OpenWrt One

OpenWrt One Router im Handel verfügbar

Der Open-Source-Router OpenWrt One wurde von den Entwicklern des Open-Source-Betriebssystems OpenWrt auf Linux-Basis in Zusammenarbeit mit Banana Pi und der Software Freedom Conservancy (SFC) entwickelt. Er wird mit der vorinstallierten Linux-Distribution OpenWrt inklusive LuCI GUI ausgeliefert.

Router unter eigener Kontrolle

Mit OpenWrt lassen sich Router erstellen, die unter eigener Kontrolle Dienst tun. Damit vermeidet man unter anderem die Situation, dass ein teuer erworbener Router nach ein paar Jahren aus der Unterstützung fällt und man sich gezwungen sieht, einen neuen Router zu kaufen und den alten als Elektroschrott zu entsorgen. Diesem Schicksal können Geräte entgehen, die auf der Kompatibilitätsliste von OpenWRT stehen. Wessen Gerät inkompatibel ist, hatte bisher Pech.

Günstiger Einstieg

Das ändert sich mit dem OpenWrt One, der derzeit für rund 100 Euro im Handel zu finden ist. Für das Board ohne Gehäuse werden rund 80 Euro fällig. Der Router verfügt über einen MediaTek Filogic 810 SoC mit MT7981B CPU, 1 GByte RAM und 256 MByte Flash. Zwei Ethernet-Ports bieten 1 GBit LAN und 2,5 GBit WAN. WiFi 6 Dual Band wird ebenfalls unterstützt. Ein USB-2.0-Port und ein USB-C-Port für eine serielle Konsole komplettieren die Anschlussmöglichkeiten von außen. Auf dem Board findet eine M.2 SSD Anschluss. Die drei 3DB-Antennen des Geräts sind abnehmbar. Schaltpläne, Datenblätter und eine Anleitung zum OpenWrt One stehen auf der Webseite zum Download bereit.

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14 Kommentare

  1. Mich würde ein Erfahrungsbericht interessieren. Meinen DrayTek muss ich in absehbarer Zeit bzw. mittelfristig, austauschen. Normalerweise hätte ich mir wieder einen DrayTek gekauft, da ich sehr zufrieden bin, aber hier lockt es mich ein wenig. Voraussetzung ist aber ein stabiler und stressfreier Router der funktioniert und nicht zickt, da ich auch im HomeOffice arbeite.

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  2. Ich denke, dass es ein sinnvolles Projekt ist. Es wird viele Leute geben, die gerne OpenWRT nutzen würden, sich aber keinen Kopf um die HW machen wollen oder können. Hier bekommen sie eine recht günstige Lösung, die erst einmal startklar ist. Das die Performance in Punkto HW besser sein könnte, muss nicht diskutiert werden. Da sind bei dem Preis halt auch einfach Grenzen gesetzt. Wer mehr braucht, greift in ein anderes Regal😁.

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  3. Mal eine ernstgemeinte Frage. Wo und zu was brauche ich das?
    Waere eine APU4D4 da nicht viel besser?

    Warum OpenWrt, was macht das besser als anderes? und wo wende ich es an?
    Bin bis dato noch nicht wirklich schlau draus geworden.
    So richtig habe ich das noch nicht verstanden was der ultimative Vorteil ist.
    (gut bei mir im Unternehmen gibt es nur eine abgeschottete wlanbridge aber kein zugangswlan, im privaten Bereich gibt es ebenso kein wlan.)

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    1. Die Apu Serien werden nicht mehr hergestellt, weil die Cpus nicht mehr hergestellt werden und es auch keinerlei Unterstützung seitens der Cpu Hersteller für neue Geräte gab hat sich Pc Engines vom Markt zurück gezogen. Naja der Vorteil von Openwrt ist es ist deutlich modularer als andere, es wird nur das nötigste kompiliert also kleiner kompakter sicherer da kein unnötiger Code, man kann selbst Images bauen mit den Funktionen die man braucht (Imagebuilder) läuft auf einer Vielzahl von Geräten. Ich habe auf meinen Apu 2 Boxen Openwrt laufen und die laufen damit sehr gut, es gibt auch keinerlei Probleme mit den verbauten Compex Wlan Modulen.

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      1. Naja NRS-Systems hat im August erst eine Charche apu4d4 bekommen.

        Bei mir laufen 2 (privat und Firma) von den Dinger mit OPNSense, AdGuard, ZenAmor, Wireguard, clamav u.m. sehr sehr zuverlaessig.

        Bei dem oben bezeichneten Geraet brauchste ja eh am besten noch einen managed switch fuer vlans und anderes. Deswegen war meine Frage.

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        1. Ja das dürfte die letzte gewesen sein https://pcengines.ch/eol.htm Die Dinger sind auch recht zuverlässig aber leider ist inzwischen die Cpu zu schwach gerade wenn man Snort und Co einsetzt, deswegen habe die eine Apu2 gegen ein Sharevdi Gerät mit 4 Lan Ports und Celeron J4125 getauscht und nutze sie nur noch als Accesspoint während die zweite Apu2 Repeater spielt. Alternativ wenn du kein x86 brauchst könntest du dich mal bei BananaPi umschauen deren Gatways sehen recht gut aus. Ja das mit dem Lan Ports habe ich schon in einem Kommentar hier bemängelt außerdem finde ich den Flash zu knapp bemessen.

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  4. Naja besser wäre es gewesen statt 256Mb 512Mb Flash und 3 statt 2 Netzwerkports zu verbauen und das Gerät etwas teurer zu machen. 256 Mb sind selbst für Openwrt schon recht knapp bemessen, vor allem da man es bei der Hardware wohl kaum ohne zusätzliche Dienste laufen lässt.

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      1. Das ist mir klar, aber manchmal hat man aber Geräte die man nicht im selben Netzwerk haben will und da bietet sich ein getrenntes Netzwerk an, was man über einen echten Netzwerk Port besser realisieren kann als über Vlan zumal man dann auch einen Vlan fähigen Switch braucht.

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  5. Da juckelt es mich ein wenig, allerdings hatte ich seiner Zeit mit dem Turris Omnia ein wenig Pech. Wollte mit meinem Glasfaser Anschluss einfach nicht laufen. Trotzdem begeistert mich die Idee nach wie vor, auch wenn es mir schwer fallen würde, mich von meinem DrayTek zu trennen (der leider in absehbarer Zeit nach EOL geht bzw. schon angekommen. Sicherheitsupdates gibt es noch).
    Hier würden mich erste Erfahrungen interessieren.

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