OpenMandriva Lx stellt »ROME« vor

OpenMandriva Lx, das seine Wurzeln in der wechselvollen Geschichte der französischen Distributionen Mandrake und später Mandriva Linux von Gaël Duval hat, legt mit »Rome« einen neuen Zweig der Distribution vor. »Rome« fügt sich als Rolling Release gut zwischen den Stable-Zweig »Rock« und den Entwicklungszweig »Cooker« ein.

Mit Clang gebaut

Das RPM-basierte OpenMandriva »Rome« 23.01 wird mit Kernel 6.1.1 und KDE Plasma oder GNOME Desktop ausgeliefert. KDE wird mit den Komponenten Plasma Desktop 5.26.4, Frameworks 5.101 und KDE Gear 22.12.0 ausgeliefert. GNOME wird in Version 43 ausgeliefert. Wie bei OpenMandriva üblich wurden alle Pakete mit dem Compiler Clang 15.06 gebaut. Ein mit GCC gebauter Kernel steht als Alternative bereit. Der Plasma Desktop und die ausgelieferten grafischen Anwendungen unterstützen zudem das neue Format JPEG XL.

Aktuelle Software

Unter den ausgelieferten Anwendungen befinden sich Xorg Server 21.1.6, Wayland 1.21.0, Mesa 22.3, Systemd 252, Firefox 108.0, Thunderbird 102.6, Virtualbox 7.0.4, OBS Studio 28.1.2, GIMP 2.10.32, und die Office-Suiten LibreOffice 7.5.0.0 beta1 und Calligra Suite 3.2.1. Bei den Tools werden PHP 8.2.0, FFmpeg 5.1.2, binutils 2.39, gcc 12.2, glibc 2.36 und Java 20 vorinstalliert.

Auch im Rolling Release-Zweig »Rome« kommen bekannte Eigenentwicklungen wie OM Welcome, OM Control Center, Repository Selector, Update Configuration und Desktop Presets zu den Anwendern. Insgesamt ist OpenMandriva »Rome« 23.01 eine Alternative zu Debian, openSUSE, Fedora oder Arch Linux und bedient Nutzer, die zwar aktuelle Software bevorzugen, denen die Pakete in OpenMandriva »Cooker« aber zu wenig getestet sind. Abbilder für KDE Plasma und GNOME stehen auf SourceForge zum Download bereit. Alle Änderungen können in den Release Notes nachgelesen werden.

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