Arch Linux

Arch Linux archinstall aufgewertet

Im April des vergangenen Jahres tauchte auf den monatlichen Installationsmedien von Arch Linux ein Installer-Script namens archinstall auf. Im Unterschied zur in den letzten Jahren üblichen Installationsmethode erspart archinstall dem Anwender die Eingabe einer großen Anzahl an Befehlen und je nach Kenntnisstand das Nachlesen der umfangreichen Dokumentation.

Btrfs-Subvolumes aufgebohrt

Seither wird das Install-Script sukzessive komplettiert. Kürzlich erschien archinstall 2.3.1-rc1 und verspricht bessere Unterstützung bei der Nutzung von Btrfs als Dateisystem besonders bei komplexen Konfigurationen. So wurde die Handhabung von Subvolumes verbessert und der Weg für eine Änderung des Subvolume-Designs hin zu einem flat layout geebnet, wie es andere Distributionen wie Ubuntu oder Fedora oder Manjaro verwenden.

Home-Partition ab 60 GByte

Des Weiteren triggert archinstall 2.3.1-rc1 jetzt auch mkinitcpio -P (–allpresets) am Ende des Installationsprozesses, um späte Installationsänderungen abzufangen. Eine separate Home-Partition wird nur noch erstellt, wenn das Laufwerk größer als 60 GByte ist. Darüber hinaus wurden einige Fehler behoben, wie in der Ankündigung auf GitHub nachzulesen ist.

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43 Kommentare

  1. Ich finde es erstaunlich wie rekordverdächtig schnell “archinstall” weiterentwickelt wird. Bereits jetzt in dieser frühen Phase der Entwicklung, ist der Funktionsumfang bereits größer als bei einigen alteingesessenen Installern, zu denen auch der Debian eigene zählt. Und dabei ist “archinstall” wesentlich simpler und flexibler strukturiert als andere Installer, die einem mitunter noch unangebracht willkürliche Grenzen auferlegen, die puren Anfängern natürlich nicht sauer aufstossen. Aber mal davon abgesehen, kann ich mich der unlogischen Argumentation bezüglich separater Partitionen in den Kommentaren nicht anschließen. Denn das hat alles seine Berechtigung, und kann sowohl die Stabilität als auch Sicherheit eines Systems deutlich steigern. Das erste Argument dafür ist alleine schon die Sicherheit des verfügbaren Speicherplatzes, womit jede Partition eine eigene Einheit bildet, deren Speicherplatz nicht durch andere Bereiche negativ tangiert werden kann. Sprich, geht der Speicherplatz durch destruktive Effekte unerwartet zur Neige, dann betrifft das einzig den betreffenden Bereich. Das zweite Argument dafür wären die Dateisystem seitigen Optionen, womit jeweilige Partitionen maßgeschneidert wahlweise mittels, ro, nodev, noexec, nosuid etc. eingehängt werden kann, was die Sicherheit jeweiliger Bereiche schon mal ohne großen Aufwand oder Verlust an Leistung steigert. Denn regulär gibt es diese Beschränkungen nicht, obwohl viele Bereiche streng gehärtet werden können ohne das dabei irgendein Komfort verloren geht. Warum also nicht nutzen, anstatt alles auf einer Partition zu installieren? Zudem sorgt eine separate Home Partition auch dafür, dass man Nutzer spezifische Daten zeitgemäß verschlüsseln und beim Start verifizieren kann. Ist alles in einem Guss dann sind alle Daten auch für einen potentiellen Angreifer sichtbar, sobald ein Datenträger vor Ort entschlüsselt und eingehängt wurde. Daher sollte der Bootvorgang heute auch verifiziert sein, und das bezüglich aller relevanten Bestandteile bis zum eigentlichen Login des Nutzers. Und auch dieser sollte sinngemäß nur Zugriff auf sein Konto haben, und das ist bislang nicht gänzlich der Fall. Daher ist eine separate Home Partition einer der Bausteine um das zu ermöglichen. Allerdings muss man heutzutage aber auch sagen, dass das Thema Isolation bzw. Sandboxing unter Linux, enorm an Fahrt aufgenommen hat, sodass die heutigen Kapazitäten praktisch kaum einen Wunsch nicht erfüllen können. Und auf dieser Basis lassen sich natürlich vielfältige Konfigurationen realisieren, die das segmentieren des Systems in viele individuelle Bereiche praktisch überflüssig gemacht haben, da sich all das wirksam und zuverlässig sowohl systemweit als auch je Software virtualisieren lässt. Praktisch hat nur noch die separate Home Partition eine echte Relevanz, aber alles andere macht an sich keinen Sinn mehr und entlastet zudem die Konfiguration für besonders gehärtete Systeme.

