Die Bedienung
Die Bedienung von Joplin unterscheidet sich nicht grundlegend von Zim und ist weitgehend selbsterklärend. Entsprechend gehe ich nur auf ein paar wenige Details ein. Der gravierendste Unterschied ist die Verwendung von Markdown.
Notizbücher anlegen
In Joplin
In Joplin legt man in der linken Sidebar einzelne Notebooks an. Diese können mittels “Sub-Notebooks” auch hierarchisch ineinander geschachtelt werden. Innerhalb eines Notebooks können dann die Notizen angelegt werden. In der zweiten Spalte wählt man dann die jeweilige Notiz aus, die man lesen möchte.
In Zim
Zim sieht hier nicht viel anders aus. Startet man Zim zum ersten Mal, wird man aufgefordert ein Notebook anzulegen. Beim zweiten Start von ZIM, wird das Notebook automatisch geladen. Alles Weitere ist dann über einzelne Pages organisiert. Die Pages lassen sich wie bei Joplin die Notebooks ineinander schachteln, sodass sich hier eine hierarchische Struktur ergibt. Bei Bedarf kann man auch mehrere Notebooks anlegen, wenn man z. B. private und geschäftliche Notizen getrennt haben möchte. Jedes Notebook ist bei Zim in einem eigenen Verzeichnis im Filesystem abgelegt.
Joplin hat also direkt in einer GUI mehr Ebenen: Notebooks, Sub-Notebooks und Notes während Zim mit Pages und Sub-Pages auskommt. Bei Joplin liegen alle Daten in einer einzelnen Datenbank. Eine strikte Trennung von Privat und Beruf ist auf Datenebene also nicht möglich.
Notizen anlegen und bearbeiten
In Joplin
Die Notizen selbst kann man in Joplin nun entweder per Markdown erzeugen oder man kann auch über die Buttons oben rechts in den Rich-Text-Editor wechseln. Nutzt man diesen, gibt es in der Bedienung kaum noch einen Unterschied zu Zim.
Bei der Verwendung des Rich-Text-Editors weist Joplin explizit darauf hin, dass es einige Limitierungen gibt, da im Hintergrund weiterhin Markdown verwendet wird und unter anderem Plugins nicht mehr funktionieren könnten. Grundsätzlich sind diese Einschränkungen aber weniger gravierend, als die Warnmeldung einen annehmen lässt.
Das Schöne an Markdown, hat man sich einmal an die sehr einfache Syntax gewöhnt, kann man sehr schnell Überschriften, Bullet-Points usw. anlegen, ohne mit der Maus arbeiten zu müssen oder sich mit Tastenkombinationen auseinandersetzen zu müssen. In Joplin kann man zudem zwischen mehreren Ansichten wechseln:
- Dem Editiermodus bei dem man im Markdown- oder dem Rich-Text-Editor schreibt
- Dem View-Modus, bei dem nur das fertig gerenderte Dokument angezeigt wird.
- Dem kombinierten Modus, bei dem man in der linken Seite Markdown schreibt und in der rechten das fertige Dokument sieht.
In Zim
In Zim ist das Ganze schnell erklärt: In Zim gibt es nur eine Ansicht und Notizen werden über einen einfachen Rich-Text-Editor erzeugt. Die wichtigsten Formatierungsoptionen sind in der Toolbar zu finden, der Rest in der Menüleiste (Insert oder Format). Eine echte Einarbeitung ist bei Zim nicht notwendig.
Anhänge hinzufügen
Sowohl bei Zim als auch bei Joplin können Anhänge über die Toolbar hinzugefügt werden. In Joplin werden diese alle in einem Ordner mit einer eindeutigen ID gespeichert. Also z. B. ~/snap/joplin-james-carroll/current/.config/joplin/desktop/resources/819a136bb6ae454d8e0c7ae9450da14b.png. In Zim werden diese einfach in der Ordnerstruktur des Notizbuches unter dem originalen Namen abgelegt. Also etwa ~/ZIM_Notebook/Notes/Artikelideen/joplinvszim_zim_editor.png
Im Anschluss sind diese, sowohl bei Joplin als auch bei Zim, über einen Link in der Notiz direkt erreichbar. Löscht man diesen Link aus der Notiz, bleibt der Anhang bei beiden Tools im Dateisystem erhalten. Hier kann sich also mit der Zeit einiges an Müll ansammeln. Löscht man bei Zim aber nun die komplette Notiz Artikelideen, so werden auch alle Anhänge entsorgt. Bei Joplin gibt es einen Garbage-Collector, welcher nach einiger Zeit die Anhänge aufräumen soll, da dies jedoch nicht immer zuverlässig funktioniert, gibt es auf Github hierzu einen Bug Report
Da man hier vermutlich eher nur Screenshots und kleine Konfigurationsdateien anhängt, sollte dies aber in beiden Fällen kein großes Drama sein. Wer viel mit Attachments arbeitet, sollte sich in Zim das “Attachment Browser”-Plugin mal ansehen.
