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25.000 Kommentare auf LinuxNews

Gestern haben wir auf LinuxNews den fünfundzwanzigtausendsten Kommentar verzeichnet. Damit habt ihr auf über 3.500 veröffentlichte Artikel reagiert. Dabei ging es meistenteils zivilisiert zu, auch wenn es bei bestimmten Themen immer wieder Ausreißer gab. Einige Hundert Kommentare wurden über die Jahre gelöscht.

Apropos Jahre …

LinuxNews begann ganz gemütlich am 1. September 2017, vor annähernd acht Jahren. Die im ersten Artikel angedachten Ziele sind immer noch relevant und, wie ich finde, auch adäquat umgesetzt worden. Was mir beim Lesen auffiel, ist, dass BSD, ReactOS und Haiku etwas zu kurz kommen. Das schreibe ich mir für die Zukunft mal auf den Zettel.

Das Blog habe ich damals in weiser Voraussicht begonnen, da bereits absehbar war, dass Pro Linux früher oder später in Rente gehen würde und ich einen Nachfolger am Start haben wollte, wenn es so weit ist. Bei Pro Linux habe ich von September 2012 bis zur Einstellung im Mai 2020 im Schnitt täglich zwei Nachrichten verfasst. Deshalb ging es in den ersten Jahren von LinuxNews ruhig los.

Mitarbeit erwünscht

Eine Sache, die in der Vorstellung des Blogs von mir als wünschenswert erachtet wurde, sind die Gastautoren. Es gab über die Jahre immer mal welche, aber ein konsistenter Stamm von Autoren entstand daraus nicht. Darum freut es mich umso mehr, dass sich mitten im Sommerloch zwei neue Autoren eingefunden haben, die sporadisch zu LinuxNews beitragen möchten. Herzlich willkommen, Udo und Claus! Das dürfen gerne noch mehr werden.

Tatkräftige Unterstützung

Ebenso herzlich willkommen war zum ersten Umzug im April 2021 vom Webspace auf einen ersten eigenen Server Stefan, der sich anbot, die Administration des Blogs zu übernehmen. Mir fiel damit ein Stein vom Herzen, denn die Administration kostete mich viel Zeit und es ist auch nicht unbedingt mein Metier. Ich kann mit Fug und Recht sagen: Ohne Stefan wäre LinuxNews heute nicht da, wo es ist. Also vielen Dank an Stefan für sein unermüdliches und akribisches Bestreben, das technisch bestmögliche und sicherste Blog zu erschaffen!

Wo stehen wir heute?

LinuxNews ist den Kinderschuhen längst entwachsen, wir zählen derzeit rund 125.000 Klicks pro Tag. Wir erhalten fast jeden Tag Kooperationsanfragen von Dienstleistern aus aller Welt, die Texte bei uns veröffentlichen möchten. Auch unsere Leser sind über den Globus verteilt, wenn man der Statistiksoftware Matomo glauben darf, wobei der Schwerpunkt natürlich im DACH-Bereich liegt.

Auf Social Media sind wir gut vertreten. Auf Mastodon haben wir eine wachsende, aktive Community. Bluesky ist es noch ein zartes, aber wachsendes Pflänzchen. Dort hat sich eine ebenfalls sehr aktive, vermutlich von X geflüchtete Linux- und Open-Source-Gemeinde versammelt.

Wir bedanken uns bei unserem Sponsor mailbox.org, der uns seit zwei Jahren kostenlos mit Mail und Groupware versorgt. Demnächst gibt es auch die Antworten auf die Fragen, die ihr durch uns an mailbox.org gestellt habt.

Was bringt die Zukunft?

Als Nächstes steht ein lange in Planung befindlicher Relaunch auf der Basis von Debian 13 auf dem Plan. Dazu gibt es ein nach außen frisches Design und im Backend wesentlich weniger Plug-ins, die von Stefan durch nativ implementierte Funktionen ersetzt wurden, was nicht immer leicht war. Weiter möchten wir erst einmal nicht schauen.

