Red Hat unterstützt EPEL künftig offiziell

Runtime für Flatpak
Bild: Red Hat Linux | Quelle: Leonid Mamchenkov | Lizenz: CC BY 2.0

Wie dem Blog von CentOS aktuell zu entnehmen ist, will Red Hat das bereits seit 2007 gepflegte EPEL-Repository offiziell mit einem kleinen Team von Vollzeit-Betreuern aufwerten. Dabei soll die Çommunity-basierte Special Interest Group EPEL SIG nicht ersetzt, sondern ergänzt werden. Bisher gibt Red Hat oder das Fedora Projekt für EPEL-Pakete keine Garantien, Support oder Zertifizierungen, wie dies für Pakete im offiziellen RHEL-Repository üblich ist. Das könnte sich nun ändern.

Was ist EPEL

EPEL steht als Abkürzung für Extra Packages for Enterprise Linux und ist eine Fedora Special Interest Group, die eine große Anzahl von über 3.000 zusätzlichen erstellt, pflegt und verwaltet, die nicht in RHEL enthalten sind. einschließlich. Die Pakete stehen für Red Hat Enterprise Linux (RHEL), CentOS und Oracle Linux (OL) bereit, sind aber nicht auf diese beschränkt. EPEL-Pakete basieren in der Regel auf ihren Fedora-Pendants. Dabei nutzt EPEL einen Großteil der gleichen Infrastruktur wie Fedora, einschließlich Build-System, Bugzilla-Instanz, Update-Manager, Mirror-Manager und mehr. Seit Neuestem gibt es auch EPEL Next, dessen Pakete im Gegensatz zu EPEL gegen CentOS Stream gebaut werden und nicht gegen RHEL.

Die Geschichte

Das EPEL-Projekt entstand, als die Fedora-Maintainer erkannten, dass dieselbe Infrastruktur, die Pakete für Fedora erstellt und verwaltet, auch hervorragend für die Verwaltung von Zusatzpaketen für Enterprise Linux geeignet wäre. Ein Großteil des anfänglichen Bedarfs ergab sich aus den Anforderungen an die Fedora-Infrastruktur auf den RHEL-Maschinen, auf denen Fedora erstellt und gewartet wurde. Daraus hat sich eine große Sammlung verschiedener Pakete entwickelt.

Das Team

Das neue Team wird gerade zusammengestellt und es wird erwartet, dass es seine Arbeit im Oktober aufnehmen kann. Unterstellt wird es Community Platform Engineering Group kurz CPR, dem Red-Hat-Team, das IT- und Release-Engineering von Fedora und CentOS vereint.

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