Theme wechseln
Ich bin ein Fan von dunklen Designs, da ich hiermit auf Dauer besser arbeiten kann. Ich mag es einfach, wenn der Hintergrund dunkel und die Schrift hell ist und man nicht so sehr geblendet wird. Entsprechend ist auch Gnome bei mir auf ein dunkles Design eingestellt. Während Zim einfach die Einstellungen von Gnome (GTK) übernimmt, kann (oder muss) man dies bei Joplin selbst einstellen. Unter Tools –> Options –> Appearance kann man das Theme wechseln.
In Zim kann man zusätzlich die styles.conf Datei bearbeiten. Diese findet man unter ~/.config/zim/style.conf. Mir gefällt zum Beispiel die Farbe der Links (dunkelblau) nicht, da diese mit einem dunklen Hintergrund nicht gut zu erkennen sind. (Dies hat mich schon lange gestört, allerdings nie so sehr, dass ich mir eine Lösung gesucht habe. Aber eigentlich ist das Problem schnell gelöst)
Einfach Folgendes in der style.conf ändern:
[Tag link]
foreground=blue
Mit red statt blue sehen die Links schon deutlich besser aus. Außerdem hätte ich noch gerne, dass diese unterstrichen sind. Also dies hier hinzufügen:
underline=PANGO_UNDERLINE_SINGLE
Und schon sieht es besser aus. Eine vollständige Übersicht über die styles.conf von Zim ist hier zu finden: Zim Wiki Config Files
Lokale Dateien verlinken
Eine häufige Notiz bei mir: das Dokumentieren von Konfigurationsschritten … In welche Datei fügt man noch mal eine neue Quelle für APT unter Debian ein? In Zim klickt man auf das Link-Symbol und kann entweder nun mit einem Filebrowser die gewünschte Datei auswählen und einen Link-Text festlegen.
Bei Joplin sind wir an Markdown gebunden. Der Rich-Text-Editor hilft uns hier auch nicht weiter, da dieser nur ein einfaches Eingabefeld, aber keinen Dateibrowser öffnet. So kann (unter Linux) auf eine Datei verlinkt werden:
[Config File Test lokal link](file:///etc/pamac.conf)
Backup, Versionsverwaltung/History und Papierkorb
Es können immer mal Fehler passieren. Ein Teil der Notiz wurde aus Versehen überschrieben. Entsprechend ist es natürlich immer gut, eine Möglichkeit zu haben, sich die Historie anzusehen und zu alten Ständen einzelner Artikel zurückgehen zu können. Auch ein generelles Backup ist nicht unwichtig.
Backup
Das Thema Backup ist bei beiden Tools einfach zu lösen. Bei Zim sichert man sich einfach den kompletten Notebook-Ordner. Dort liegen nur Textdateien und die Attachments. Also kein Problem diese zu sichern.
Bei Joplin werden die Daten in einer SQLite Datenbank gespeichert. Dies ermöglicht mehr Funktionen, wie die integrierte Versionsverwaltung, aber bedeutet eben auch, dass man ohne die Anwendung selbst nicht mehr oder nur sehr umständlich auf seine Daten zugreifen kann. Als Backup sichert man sich hier aber auch einfach nur den kompletten Ordner in dem die Datenbank liegt. Wo der Ordner zu finden ist, erfährt man, wenn man in Joplin auf Tools -> Options zugreift.

Ich bin Zim Powernutzer. Ich nutze es privat und beruflich für profane und tägliche Notizen, tägliche ToDo Listen, Kalender/Mini-Tagebuch (allerdings nicht das eingebaute Journal) und um mehrere “Datenbanken” mit sortiertem, strukturiertem Wissen zu füllen, also als Nachschlagewerke. Dabei sind oft auch mehrere Notebooks parallel geöffnet.
Ich arbeite stets im Darkmode mit dunkelgrauem Hintergrund, habe die styles.conf angepasst (zB hellgrüne Links, hellblauer Code-text, Hervorhebungen in Gelb, dazu 5 verschiedene Überschriften styles, usw). Genug um alles Notwendige angenehm hervorzuheben. Übersichtlich – ohne zu bunt zu werden.