Aber eigentlich dreht sich dieser Beitrag ja um euch, unsere Leser, unsere Community. Ihr habt den Löwenanteil der Kommentare verfasst und damit das Blog belebt. Dafür danken wir euch von Herzen! Und damit auf zu den nächsten 25.000.

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18 Kommentare

  1. Diese Seite ist immer erstmal meine erste Anlaufstelle und ich schaue mehrmals täglich nach neuem content. 🤷🤓
    Erst dann folgen weitere Webseiten.

    Ich finde den Stil wie Ihr schreibt sehr angenehm. Optisch ist die Seite auch schick.

    Ich freue mich über viele neue Berichte, die mich weiter verleiten noch tiefer in Linux einzusteigen. 😊🤗

    Viele Grüsse aus dem Norden!

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  2. > dass Pro Linux früher oder später in Rente gehen würde und ich einen Nachfolger am Start haben wollte,

    Wie ich auf vor einiger Zeit im debianforum schon schrieb, es ist toll was ihr hier aufgestellt habt – wirklich, aber an pro linux kommt man leider noch nicht heran.

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    1. Das ist auch nicht der Anspruch. Wir streben derzeit keinen der Zusatzdienste an, die Pro Linux auch heute noch bietet, wie etwa Stellenangebote und Sicherheitsnews. Mir ging es darum, eine visuell etwas ansprechendere Alternative zu schaffen, die zudem moderierte Kommentare bietet. Dass das nicht jeden zufriedenstellt, ist mir dabei natürlich bewusst.

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  3. Ich kann mit 25.0xx gut leben😁.
    Ohne eure Artikel/Beiträge habe es keine Kommentare.
    Ohne Stefan keinen so reibungslosen Ablauf.
    Ohne die Leser vermutlich keine Plattform.
    Vielen Dank an alle das ich jeden Tag etwas neues zu meinem Lieblingsthema lesen kann.
    Auf die nächsten 25.000 Kommentare👍

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      1. Dann waren es wohl schon fünfundzwanzigtausendundein Kommentar als eure Meldung heraus kam. Das ist recht poetisch und erinnert an Tausedundeine Nacht. Eine nicht endende Geschichte mit dem Unterschied, dass LinuxNews mit seinen Artikeln nicht die Nacht, sondern den Guten Tag einläuten. 😉

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  4. Es ist mir ein Fest! Auch wenn WordPress gerade in dieser Skalierung echt ekelhaft sein kann. So ätzend, dass ich manchmal die EDV aus dem Fenster werfen wollte. Man ist ja Admin geworden aus Spaß am basteln und nicht um fertiggepresstes zusammenzustecken und beim Support zu heulen wenn etwas nicht geht.

    Ich will die Stunden nicht zählen, LinuxNews ist was den Zeitaufwand angeht mein persönliches Projekt “Unvernunft”. Unzählige Stunden sind in nginx, php-fpm, MariaDB und generelle Server- sowie Sicherheits-Optimierung geflossen. Die Backofficetätigkeiten sind auch nicht zu unterschätzen, aktuell mit mailbox.org und dem Interview mit euren Fragen.

    Als Außenstehender mag man das nicht immer sehen, man kommt vielleicht nur ein mal am Tag um die News abzugrasen. Hier ist allerdings mehr Druck im Kessel als es erstmal den Anschein hat! 😉

    Ich freue mich auf die nächsten Jahre und wer weiß, vielleicht wechseln wir in einer weit, weit entfernten Galaxis sogar das CMS.

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    1. Oder ihr schreibt euer CMS selbst. Kein Witz, ich selber hab jetzt quasi ein eigenes Flat-File CMS, basierend auf TXT Dateien. Ok kommt für wohl nicht in Frage, bei den Statistiken, aber es ist nicht mehr unmöglich. WP ist bald Geschichte, auch die ganzen Agenturen die sich darauf spezialisiert haben, sehe ich keine Zukunft. Das Erledigt bald komplett die KI.

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