kernelmodule tuxedo-keyboard, tuxedo-io, tuxedo-wmi, Lüftersteuerung…nein danke

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          1. Ja das ist sicher ein Punkt. Manjaro legt das halt unkompliziert in ein einzelnes Paket (tuxedo-drivers-dkms). Das habe ich installiert und als Benutzer keine Probleme damit – auch auf längere Sicht (ca. 6 Jahre). Warum Fedora das wiederum so komisch zersplittern muss und den PWM als optional ansieht…? Da haben wir ja offenbar alle unsere Präferenzen 🙂

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            1. Das ist genau mein Punkt: Bei Tuxedo oder System76 bist du am Ende wieder auf Distros angewiesen, die deren Treiberpakete mitziehen oder darfst selbst DKMS babysitten. Mit Hardware, die sauber im Mainline-Kernel unterstützt wird, installiere ich einfach jede Distribution und gut ist. Fedora ist da eher konsequent als „komisch“.

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