Das mit Abstand wichtigste Feature für mich ist die Speicherung als txt File. Fantastisch. Man hat die Inhalte jederzeit und überall (wenn man synct) ohne dass man spezielle Software dazu braucht. Ein simpler Texteditor reicht. Bei Handy+Tablet (iOS) nutze ich die Goodreader-App, da sie Inhalte verschlüsselt und über eingbaute Synctechnologie verfügt, zB Samba. Ein Klick am Handy > alles gesynct > und in Zim noch kurz Ctrl-R, um den Index zu aktualisieren. Fertig – und das ohne dass man Zim schließen muss!
Das txt Format erlaubt ebenso, dass man parallel zu Zim die Inhalte auch mit externen Skripten oder durch andere Programme verändern kann: zB Templates erzeugen, Text-Bausteine einfügen, komplizierte Search-and-Replace Sachen u.v.m. Einfach danach wieder Ctrl-R und fertig – ohne dass man Zim schließen muss.
Und unabhängig dazu auch noch die umfangreiche Plugin Datenbank. Sogar Support für GnuPlot uvm.
Was mich etwas stört, ist die etwas seltene Syntax: Arbeiten mit normalem Editor, zB am Handy, ist ok, aber besser, wenn man die Syntax kennt (Nebenbei: Markor, s.o., kannte ich noch nicht, werde ich mir sicher ansehen)
Was mir fehlt, ist dass man zwei Instanzen öffnen kann, also das gleiche Notebook nebeneinander. Wenn man sehr lange Text hat, ist das ein sinnvolles Feature. So schwer zu realisieren kann das nicht sein, denn vor ein paarMonaten war nach einem Update genau das möglich – und hat wunderbar funktioniert. Aber das war wohl nicht beabsichtigt, denn es stand nicht im Changelog, und nach einem sehr schnellen neuen Update war es wieder weg. Zu früh gefreut!
Was mir wirklich, wirklich fehlt, wäre ein Template zum Lesen von Contact und Calenderfiles, zB vcf-Dateien, deren Inhalte dann menschlich leichter lesbar angezeigt und berbeitet werden könnten. Dann hätte Zim -neben seinen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten- auch so ziemlich den Status eines vollwertigen “Personal Information Managers” erreicht! – Mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja demnächst, ein Script dafür zu schreiben.
Danke für diese hilfreiche Kommentarsektion hier!
Bin mittlerweile auch am verzweifeln, aber irgendwie auch kurz vor einer Lösung:
Ich möchte Zim Desktop Wiki auf ubuntu 20.04 nutzen, was ich aktuell testweise auch tue.
Die Synchronisation zwischen zwei Rechnern sollte ja via Seafile-Client (einfach die Notizbücher im Seafile Ordner anlegen) nicht das Problem sein.
Wie bekomme ich es allerdings auf meinem Handy (iOS) hin, dass ich unterwegs mein Wiki sehen und auch bearbeiten kann?
Sind euch hierfür gute Apps bekannt unter iOS, die auch mit Seafile (yoursecurecloud) harmonieren?
Falls nein, würde mir auch “view only” reichen, sodass ich wenigstens unterwegs mein Zim Wiki sehen und darin nachschlagen kann.
Sollte all das nicht möglich sein, würde ich mich dann nur auf meine zwei Rechner (1 Desktop, 1 Notebook) beschränken, was auch okay wäre.
Nach einiger Recherche würde ich unter Umständen auch CherryTree in Betracht ziehen, was mir aber da nicht gefällt ist, dass alles in einer Datei abgelegt wird, und dass mir die ganzen Einstellmöglichkeiten relativ überladen erscheinen.
Da gefällt mir das Zim Wiki mit seinen dezenten Plugins schon wesentlich sympathischer.
Ich freue mich über jeden Beitrag von euch hierzu!
Danke für den Input!
Notizenverwaltung is ein Thema, wo ich auch schon echt viel Zeit reingesteckt hab. Manchmal recherchiert man ja lieber zu Produktivitätstools, anstatt produktiv zu sein…
Ich kann ebenfalls QownNotes empfehlen. Dafür braucht man auch übrigens gar keine Nextcloud oder Owncloud. Sofern man mit dem Smartphone synchronisieren möchte, geht das auch super mit Syncthing.
QownNotes wird auch sehr aktiv weiterentwickelt und bietet sehr viele Einstellmöglichkeiten, um das Programm an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das braucht am Anfang vielleicht etwas Zeit. Achja, wem das noch nicht reicht, es gibt auch ein Repository mit Nutzerskripts zur weiteren Anpassung bzw. Funktionserweiterung.
