Linux Mint 19.

Bild: Mint 19 Cinnamon | Quelle: Screenshot

Wie dem aktuellen Monatsbericht des Mint-Teams zu entnehmen ist, soll Linux Mint 19.1 kurz vor den Weihnachtsfeiertagen erscheinen. Alle drei Editionen mit Cinnamon, Xfce und Mate sollen bis dahin verfügbar sein. Auch der Upgradepfad zur Aktualisierung bestehender Installationen soll benutzbar sein.

Spenden-Abo bei Patreon

Zunächst jedoch bedankt sich Hauptentwickler Clement »Clem« Lefevbre bei den Anwendern, die Mint monatlich mit Spenden unterstützen. Aufgrund häufiger Nachfrage von potenziellen Spendern, die PayPal nicht nutzen möchten, hat das Team ein Patreon-Konto eröffnet, wo Anwender das Projekt mit monatlichen Beträgen ihrer Wahl in der Form eines Abonnements unterstützen können.

Cinnamon 4.0

Linux Mint 19.1 wird also rund sechs Monate nach Linux Mint 19 »Tara« veröffentlicht werden. Als Basis wird auch hier Ubuntu 18.04 LTS »Bionic Beaver« dienen. Neu dagegen wird Cinnamon 4.0 sein. Die neue Version der Desktop-Umgebung Cinnamon, die einen hauseigenen Fork von GNOME 3 darstellt, soll durch das neue Layout des Panels moderner wirken. Das neue Panel ist mit 40 Pixeln höher als bisher und dunkler in seiner Farbgebung und soll einen schärferen Kontrast bieten.

 

Linux Mint 19.1

Willkommensbildschirm mit Panel-Auswahl

 

Neues Panel

Auch das Theme Mint-Y soll künftig einen besseren Kontrast bieten. Dabei wird in Zukunft Mint-Y-Dark den Standard darstellen. Bei der Neugestaltung des Panels wurde das beliebte Applet Icing Task Manager direkt in das Panel integriert und ersetzt die traditionelle Fensterliste und die Panel-Launcher.

Die Anwender erhalten in weiten Teilen die Macht über die Gestaltung der verschiedenen Teile des Panels, wenn es um die Symbolgrößen geht. Wer mit den Veränderungen nicht einverstanden ist und den alten Look wiederhaben möchte, kann dies unter anderem im Willkommensbildschirm von Linux Mint 19.1 über einen Mausklick erreichen.

Zudem sind Anwender ab Linux Mint 19.1 nicht mehr auf die Distributionskernel von Linux Mint beschränkt, sondern können über den Update-Manager auch die offiziellen Kernel von Kernel.org nutzen.

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Alle Kommentare
  • cryptosteve

    01.11.2018, 19:33 Uhr

    Sehr schön.
    Meiner Meinung nach eine der besten Distributionen, wenn man sich möglich wenig um das System selbst kümmern möchte. Install & forget in Bestform.