Ein Homeserver mit vielen Containern wird schnell unübersichtlich. Bei mir sind zwei Homeserver/NAS in Betrieb. Da hilft es, wenn man ein Dashboard hat, dass den Überblick und die Handhabung der Server erleichtert. Als Neuling im Homeserver-Markt kann man sich hier leicht verlaufen, denn es gibt viele Dashboards, die mehr oder weniger leistungsfähig sind.
Testsieger
Zu nennen sind hier unter anderem Homepage, Dashy, Heimdall oder Flame. Mit keinem davon war ich wirklich zufrieden und bin am Ende bei Homarr gelandet. Das Testen der Kontrahenten war nicht weiter schwierig, da alle in Unraid als Docker Container zur Verfügung stehen.

Schnell installiert
Homarr ist für x86, armv7 und arm64 verfügbar. Die Webseite empfiehlt Docker Compose als Mittel der Wahl bei der Installation, erwähnt neben Unraid aber auch TrueNAS Scale, Synology, QNAP und Portainer zum Aufsetzen der Anwendung mit wenigen Klicks. Wer Kubernetes einsetzt, kann Helm Chart zur Installation nutzen. Eine weitere Möglichkeit ist Homarr als Home Assistant Add-on.
Durchdachtes Design

Die Entscheidung für Homarr fiel hauptsächlich deshalb, weil ich einfacher als bei der Konkurrenz Container aus meinen beiden Homeservern integrieren konnte. An zweiter Stelle stand das Design und die durchdachte Konfiguration. Mit YAML-Dateien, die bei der Konkurrenz teils Standard sind, hantiere ich nur, wenn es nicht anders geht. Zudem bringt Homarr bereits über 7.000 Icons für Anwendungen mit.

Zusatzfunktionen
Die Icons der hinzugefügten Apps lassen sich per Drag&Drop nach Belieben anordnen. Auf Wunsch lässt sich der Status der Apps überwachen. Ein grüner Haken bedeutet, dass der Dienst problemlos läuft. Zudem gibt es eine Menge an Widgets und Integrationen. Neben Widgets für Wetter, Kalender, oder RSS sorgen Integrationen für Jellyfin, Plex, AdGuard und PiHole sowie diverse Torrent- und Usenet-Clients für eine gute Benutzererfahrung. Zudem verfügt Homarr über eine ausgezeichnete Dokumentation.

Moin Ferdinand der Fehlerteufel hat zugeschlagen oder ich die Satire nicht verstanden.
“Ein Homeserver mit vielen Containern wird schnell übersichtlich” müsste doch eigentlich unübersichtlich heißen?
Gruß
Wo du recht hast, hast du recht 🙂