Die Entwickler des Notebook-Herstellers TUXEDO Computers haben mit dem Tuxedo Control Center 1.2.0 (TCC) eine neue Version des vor rund zwei Jahren eingeführten Tools für die Steuerung der hauseigenen Notebooks unter anderem über Leistungsprofile für Lüfter und CPU freigegeben.
TDP-Steuerung
Erlaubte TCC 1.1 im letzten Jahr mehr Einfluss auf das Lüfterverhalten, so wurde für TCC 1.2. die Steuerung der Leistungsaufnahme (TDP) des Prozessors auf weitere Geräte ausgedehnt. TDP definiert die durchschnittliche Leistungsaufnahme in Watt, die der Prozessor beim Betrieb im Basistakt verbraucht. Die hinzugekommenen Geräte sind unter anderem das Pulse 15 Gen 2 und Gen 3, das Polaris Gen 2 und 3 sowie das Stellaris Gen 2, 3 und 4. Für diese Geräte wurden neue Profile bereitgestellt.
Profile überarbeitet
Die Beschreibungen der Profile wurde überarbeitet und ein Schalter eingebaut, der entweder einen beschreibenden Text oder die Spezifikation der Profile zur besseren Vergleichbarkeit anzeigt. Zudem wurde das Dashboard übersichtlicher gestaltet. Für neuere Geräte wurde eine Änderung der Lüftersteuerungslogik unter Berücksichtigung der minimalen Lüfterdrehzahl und der Möglichkeit der Lüfterabschaltung durch den Treiber implementiert und die Lüftersteuerung für das Stellaris AMD Gen 4 wieder aktiviert.
Zu guter Letzt wurde der Timeout bei der Passwort-Authentifizierung verlängert, sodass man nicht mehr bei jedem Speichern einer Profilveränderung das Passwort eingeben muss. Das Changelog auf GitHub verrät weitere Einzelheiten zur neuen Version des TCC. Dort ist auch der Quellcode der Anwendung zu finden. Das TCC lässt sich neben TUXEDO OS, Ubuntu und openSUSE unter anderem auch bei Manjaro und aus dem AUR bei Arch installieren, die beide bereits die aktuelle Version in ihren Archiven anbieten.

Die Einstelloberfläche verbraucht 400MB Festplattenplatz….
Scheint eine klug Programmierte Anwendung zu sein. :ugly:
TDP ist eher die maximale Leistungsaufnahme (nicht ganz, aber in die Richtung geht es).
Intel sieht das anders. Die Chip gibt dir allerdings recht.
Früher war der ‘Thermal Design Power’ tatsächlich der maximale Energieverbrauch für den die Kühlung ausgelegt sein muss. Bis vor allem AMD aber später auch alle anderen eher einen Wert für die typisch mögliche Kühlung und energievrrsorgung gemacht haben. Siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Thermal_Design_Power
Die Kühlung auf den maximalen Energieverbrauch auszulegen ergibt bei aktuellen CPUs und ganz besonders in Notebooks dank Turbo-Modus und ähnlichen Funktionen aber auch keinen Sinn. Auslegen sollte man sie eher auf den maximalen dauerhaften Energieverbrauch, wobei kurzfristige Überschreitungen aber kein Problem sind.
Genau, dass ist der Hintergrund. Vor allem bei low power CPUs für Tablets und Notebooks will man ja meistens eine kompakte Kühlung. Nimmt dafür dann in kauf, das bei langer hoher Last, die CPU selbstschutzmaßnahmen trifft.