Nachdem ich schon eine ganze Weile vergeblich nach einem Weg gesucht hatte, die Inhalte von gnome-calendar unter Ubuntu MATE 24.04 in den Kalender von Google zu importieren, habe ich jetzt zufällig die Lösung gefunden. Es geht zwar nicht direkt, aber über einen Umweg. Die Inhalte von gnome-calendar werden nämlich automatisch von Evolution übernommen, und von da aus gibt es die Option, eine .ics-Datei in Google zu exportieren.
Export aus gnome-calendar
Vorgehensweise: Evolution starten. Zu finden ist Evolution unter Menü > Büro > Evolution. Dann ganz links oben auf Persönlich gehen und rechts-klicken. Nun erscheint folgender Dialog:

Speichern unter anklicken. Nun kann man eine .ics-Datei abspeichern. Dazu einfach einen Dateinamen mit der Endung .ics eingeben, etwa evolution.ics, und diese Datei irgendwo abspeichern.
Import in Google

Als nächstes den Kalender von Google aufrufen. Dann rechts oben auf das Zahnrad klicken und Einstellungen auswählen. Nun auf Importieren & Exportieren ganz links in der Mitte gehen und die abgespeicherte .ics-Datei importieren. Nun müßten die Termine von gnome-calendar in Google verfügbar sein. Voilà!
P. S.: Mit dieser Methode kann man die .ics-Datei natürlich auch als Backup auf einem Stick speichern, statt sie in Google zu importieren.

Für mich ist es auch wichtig, dass ich meine Termine auf dem Handy und auf dem PC sehe. Deshalb verwende ich den Kalender in Nextcloud. Diesen Kalander habe ich über CalDAV in Evolution unter Arch Linux eingebunden. Auf dem Handy verwende ich DAVx5 (CalDAV). Die Kalender-App des Handys ist mit DAVx5 verbunden. So kann ich auch unterwegs Termine vereinbaren.
Da bin ich bei dir. Wenn dann Nextcloud lokal oder auf einem angemietet Server.
Ja, Nextcloud läuft auf einem gemieteten virtuellen Server mit Let’s Encrypt Zertifikat.
Wieso nicht zuhause via Raspi mit HAT. Domain bei Strato kostet 9,90€ pro Jahr inkl. DynDNS. Dazu gleich VaultWarden, Platte vollverschlüsseln. Mit Ubuntu LTS läuft das dann bis 2032. VaultContainer wird per Cron alle 48 Stunden geprüft auf updates. Mit Hilfe von ChatGPT hast du das alles in 30 Min eingerichtet.
ich verwende auf meinem billigen shared hosting Baikal: https://sabre.io/baikal/
– das frisst weniger Ressourcen als Nextcloud.
Auf Mobilgeräten auch DAVx5, funktioniert gut.
und den öffentlichen Kalender auf meiner Webseite synchronisiere ich automatisch mit
caldav2ics: https://github.com/wernerjoss/caldav2ics
Mache ich auch so jedoch mit Thunderbird und der “Server” steht bei mir im Keller.😉
Persönliche Daten extra aus einem Linux System zur Datenkrake exportieren?
Ich finde das schwierig.
So einen Artikel hätte ich nicht erwartet. IMHO.
Ich bin mit Wechsel zu Linux auch konsequent mit dem Kalender weg von Google und zu Proton gegangen.
Gmail nutze ich nur noch für wenige Anmeldungen (so wie hier).
Aber auch das ändere ich noch.
Ich würde jedem Linux Neuling auch erklären wollen, dass es gute Kalender Alternativen gibt.
Aber das ist nur meine Meinung. 🙃
Ja, das gleiche habe ich mir auch gedacht 😊
Und dann läuft dann auch noch die KI drüber. Das will man bestimmt nicht.
+1!
OpenMind:
> Persönliche Daten extra aus einem Linux System zur Datenkrake exportieren?
>Ich finde das schwierig.
> So einen Artikel hätte ich nicht erwartet. IMHO.
Ich habe das auch nur für den Fall gemacht, daß mein PC mal nicht mehr funktioniert, aber Du hast im Prinzip schon recht. Ich werde mir Proton mal anschauen. Benutze gnome-calendar auch nur, weil er bei Ubuntu MATE mit dabei ist. Ich bin eben schon dran gewöhnt, auch wenn er nicht so komfortabel ist.
Claus
Proton synct auch zum Smartphone. Ist allerdings im Moment noch nicht offline fähig. Du musst halt Netz haben zum eintragen von Terminen. Das habe ich als Ticket schon vor Wochen eröffnet. Die antworten immer schnell und höflich. Sie arbeiten dran. Ich bin ja nicht der einzige der eine offline Funktion wünscht. Auch andere Punkte habe ich adressiert. Ich habe die 4 Euro / Monat Variante gewählt. Für Mail und Kalender. Bin seit dem 21.2.25 dort und bereue es nicht. 🙂
Sowas kann Sinn machen, wenn man einen Kalender unterhält, der gerade weit verbreitet werden soll. So zum Beispiel für öffentliche Veranstaltungen.
Meine privaten Termine will ich auch nicht bei einer Datenkrake sehen. Ich nutze einen Yunohost-Server (basiert auf Debian) mit Sogo.
OpenMind:
Habe nach kurzem Überlegen mein Google-Konto gelöscht und mein Blog von Googles Blogger.com zu einer eigenen Domain migriert. Würde diesen Artikel jetzt so nicht mehr schreiben. Worauf ich in erster Linie hinweisen wollte, ist, daß man die Termine in gnome-calendar über Evolution doch sichern kann.
Claus
Beim Bild zu ”Import in Google” ist auf der linken Seite unter ”Einstellungen für meine Kalender” der Name zwar mit einem dicken roten Strich durchgestrichen, aber man kann den Namen trotzdem noch relativ gut erkennen. Vielleicht wäre ein Block, der den Namen komplett verdeckt besser geeignet?
Ponce-De-Leon:
Ja, das werde ich noch ändern.
Claus