Manjaro 20.0 auf Laptops von Star Labs
Bild: Star Labs

Im März erklärte Pinebook-Hersteller Pine64, künftig werde Manjaro als Standard-Betriebssystem für das günstige Notebook dienen. Jetzt setzt mit Star Labs auch ein britischer Hersteller auf Manjaro als Alternative. Käufer der britischen Linux-Laptops können künftig wählen, ob ihre Notebooks mit Ubuntu, Linux Mint, Zorin OS und eben Manjaro ausgeliefert werden.

Nicht von der Stange

Dabei ist Star Labs kein Hersteller von der Stange. Statt der oft verwendeten Notebook-Barebones von Clevo setzt Star Labs auf selbst entworfene Designs. Auch ist der Hersteller nicht im Hochpreissegment angesiedelt. Er beschränkt sein Angebot auf einen 11,6-Zoll- Laptop, das bei 467 Euro beginnt sowie ein 13,3-Zoll-Modell ab 827 Euro.

Pentium N4200 oder Core i7

Auf seiner Webseite stellt der Hersteller die Spezifikation beide Geräte nebeneinander. Neben dem Größenunterschied unterscheiden sie sich hauptsächlich bei den Prozessoren. Während das günstige 11,6-Zoll Gerät mit einem Pentium N4200 mit 1,1 GHz Takt und 2,5 GHz Boost arbeitet, kommt der größere Laptop mit einer Intel Core i7-8550u CPU daher, die mit 1,8 GHz startet und im Boost-Modus bis zu 4 GHz leistet.

7 Stunden Laufzeit

Beide Geräte sind mit 8 GByte RAM und einer 240 GByte großen SSD ausgestattet, die beim 13-Zoll Modell bis auf 480 GByte erweitert werden kann. Beide verfügen über eine hintergrundbeleuchtete Tastatur und bieten darüber hinaus die üblichen Schnittstellen. Für beide Geräte werden rund 7 Stunden Laufzeit angegeben. Leider gibt es, wie der Kollege Jürgen Donauer auf Bitblokes berichtet, keine deutsche Tastaturbelegung. Diese muss per Aufkleber selbst realisiert werden.

Bereits gelistet

Der Neuankömmling Manjaro ist bereits auf der Webseite gelistet. Dort ist zu lesen, dass die aktuelle Veröffentlichung Manjaro 20 »Lysia« auf die Laptops wandert. Es ist immer gut zu sehen, dass weitere Hersteller vorinstallierte Linux-Laptops anbieten oder ihr Angebot erweitern. Erst vor wenigen Tagen hatte Lenovo bekannt gegeben, Fedora 32 als Option auf einigen seiner ThinkPads anbieten zu wollen.

Manjaro 20.0 auf Laptops von Star Labs

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Alle Kommentare
  • wrohr

    06.05.2020, 11:03 Uhr

    Gerade als preiswert würde ich diese Modelle aber nicht bezeichnen

    • Ferdinand Thommes

      06.05.2020, 11:12 Uhr

      Ich denke, man kann solche (Linux)-Laptops preislich nicht mit Massenware von Acer oder Fujitsu vergleichen.

  • Oer-Erkenschwick

    06.05.2020, 11:24 Uhr

    Manjaro Gnome ist top!
    Aber das beschrieben Laptop mit der Hardware viel zu teuer.

  • tuxnix

    06.05.2020, 14:32 Uhr

    Mein Geldbeutel gibt das nicht her (auch warte ich noch auf mein Pine Book Pro) aber ich freue mich. Es ist ein Markt für Linux-Notebooks entstanden. Kleinen Herstellern wünsche ich besonders viel Glück, sich hier zu etablieren. Diversität schadet nicht. Manjaro und auch MX Linux sind tolle Distributionen für Linux Anfänger. So einfach und unkompliziert war es noch nie auf Linux umzusteigen.

  • Uwe

    06.05.2020, 23:24 Uhr

    Finde ich gut, das immer mehr Hersteller mit Linux-Distries auf ihren Laptops daher kommen. Leute, die was in der Rübe haben, die werden gut bezahlt, können sich dies leisten und die wissen ein Linux auf ihrem PC/Laptop zu schätzen. 🙂

  • Rene

    08.05.2020, 15:22 Uhr

    Ich finde es gut das es inzwischen mehr Hersteller gibt die auf Linux setzen, aber ehrlich gesagt wäre mir ein AMD Apu System lieber. Erstens weniger bekannte Sicherheitslücken zweiten schnellere Gpus und jetzt auch Cpus. So ein Laptop mit einem mobile Apu der Ryzen 4000 Serie wäre schon was feines.