GNOME Dark Mode

GNOME 42 Beta freigegeben

Am 23. März soll GNOME 42 offiziell erscheinen. Jetzt wurde verspätet eine eigentlich für den 12. Februar geplante Beta zum Testen bereitgestellt. Dazwischen soll am 5. März ein Release-Kandidat erscheinen. Zeitgleich mit der Freigabe der Beta-Version werden UI, API und neue Funktionen eingefroren, um die stabile Veröffentlichung vorzubereiten.

Auftritt: libadwaita

GNOME 42 bringt weitere auf GTK 4 portierte Anwendungen und führt libadweita sowie einen systemweiten Dark Mode ein. Eine App wird nicht mehr ausgeliefert: Die GNOME Screenshot App wird von einer eingebauten Funktion für Screenshots und Screencasts abgelöst.

Mit der Integration von libadwaita, das GNOME-Entwickler Adrian Plazas bereits im März 2021 ausführlich vorstellte, soll die Erstellung von Anwendungen erleichtert werden, indem die Komponenten und Designpraktiken verwendet werden, die den GNOME-Anwendungsdesign-Ansatz gemäß den neuen Human Interface Guidelines (HIG) ausmachen.

Integrierte Screenshots und -casts

Die Benutzeroberfläche des neuen Screenshot-Tools, das über das Hamburger-Menü oben links erreichbar ist, soll das Erstellen von Screenshots und die Aufnahme von Screencasts intuitiver und übersichtlicher gestalten. Auf Tastendruck nimmt GNOME Shell ein vollständiges Bildschirmfoto auf, wobei der gewünschte Bereich ausgewählt werden kann.

Das Bildschirmfoto wird sofort aufgenommen, sodass es viel einfacher ist, den richtigen Moment zu erwischen oder geöffnete Kontextmenüs aufzunehmen. Screencasts erhalten ebenfalls ein Upgrade. Dabei können analog zu Screenshots nun Bereiche des Bildschirms oder einzelne Fenster aufgenommen werden.

Portierung auf GTK 4 geht weiter

Der Kalender, GNOME Font Viewer, GNOME Music, GNOME Tour und GNOME Weather wurden auf GTK 4 portiert. Die Unterstützung für Nvidia-GPUs unter Wayland wurde ebenso verbessert wie die Integration von Flatpak. Apps wie Totem, Maps und der Fenstermanager Mutter wurden überarbeitet.

GNOME 42 Beta kann mit der Virtualisierungssoftware Boxen im Rahmen von GNOME OS getestet oder aus dem Quellcode gebaut werden.

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