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TeamViewer führt Wayland-Unterstützung ein

Wenn es um Fernwartung von Rechnern geht, so ist TeamViewer eine der meistverwendeten Anwendungen. Auf der Community-Webseite der Software wurde vor einigen Tagen die lange angekündigte experimentelle Unterstützung für Wayland auf der Client-Seite vorgestellt. Derzeit werden noch nicht alle Funktionen von TeamViewer unterstützt.

Zustimmung erforderlich

So kann etwa die Bildschirmauflösung zur Laufzeit nicht verändert werden. Eine Sitzung mit unbeaufsichtigten Geräten ist noch nicht möglich. Die Synchronisierung der Zwischenablage lässt ebenfalls noch auf sich warten. Auch der Login-Screen ist noch nicht erreichbar. Die Wayland-Unterstützung bringt aber auch positive Aspekte. So muss der Anwender künftig aufgrund des Sicherheitskonzepts von Wayland bei einer solchen Sitzung dem Teilen des Monitors explizit zustimmen. Ein Indikator in der Leiste zeigt zur Laufzeit an, ob der Bildschirm gerade geteilt wird.

Noch nicht produktiv einsetzbar

Um die experimentelle Unterstützung zu testen, muss der TeamViewer-Client mindestens in Version 15.29 installiert sein. Die Entwickler gehen davon aus, dass die Nutzung mit GNOME als erster Desktop die volle Unterstützung bieten wird. Unter Plasma ist darauf zu achten, dass das Paket xdg-desktop-portal-kde installiert ist. In diesem Zusammenhang wurde auch kürzlich bei Ubuntu ein Fehler beim Screen-Sharing gemeldet, der zum Einfrieren der Verbindung einer TeamViewer-Sitzung führen kann. Für produktive Sitzungen empfehlen die Entwickler weiterhin die Verwendung von X.org.

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