Ich muss des Öfteren Verbindung mit entfernten Rechnern aufnehmen. Üblicherweise habe ich dafür AnyDesk genutzt, da meine Gegenstellen das bevorzugen. Das hat nun ein Ende. AnyDesk unterstützt Wayland immer noch halbherzig, zudem stürzt die Anwendung bei mir dreimal ab oder friert während einer halbstündigen Sitzung ein.
RustDesk to the Rescue
Ich habe schon lange einen eigenen Relay-Server für RustDesk als Docker bei mir installiert, und wer künftig eine Remote-Sitzung mit mir aufbauen möchte, kommt an RustDesk nicht mehr vorbei. Der Client ist Open Source, kommt gut mit Wayland klar und ist, zumindest bei mir, absolut stabil. Wenn man über den Server der RustDesk-Entwickler geht, ist es etwas langsam, die selbst gehostete Variante ist hier klar im Vorteil.

Remote-Druck und Kamera-Unterstützung
Vor einigen Wochen ist RustDesk 1.3.9 erschienen und bringt Verbesserungen, die es weiter zu den etablierten kommerziellen Remote-Desktop-Anwendungen aufschließen lassen. Dazu zählt die Unterstützung für Remote-Druck, was derzeit allerdings nur zwischen Windows-Rechnern funktioniert. Neu ist auch die Kamera-Unterstützung, die es ermöglicht, die Kamera des entfernten Systems zu sehen. Zudem werden in der neuen Version auch Citrix-Sitzungen unterstützt und Dateien können nach macOS kopiert werden.
RustDesk steht für Linux, Windows, macOS, iOS, Android und als Webanwendung auf der Download-Plattform des Projekts zur Verfügung.

Leider weiß man nicht so genau er jetzt eigentlich hinter dem Projekt steht, die Firma ist eine Briefkastenfirma, die 2023 geschlossen wurde??? Der Sitz ist in HongKong wenn das denn stimmt.
Man will ja nicht gleich nen Trojaner im Netz haben.
AnyDesk ist eine deutsche Firma.
Die Webseite und die Server werden wohl von Purslane LTD in Großbritannien betrieben. Ich nutze Rustdesk im Self-Hosting mit Unraid, von daher tangiert mich das nicht. Die eigentliche Firma sitzt angeblich in Singapur. https://rustdesk.com/de/team/
Für jede Firma / öffentliche Verwaltung … die auch nur halbwegs den deutschen Datenschutz ernst nimmt, ist das leider ein NoGo. Und kann daher nicht eingesetzt werden.
Ich kenne da einige Firmen die auch gern Geld ausgeben würden um AnyDesk den Rücken zu kehren.
Leider geht mit Wayland der “unbeaufsichtigte Zugriff” immer noch nicht. Sprich: man muss angemeldet sein, damit die Fernsteuerung geht. Für mich eine wichtige Funktion, für andere vielleicht nicht.
Ansonsten mag ich Rustdesk aber sehr gerne!
gut zu wissen – thx
Mir ging’s ähnlich…. Dameware, RDP, Teamviewer, Anydesk…. Alles Schrott.
Da ich OpenSource- & Selfhosted-Freund bin, war das ein gefundenes Fressen.
Hab sogar schon gespendet, und bin irgendwie schon seit Version 1.1.x dabei.
Die Client-Einrichtung schwankt enorm. Am einfachsten ist die Windows-Version einzurichten, da man den Server u. Key im Dateinamen anpassen kann. Für alle anderen Systeme sowie Smartphones-/Tablets stelle ich den Clients Dokus, wenn nicht sogar Videos mit OBS produziert zur Verfügung. Genial wäre, wenn die Anpassung mal einfacher werden würde. Aber ist ja nur eine einmalige Sache….
Ein Fall für ChatGPT. Der erstellt dir ein vollständiges Installationsscript. Aufwand 30 Sekunden
für welches OS?
Ich hab Ubuntu LTS angegeben. GPT wusste aber auch so gleich bescheid worum es geht. Ausprobiert habe ich es jetzt nicht aber es sah legit aus. Sonst –dry-run als Option mit angeben.