In eigener Sache

Umzug

In den nächsten Tagen bis einschließlich 3.12 wird es wegen meines Umzugs vermutlich keine neuen Einträge geben. Ab dem 4.12 sollte es, so Vodafone will, normal weitergehen. Dabei verändert sich mein Anschluss von 1 Gb Kabel hier in Berlin zu 16.000er DSL auf dem Land.

Das Städtchen hat eigentlich eine gute Anbindung, nur wohne ich künftig direkt an der alten Stadtmauer. Die Telekom weiß, wenn sie dort buddelt, stehen sofort die Archäologen auf dem Plan. Deshalb bleibt es da bei 16.000. Alternativ müsste ich auf einen LTE-Router wechseln. Mal schaun, wie sich das entwickelt. Bis dann…

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43 Kommentare

  1. Anderes Land (AUT), selbe Probleme. Kein politischer Wille zum ländlichen Breitbandausbau. Die alten Knacker in den diversen Politbüros und Abstimmungssälen kapieren nicht, dass flächendeckendes Glasfaser ein wesentlicher Beitrag gegen die Landflucht ist. Bei uns gibt’s ohne Ende “Initiativen”, aber gemacht wird letztendlich…. nichts. Gegen Landflucht gehören natürlich auch noch andere Investitionen in die allgemeine Infrastruktur dazu, dennoch ist schnelles Internet ein wichtiger Teil. Vor Kurzem hat eine Studie gezeigt, dass schnelles Internet mittlerweile bei der Entscheidung für eine Immobilie an dritter Stelle vor ÖPNV-Anbindung und Schulen steht (nach Preis und selbstredend der Lage selbst).

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    1. Ich bin sehr froh, dass auf dem Land nicht ausgebaut wird. Die Landbevölkerung ist doch etwas einfacher gestrickt und wählt FPÖ (AT) oder AfD (DE). Wenn diese Leute jetzt noch Glasfaser hätten, würden die vermutlich noch ganz andere Sachen als Entwurmungsmittel gegen Corona nehmen. Auf dem Land gehen die Leute zum Tierarzt, weil der nur fragt, wie es mit dem Fressen und saufen klappt. Am besten wäre es, wenn man das Netz auf dem Land ganz abdreht. Die Corona-Inzidenzen korrelieren mit den Wahlergebnissen. Eigentlich müsste man die Corona-Karten braun einfärben: je brauner, desto höher die Inzidenz. Letztes Wochenende war es schlimm: Da hat die FPÖ die Schwurbler nach Wien gelotst. Die hatten echt Angst davor, dass aus Flugzeugen Biontech verspritzt würde. Bei den Piefke hast du in Bayern, Sachsen und Thüringen die gleichen Kasperln.

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      1. Die Landbevölkerung ist doch etwas einfacher gestrickt und wählt FPÖ (AT) oder AfD (DE).

        Ich bin ein geb. Wiener mit Wurzeln nach Nürnberg und Mailand und muss gestehen, das genau da Gegenteil der Fall ist… Die Honk’s sind meist in den Arbeiterbezirken daheim.
        Die Landbevölkerung ist anders gestrickt aber bei weiten nicht einfacher vielmehr komplizierter.

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          1. Ganz einfach aus der Sicht des Stadtmenschen gesehen mit anderen Interessen versehen nicht immer kompatibel mit der Stadtdenke.
            Nichts abwertendes im eigentlichen Sinne und den Interessen geschuldet.

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              1. ich habe es zwar oben schon mit der Definition “Aus der Sicht des Stadtmenschen” erklärt und probiere es nochmals.
                Der Städter hat im Gegensatz zu einem aus dem Ländlichen Bereich kommenden andere Denkmuster die in allen Bereichen unterschiedlich sind.
                Ein Umstand geschuldet der Lebensumgebung und den Interessen nicht mehr und nicht weniger. Selbiges wird von den Städtern behauptet welche nona eine komplett andere Infrastruktur bewohnen und in dieser interagieren.
                Das hat auch nichts negatives an sich, sondern ergibt sich eben so.

