MiniOS

MiniOS – Linux für den USB-Stick

So wie ein Schraubendreher in den Werkzeugkasten gehört, sollte im digitalen Werkzeugkasten eine Linux-Distribution auf einem USB-Stick nicht fehlen. Mit MiniOS reicht dazu, je nach Anspruch, bereits ein alter USB-Stick aus der Schublade mit ansonsten nicht mehr zeitgemäßen ein oder zwei GByte. Kürzlich erschien die aktuelle Version 3.2.

MiniOS besteht schon seit 2009 und basierte ursprünglich auf Mandriva Linux. Mit dessen Niedergang schlief MiniOS 2013 ein, nur um 2020 auf Debian-Basis wiederbelebt zu werden. MiniOS verfolgt einen modularen Ansatz bei der Systemkonfiguration, der es dem Benutzer ermöglicht, Module nach Bedarf hinzuzufügen oder zu entfernen.

Sechs Varianten

Die kleine Distribution unterstützt das Booten von EFI und Legacy-BIOS und unterstützt bei vier der sechs angebotenen Varianten neben 64 auch noch 32-Bit. Die sechs Varianten unterscheiden sich im Umfang von 355 MByte bis zu 1.6 GByte. Die kompakteste Version mit 355 MByte verwendet Fluxbox zusammen mit einem minimalen Satz an Software. Am anderen Ende steht die Ultra-Version für alle, die fortschrittliche Funktionen wie einen Musikeditor, ein vollwertiges Büro, einen Bildeditor, eine 3D-Modellierungssoftware und ein Virtualisierungssystem benötigen. Darüber hinaus wird mit »Puzzle« ein Baukasten angeboten, der dem Anwender die Wahl der Software überlässt.

Modularer Ansatz

Das auf GitHub entwickelte MiniOS ist visuell ansprechend gestaltet. Durch den modularen Ansatz lassen sich verschiedene Konzepte verwirklichen. Mit minios-live lassen sich Umgebungen mit Debian 9, 10, 11, 12 und 13 (Testing) und Unstable sowie Kali Linux und Ubuntu 20.04 oder 22.04 mit Xfce 4 bauen. Auch einzelne Module kann der Anwender selbst erstellen.

Ich habe MiniOS bereits seit zwei Jahren auf einem USB-Stick, der an meinem Schlüsselbund hängt und somit immer mit dabei ist. Natürlich kann man MiniOS auch auf der Festplatte installieren, ich sehe den Sinn allerdings klar in der Portabilität.

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23 Kommentare

  1. Ferdinand, hallo! Nimm bitte Kontakt mit mir auf. Ich würde gerne mit dir über deine Eindrücke von MiniOS diskutieren und dir vielleicht mehr darüber erzählen, was du über dieses System noch nicht weißt. Vielen Dank für den Bericht.

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  2. Irgendwie etwas “fishy”.

    Website modern aber ohne Impressum und ohne weiteren Infos über den Maintainer oder TeamNutzung von Telegram (sorry da hab ich Vorurteile)Auch auf Github keine weiteren Infos, keine Issues etc.. Maintainer ist ein “crims0n”Keine Checksummen, weder auf der Website noch auf GithubTest auf Distrowatch am 31.8.23 aber nicht in die Distriliste aufgenommen.Nach einer Antwort in den Diskussionen dort ist der Mantainer “cims0n” aus Russland.Sorry, danke.

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    1. “Website modern aber ohne Impressum” … ist keine business Webseite also brauch sie kein Impressum.
      Es dürfte sich um ein 1 Personen Projekt handeln, da wirst Du nichts weiter drüber finden.
      Muss auch nicht. Solche kleinen Projekte gibt es viele, siehe crux.

      schöne Aussage vom crux und rootlinux Macher:

      Per Lidén: Nun, ich konzentriere mich nicht auf einen speziellen „Markt“. Ich möchte einfach sagen: „Wenn es dir gefällt, benutze es!“. CRUX ist eine Linux-Distribution, die ich in erster Linie entwickelt habe, um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden und gleichzeitig Spaß zu haben. Ich mag es, wenn die Dinge einfach und leicht gehalten sind. Ich denke, dass man in allen „Märkten“ Menschen finden kann, die meine Ideen teilen.

      nur zur Erklärung.

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        1. Ja ich weis schon aber da es ein privates Projekt ist muss man das auch nicht kund tun.
          Das entscheidet ja jeder für sich.
          venom z.b. macht das auch nicht. Ist ein 1 Personen projekt, wo jetzt noch 2 etwas mitarbeiten aber geforkt quasi und nur an den ports.

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    2. > Nach einer Antwort in den Diskussionen dort ist der Mantainer “cims0n” aus Russland.Sorry, danke.

      Ein Fass aufmachen will ich nicht, nur anregen darüber nachzudenken, ob die zufällige Geburt in diesem Land bereits ausreicht, um als Mensch negiert zu werden.

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      1. Natürlich nicht.
        Es geht hier aber nicht um einen Menschen sondern um ein Produkt, dessen Herkunft den Anschein erweckt, gezielt verschleiert oder verschwiegen zu sein. Oder zumindest die übliche Offenheit und Sorgfalt (checksum) vermissen lässt.

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        1. Der Quellcode des Projekts, einschließlich der Website, befindet sich auf GitHub und ist vollständig quelloffen. Wenn Sie über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, können Sie den Quellcode prüfen und das Bild selbst erstellen.

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      2. Also meine Erfahrungen haben gezeigt, das gerade Russland und Indien super Programmierer haben.
        Nicht umsonst laesst t-system dort programmieren. 😉

        Ausserdem sind wir hier bei Linux und es ist vollkommen egal woher da jemand kommt.

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    1. Porteus gibts ein paar Basisvarianten an LinuxOS.
      Mit Porteus kann ich meine Konfiguration und anderes auf einen Teil der Platte des PC speichern und wenn ich es wieder starte ist alles wieder da. Ansonsten ist porteus readonly.

      Das faellt mir spontan erstmal dazu ein.

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            1. MiniOS hat ein bisschen mehr Funktionen als Slax. Tomas ist sehr konservativ, wenn es darum geht, neue Funktionen zu Slax hinzuzufügen, und trotz der Tatsache, dass ich bei der Entwicklung seines Projekts helfe, habe ich es nicht geschafft, auch nur die Hälfte der Funktionen hinzuzufügen, die MiniOS in seinem Quellcode hat.

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        1. In MiniOS 3.3 gibt es sehr bequeme Möglichkeiten, mit dem Speichern von Änderungen zu arbeiten. Sie können einen separaten Datenträger für Sicherungen zuweisen, Sie können Sicherungen in einer erweiterbaren Datei oder “so wie sie sind” verwenden, wenn der Datenträger native Dateisysteme wie ext4 oder btrfs verwendet. Ventoy kann auch verwendet werden, um Sicherungen beim Booten eines Systems von ISO zu verwenden.

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