Auch dem Smartphone benutze ich derzeit Markor. Will man beim F-Droid-Store bleiben, gibt es da sonst gerade nicht viel anderes vom Funktionsumfang her.
Das Einzige, was mich an diesem Setup stört, ist, dass Markdown nicht wirklich standardisiert ist bzw., dass es viele verschiedene Standards gibt. Je nachdem, welche Markdown-Editoren man benutzt, kann es da einem die Formatierung etwas verhauen. Ein Beispiel: Einrücken von Listen. Manche Editoren fügen beim Druck der TAB-Taste zum Einrücken hier tatsächlich ein TAB ein, andere zwei Leerzeichen, wieder andere 4 Leerzeichen. Markor hat z. B. standardmäßig 2 Leerzeichen. Das ist mir als Einrückung aber zu undeutlich. Man kann zwar auf 4 Leerzeichen umstellen, aber dann wird der Text ich glaube ab der 3. Ebene als Codeblock in Markor dargestellt.
Ich bin daher am Überlegen, ob ich wegen solcher “Kleinigkeiten” langfristig auf Org-Mode wechsle. Das ist einheitlich definiert und kann Tabellen viel besser. Auch finde ich das Programm aufgrund seiner zahllosen Möglichkeiten sehr faszinierend. Außerdem hat man da die Möglichkeit, Aufgabenverwaltung und Notizverwaltung in einem zu haben. Aber egal, ob man es lieber mit Spacemacs oder Doom-Emacs oder vanilla Emacs benutzt, hat es aufgrund der Tastaturbedienung ne steile Lernkurve. Es gibt sehr gute Videotutorials dazu, womit wir wieder beim Beginn meines Kommentars wären … 😉
Achja, bei meinen Recherchen fand ich auch Tiddlywiki und Mindforger ganz interessant.
Zu guter Letzt: Falls man lieber leichtgewichtige Markdown-Editoren wie z. B. Ghostwriter oder einfach Texteditoren ohne integrierte globale Suche benutzt, finde ich eine gute Desktop-Suche als Ergänzung sinnvoll. Z. B. Fsearch oder Recoll (falls Volltextsuche und mächtige Such-Syntax gewünscht).
nb ist auch recht spannend, habe ich letztens im Rahmen eines Artikels getestet: https://github.com/xwmx/nb
Danke! Das sieht auch wirklich sehr interessant aus! Wundert mich, dass ich da bei meinen Recherchen nie drauf gestoßen bin…
Ich verwende https://github.com/pimterry/notes für alles Mögliche. Das Ding läuft in der Shell, verwendet einen vernünftigen Texteditor 😉 und lässt sich einfach mittels Nextcloud synchronisieren, wenn man das Wurzelverzeichnis in dessen Ordner erstellt.
Unterverzeichnisse werden selbstverständlich unterstützt.
Viel mehr benötige ich nicht.
Bin mit Joplin sehr zufrieden. Der ausschlaggebende Punkt für mich war, dass es eine integrierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet, und ich meine Notizen über eine nicht selbst-gehostete NextCloud auf alle meine Geräte synchronisieren kann. Die Android-App und die Desktop-App unterscheiden sich etwas in den Funktionalitäten, in der Regel schreiben ich meine Notizen aber auf dem Desktop. Ansonsten mach Joplin einen aufgeräumten Endruck und bietet einen für mich mehr als ausreichenden Funktionsumfang.
Wer keine integrierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung braucht aber dennoch auf (NextCloud-)Synchronisation Wert legt, dem sei ein Blick auf die Markdown-Notizanwendung QOwnNotes empfohlen:
https://www.qownnotes.org/
Auf der Android-Seite müsste man die Notizen aber mit einer anderen freien Markdown-App verwalten.
Notable ist sicher einen Blick wert mit Seafile lange mein Werkzeug.
Habe etwas probiert da ich einen Sync zu Android wollte.
Alles erstklassige Projekte allerdings waren mir Nextcloud und Joplin zu träge und zu guter Letzt ist es nun Zim mit Seafile und Markor.
Keine freie Software. Für so etwas sollte man keine Werbung machen.
Ich habe auch lange nach einer passenden Notizbuch-Lösung ala OneNote gesucht und einiges ausprobiert inkl. diversen (Desktop)Wikis. Schlussendlich bin ich bei Joplin gelandet. Vorteile ganz klar: Open Source, plattformübergreifend inkl. Mobile Clients, Markdown, Sync via Nextcloud, WebDAV & Co, Versionierung, Verschlüsselung, …
Ja, Electron finde ich auch nicht gerade elegant, aber zur Not kann ich Joplin auch im Terminal laufen lassen 😉
Import/Export kann sich ebenfalls sehen lassen. Für mich bis jetzt die beste Lösung.