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      2. Ich bin eher der Meinung, dass Investitionen gegen die Landflucht auch Investitionen in die Bildung und Weiterentwicklung (auch geistige) vorort sind. Überall, wo man Menschen ihrem Schicksal selbst überlässt und sich nicht um Fortschritt kümmert, grassieren Schwurblerepidemien und Wirtshausargumentationen.

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        1. Schon im Mittelalter hieß es: “Stadtluft macht frei”. Das gehört seit Jahrhunderten in jeweils aktualisierter Form zum Narrativ. Die Landflucht ist eine gute Sache: Die Schwurbler bleiben unter sich und die offeneren Menschen haben einen Ort für eine neue Heimat.

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  2. Ich finde eine Region sollte nicht auf ihre Bandbreite reduziert werden und die Beweggründe sollten definitiv andere sein und ich denke das waren sie bei Ferdinand auch. Alles Gute dort und auf das alles in Erfüllung geht was du dir vorgestellt hast.

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      1. Da hast du Recht, aber ich finde das sehr viel auf die Bandbreite und das warum und wie könnte das geändert werden usw., fokussiert wurde.
        Am Ende müssen alle Parameter und persönliche Präferenzen stimmen.

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  3. LTE-Router oder wenn möglich den alten Router mit einem SIM-Stick aufrüsten.
    Man muß sich in dieser Bananenrpublik zu helfen wissen. Ich hatte das gleiche Dilemma (8Mbit)
    Nach einem Jahr bin ich schlauer geworden und habe festgestellt, daß die TELEKOM unser Gebiet abgeschlossen hatte. Ich konnte froh sein, denn zwei Kilometer weiter gibt es nur ISDN!!
    Nachintensiver Recherche bekam ich einen 100M-Anschluß von 1&1 an einen Glasfaser-Hub von Netcologne. Geht doch!
    Jetzt kommt die TELEKOM damit “Das hätten wir auch gekonnt…..”

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    1. So ähnlich kenne ich das auch.
      Zuerst sollten wir (15 Jahre her) max. ISDN bekommen, dann hat es bei der T-Com mit einer 5000er Leitung geklappt, kurz darauf haben sie uns eine 16.000er angeboten (Netto ca. 11.000er stabil). Viele, viele, sehr viele Jahre passierte nix.
      Dann kam das Glasfaser Projekt. Zum Glück konnte gebaut werden, da genügend Teilnehmer.
      T-Com wurde gekündigt und dann kamen sie und dann haben sie auf VDSL aufgerüstet bis zu 250 Mbit/s.
      Zuvor ging das alles nicht.

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  4. In meinem Dorf scheitert jetzt Glasfaser an der zu geringen Bürgerbeteiligung.
    Die hätten, abgesehen von einer IPv4 Adresse, hier alles bekommen, die Baukosten für den Anschluss wären bis ins Haus bezahlt worden, sie hätten lediglich ihren ISP wechseln und sich für einen Glasfaseranschluss entscheiden müssen.
    Der Anbieter wollte lediglich das genug mitmachen, so dass es sich für ihn rentiert.

    Guckt man sich aber das Wahlergebnis hier vor Ort zur Bundestagswahl 2021 an, dann hatten die meisten alle zuviel Geld für die Kosten der CO2 Steuer.
    Die wird gerne bezahlt, gemäß dem Wahlergebnis, werden sogar noch höhere CO2 Steuern gefordert, man hat ja genug, für den Glasfaseranschluss reicht es hingegen nicht.

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    1. Im Norden gab es die gleichen Kampagnen und glücklicherweise wurde in unserem Ort ordentlich die Werbetrommel gerührt. Da war auch die Politik stark beteiligt. Ander Orts hat es leider auch hier und da an Beteiligung nicht ausgereicht. Andere Orte haben Eigenleistungen erbracht um in den Genuss zu kommen. Ich verstehe was du sagst.

