KDE Gears 22.08

KDE Gear 22.08 mit interessanten Neuerungen

KDE Gear ist die früher als KDE Applications veröffentlichte Sammlung von Anwendungen, Bibliotheken und Frameworks für den KDE Desktop. Mit der neuen Ausgabe KDE Gear 22.08 erhalten verschiedene Anwendungen nützliche Erweiterungen.

So verwenden Dolphin, Gwenview und Spectacle jetzt die XDG-Portalschnittstelle für das Drag&Drop von Dateien. Dadurch können sie Dateien in Sandbox-Anwendungen wie Flatpak ablegen, ohne ein Loch in die Sandbox zu reißen, indem sie Zugriff auf den gesamten Home-Ordner oder den Temp-Ordner des Systems erhalten.

Dolphin

In Dolphin lassen sich Dateien jetzt auch nach Dateierweiterung sortieren. Zudem können einzelne Elemente aus den Listen Zuletzt geöffnete Dateien und Zuletzt verwendete Orte in Dolphin, in Dateidialogen und an anderen Stellen entfernt werden. Wird das Laden eines langsamen Ordners in Dolphin abgebrochen, erscheint in der Mitte des Fensters nicht mehr die Meldung Ordner ist leer, sondern wie zu erwarten, Laden abgebrochen.

Gwenview lernt Anmerkungen

Eine Funktion, auf die ich lange gewartet habe: Gwenview, der Bildbetrachter von KDE, erweitert seine Bildbearbeitungsfunktionen um Anmerkungen. Diese Annotationsfunktion ist dieselbe, die auch in Spectacle verwendet wird, sodass vermutlich viele Anwender bereits mit ihr vertraut sind. Die Annotationsfunktion bei KDEs Screenshot-Tool Spectacle wurde derweil um weitere zeitsparende Funktionen erweitert.

Spectacle aufgebohrt

So zeigt Spectacle jetzt die Tastenkombinationen für die verschiedenen Aufnahmemodi direkt in der Combobox zur Auswahl des Aufnahmemodus an. Ist die Aufnahme im Kasten, passt Spectacle die Größe im Annotationsmodus selbst an, sodass das Fenster nicht jedes Mal manuell vergrößert werden muss, wenn ein großes Bild mit Anmerkungen versehen werden soll. Hinterher nimmt Spectacle wieder seine ursprüngliche Größe an.

Kate & KWrite

Die beiden für unterschiedliche Zwecke vorgesehenen Text-Editoren des KDE-Universums erhielten Multi-Cursor-Unterstützung. Das bedeutet, dass in einem Dokument mehrere Cursor platziert werden können, um beispielsweise einen Texteintrag an mehreren Stellen simultan vornehmen zu können. KWrite erlaubt jetzt Tabs und ein geteiltes Fenster, um mehrere Dokumente gleichzeitig im Blick zu haben. Alle weiteren Änderungen können der Ankündigung entnommen werden.

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