Vom 20 bis 25 Juli treffen sich GNOME-Entwickler und Anwender zur GNOME Developer and User Conference 2022 in Guadalajara in Mexico. Der Veranstaltungsort war bereits für die Konferenz im vergangenen Jahr geplant, musste jedoch wegen der anhaltenden Pandemie auf dieses Jahr verschoben werden.
Guadec 22
Einige Punkte machen diese GUADEC besonders. Zum einen markiert sie den 25. Geburtstag von GNOME, zum anderen ist es die Rückkehr zu einer Live-Konferenz nach zwei Jahren, in denen die Konferenz lediglich online abgehalten werden konnte. Zudem ist diese 23. Ausgabe der GUADEC die Erste, die auf dem amerikanischen Kontinent abgehalten wird. Die Konferenz ist hybrid ausgelegt, sodass eine Online-Teilnahme ebenfalls möglich ist. Das Programm verspricht eine Menge interessanter Vorträge und Workshops. Die Registrierung für die Teilnahme live als auch online ist geöffnet.
DebConf 22
Seit gestern laufen in Prizren im Kosovo im Rahmen des DebCamp die Vorbereitungen für die vom 17. bis 24. Juli stattfindende DebConf 22. auch hier bietet das Programm viel Interessantes, die Vorträge können zum Teil live verfolgt oder später aus dem Archiv angeschaut werden. Die letzte DebConf in Präsenz fand 2019 in Curitiba in Brasilien statt. Es reisten 382 Teilnehmer aus 50 Ländern an.
Bei uns ums Eck
Wer mal wieder live an einer Konferenz teilnehmen möchte, ohne gleich bis nach Mexiko oder in den Kosovo zu reisen, findet in den nächsten Monaten drei Möglichkeiten in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland, um dies zu tun. Am 20. und 21. August findet an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in St. Augustin die 17. Auflage der FrOSCon in Präsenz statt. An die Küste zieht es Linux-Freunde am 16. und 17. September 2022 zur 20. Auflage der Kieler Open Source und Linux Tage. Eine Woche später geht es in die andere Richtung, und zwar nach Dornbirn in Österreich zum GNU/LinuxDay in Vorarlberg.

Ich halte es für weit verfrüht und völlig unverantwortlich jetzt schon wieder vor-Ort Termine anzubieten oder gahr wahrzunehmen. Die ständig steigenden Zahlen und die überlasteten Friedhöfe sollten wohl genug sein. Nur weil die Politik im Erheischen zukünftiger Wählerstimmen es erlaubt, muss man es noch lange nicht tun.
Viele sind aus beruflichen und oder ehrenamtlichen Gründen gezwungen, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Trotz aller Schutzmaßnahmen und Regeln ist man dankbar für jeden, der nicht die Tage zuvor in einem überfüllten Stadion, Club oder irgendeinen Fantreffen war, sondern anstattdessen vernünftig Abstand gewahrt und zuhause, im Garten oder mit der Familie wandern war.
Die besten Schutzmaßnahmen und Vorschriften nutzen nicht, wenn sich nicht alle strikt daran halten. Solang noch ein Infizierter draußen rumläuft und die Viren verbreitet ist die Gefahr nicht vorbei, egal was die Politiker sagen.
Was ist so schwer daran, noch ein paar Monate oder vielleicht auch einjahr länger durchzuhalten, bis die Seuche besiegt ist. Und nicht aus Ungeduld alles zunichte machen.
Den gleichen Fehler hat man vor hundert Jahren schonmal gemacht, das Ergebnis steht In den Geschichtsbüchern.
Und nein, nur weil man eine Spritze bekommen hat, ist man nicht sicher! Das ist nur ein kleines von ganz vielen Rädchen und allein völlig nutzlos.
Also Lieber abwarten und geduldig sein, als überhastet die Gefahren noch mehr zu steigern.
Über 2 Jahre leben wir schon damit und jetzt soll man nochmal 2 Jahre warten, oder vielleicht besser 5 Jahre? (obwohl es dann bestimmt immer noch nicht besiegt ist)
Da Genieße ich und viele andere lieber das Leben, ohne Probleme 🙂