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    2. Glasfaser scheitert in Neuland häufig an dem Teil der Bevölkerung, der geistig spätestens in den 80ern abgehängt wurde. Da hilft dann nur Abwägen: Was ist positiv am jetzigen Ort? Bekommt meine Familie hier, was wir uns in unserer aktuellen Lebensphase versprechen? Wie sieht es in Zukunft damit aus? Ein Umzug kann eine Lösung darstellen.

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      1. Das kann man so sagen, man kann aber auch sagen, dass es an der Pille scheitert.

        Wären die 4-8 Mio Kinder nicht abgetrieben worden, dann wäre der Wille zugunsten eines Glasfaseranschlusses heute sehr hoch.
        Die Öko Parteien, die die Abtreibung forciert und ermöglicht haben, sind übrigens die gleichen, die auch die CO2 Steuer forcieren. Für mich sind diese nicht nur technikfeindlich, sondern auch menschenfeindlich. Aber jetzt schweife ich ab.

        Ein Umzug ist leider nicht möglich.

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        1. Für Telegram benötigst du keine Glasfaser. Mehr konsumieren Leute wie du eh nicht. Wäre ohnehin nur Verschwendung. Egal, wo du wohnst: Danke, liebe Telcos, dass ihr solchen Menschen keine Glasfaser legt.

          Geheimnis: Die anderen Dorfbewohner haben längst Glasfaser. In Zusammenarbeit mit den Freimaurern haben sie für kermet so getan, als hätte niemand Interesse an schnellem Internet. Ziemlich coole Leute!

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  5. Auch ich Wünsche viel Erfolg beim Umzug auf’s geliebte Land (lebe hier mit Partnerin allein in einem freistehenden Haus, umringt von Wald), daher kann ich evtl. Sehnsüchte nach ein wenig mehr “Freiheit und Ruhe-vor-Nachbarn” gut nachvollziehen.

    DSL… sei froh mit der 16.000er (insofern diese auch anliegen), ich hatte nur 4,1 Mbit Down und 2,3 Mbit Up… jetzt mit LTE bei “freenet funk” haben wir ab und zu Aussetzer, die Pingzeiten liegen bei 35 ms, aber die effektive Download und Uploadrate haben sich auf 25-35 Mbit erhöht, gefühltes Weihnachten jeden Tag 😉

    Gruß

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    1. LTE wird wahrscheinlich auch die Lösung für mich sein, denn ich brauche einen halbwegs flotten Up-/Download. Dass der Ping etwas ansteigt, ist prinzipbedingt und nicht zu verhindern. Da wir aber keine Gamer sind, ist das OK. Leider habe ich Vodafone für zwei weitere Jahre an der Backe, sollte ich demnächst kündigen.

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      1. > Leider habe ich Vodafone für zwei weitere Jahre an der Backe

        Es gibt ab heute eine neues Gesetz, das man Telekommunikationsverträge nach Ablauf der ersten 2 Jahre monatlich kündigen darf. Das automatische verlängern um ein Jahr ist damit nichtig.

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    1. Ich finde Berlin nicht mehr lebenswert und ich nutze das Angebot hier kaum noch, außer kulinarisch. Da ich aber jeden Tag radeln will, geht’s halt in die schöne Uckermark. Und nein, wir haben gemietet. Was es bezahlbar zum Kaufen gab, war zu arbeitsintensiv.

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  6. Erst einmal gutes Gelingen und so wenig Stress wie möglich.
    Was hat dich denn dazu bewogen dort hinzu ziehen?
    Wobei wir auch Landeier sind und wir wissen genau warum …
    Dabei hatten wir das Glück dem FTTH Projekt im Norden zum Opfer zu fallen (smile).

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      1. Vielleicht stoßen die Archäologen dann sogar auf ein Glasfaserkabel aus der Kelten oder Römerzeit. Jedenfalls waren die nicht so rückständig wie die Telekom, Vodafone und der Rest der Kommunikationsverhindererer.

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