Ja, ich bin auch bei Joplin gelandet. Der Client zeigt sogar eingebettete pdf’s an, was für mich sehr praktisch ist. Zudem verwende ich onenote wegen der Unterstützung für handschriftliche Eingaben und der Sychronisation zwischen Android und Linux.
Sprich: ich habe eine Stift-Tablet und ein Linux-Laptop und arbeite auf beiden.
Zim mit Markor schaue ich mir mal an, aber bevor ich nicht problemlos von Jolin zu zim migrieren kann, ist es keine echte Option.
Xournal++ scheint sich auch gut zu entwickeln, auch gibt es eine Android-App und eine iPadOs-App ist in Aussicht gestellt. Das wird wohl langfristig bei mir onenote ersetzen.
Hallo,
ich suche nach einer Server Client Lösung. Optimal wäre Linux Desktop und Android Unterstützung. Zur Zeit nutze ich DS Note. Möchte aber mittelfristig von Synology weg.
Org Mode kann das zusammen mit Syncthing. Du kannst aber zum Synchronisieren auch rsync, Git usw. verwenden.
PS: DS Note ist grausam – wie auch die anderen Diskstation-Tools. Bei Synology frage ich mich immer, ob die Leute dafür bezahlen, GNU/Linux benutzerunfreundlich zu machen.
Ich bin bei cherrytree gelandet. Läuft auf allen 3 Plattformen und nutzt gtkmm3. Auf dem Smartphone kommt es nun auch zum Zuge auf mobian.
bin ebenfalls seit langem mit cherrytree zufrieden.
Mobian sagt mir aber leider nix – würde mich interessieren.
Gibt’s ein Link?
“Abgesehen davon, dass es für Linux nicht verfügbar ist” ist nicht richtig: https://github.com/patrikx3/onenote
Aktuell “klebe” ich noch in OneNote – beruflich sowieso (MS365) – privat habe ich auch noch Nextcloud Notes auf der Testliste – ich schaue nach Lösungen, die ich auch im Familienumfeld anbieten kann (9-78 Jahre).
Ja als Electron App, das zählt nicht wirklich als Linux Programm. Ist einfach nur n eigenes Browserfenster für die Onlinewebsite. Unter dem Argument gibts viele Programme selbst Powerpoint auf Linux, ne Website läuft unter jedem Betriebssystem. Die Frage hingegen ist, ob es nativ unter Linux läuft.
Seit der Aufgabe meines Blogs nutze ich Zim ausgiebig beruflich und privat auch deshalb, weil die angelegten Texte einfach zu synchronisieren sind. Man muss nur die .zim samt der .txt-Dateien plus Anlagen in den Synchronisierungsordner werfen. Dann die .zim auf anderen Rechnern importieren.
Joplin ist halt in JavaScript geschrieben – kein Wunder, dass es schwerfällig ist. Zim nutzt Python, das passt auch besser zu freier Software. Es gilt aber ohnehin: Für ernsthaftes Arbeiten nimmt man Org-mode.
Wenn man bei freier Software auch noch wählerisch bei der eingesetzten Programmiersprache ist, bleiben noch weniger gute Programme übrig.
Markor unterstützt ZIM-Wiki-Syntax, damit hat man auch einen mobilen Client
Es gibt Bemühungen auf beiden Seiten, d.h. Markor hat die taufrische Unterstützung der ZIM Wiki Syntax und bei ZIM wird an der nativen Unterstützung von Markdown gearbeitet.
Markor kann ZIM Wiki seit dem 20.12., das war offenbar zu neu für diesen Blogbeitrag. Auf der ZIM Seite gehen die Bemühungen wesentlich langsamer voran, das System ist eben um die Wiki Syntax herum gestrickt worden, siehe: https://github.com/zim-desktop-wiki/zim-desktop-wiki/issues/26
Es gibt übrigens auch einen ZIM Feature Request für die Unterstützung von todo.txt, leider aber ohne relevante Aktivität: https://github.com/zim-desktop-wiki/zim-desktop-wiki/issues/147. Da Markor bereits todo.txt unterstützt, hätte man damit das volle Paket an Funktionalität.
Synchronisieren lässt sich zwischen Markor und ZIM prima mit Syncthing, damit hat man tatsächlich eine sehr brauchbare und datenschutztechnisch optimale Lösung.
Beim Datenschutz punktet Markor auch mit Verschlüsselung.