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    1. Ich hatte eingangs ja schon erwähnt, das die Mount Optionen eventuell Möglichkeiten bieten.
      Und, wird das bei deiner Distribution auch genutzt? Schau doch mal nach was der Installer hier gemacht hat.

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      1. An sich ist es nicht Aufgabe der Installer dies zutun. Woher soll ein Installer auch wissen, ob ein Nutzer mit derartigen Optionen bzw. Konfigurationen einverstanden ist? Und es ab Werk einfach zu machen, dürfte ähnlich einschneidend sein als würde man, SELinux und dergleichen einfach scharf stellen, ganz gleich ob die Nutzer damit klar kommen. Prinzipiell ist nahezu alles was die Sicherheit deutlich erweitern kann, der Kompatibilität wegen ab Werk deaktiviert bzw. erst gar nicht vorhanden, womit das rein optional ist und fortgeschrittenen Nutzern überlassen wird.

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        1. Dann muss ein Installer auch keine Extrapartition für /home anlegen, wenn er keine der vermeidlichen Vorteile nutzen kann.

          Woher soll ein Installer auch wissen, ob ein Nutzer mit derartigen Optionen bzw. Konfigurationen einverstanden ist?

          Das ist es ja. Ab einer gewissen Komplexität wird ein Installer zur Tourtur und es wird einfacher, statt vieler Fragen die man beantworten muss, das System selbst aufzusetzen.

          Es geht mir hier nicht darum die Konfiguration mit /home in einer Extrapartition schlecht zu reden, oder jemanden auszureden. Jeder kann das so machen wie er/sie möchte. Es ist mir halt nur aufgefallen wie verbreitet das Vorurteil ist, dass dies auf jeden Fall besser sei. Und das ist es nicht.

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          1. Es ist mir halt nur aufgefallen wie verbreitet das Vorurteil ist, dass dies auf jeden Fall besser sei. Und das ist es nicht.

            Gibt es eigentlich auch irgendwo Quellen die Belegen dass das Extramounten extra Zeit braucht beim Booten oder ist das, wie alle anderen “Argumente” hier, einfach nur ein Bauchgefühl ist, es sei per se schlecht?

            Habe eher das Gefühl, dass hier versucht wird, die “eigene gegen die falsche Meinung” mit Gefühlsbelegen durchzudrücken, aber das ist nur meine Empfindung, kann mich da ja auch irren 😉

            Klar kann ich ein Problem auf der Shell durch eine superauswendig gelernte Befehlskette lösen; oder aber ich habe gar kein Problem (das Ausparen des /home-Verzeichnisses, löschen aller anderen Verzeichnisse) und brauche daher den ganzen Kram nicht auswendig lernen, plätte meine sda1 einfach und feddig 🙂 … oder zieh mir eine Kopie mit dd von sda1 für den Fall und spare mir die xyz-Gbyte an Daten aus den drölfzig Cacheverzeichnissen in /home.

            Und das ist, in diesen beiden Fällen, nicht in jedem anderen Fall, der einfacherere Weg, kann ich zwar nicht mit angeben das ich drölfzig Befehle auswendig gelernt habe, aber in meinem Leben arbeitet das OS für mich und ich nicht für das OS.

            Und das “Partition falsche Größen eingeteilt” könnte ich ja mal so argumentieren, wie es viele der selbsternannten Profis tun: dann hast Du es wohl falsch gemacht weil *super duper Argument aus Nase zieh* du zu unfähig bist!

            Ps: jetzt mal ohne Sarkasmus -> kann ich das System eigentlich lahmlegen wenn die Platte vollläuft und ich keine Quota für User eingerichtet habe? Wenn ja, wäre das wieder die Sache mit dem “habe kein Problem mit separater /home” und “habe ein Problem ohne separate Partition und löse es mit einem weiteren Shellscript” 🙂

            Fröhlichen Gruß

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              1. Jetzt gehst Du noch nicht einmal auf die Fragen ein. Du trollst nur noch. Einzeiler als Antwort. Wenn Du keinen Bock hast zu Antworten dann lass es doch ganz sein. Merkst Du nicht dass du ziemlich alleine hier stehst mit deinen technischen Vorurteilen?

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                    1. @perko Ich hab dir nur kurz geantwortet, weil ich in diesem thread schon so viel geschrieben habe und nicht alles noch einmal sagen wollte.
                      Du wolltest eine Quelle zu den Bootzeiten und ich habe dir den Befehl hier hin geschrieben mit dem du selbst schauen kannst. Es sind nur ein paar Millisekunden die das Mounten benötigt, aber diese Zeiten addieren sich.
                      Außerdem ging mir die Entwicklung der ganzen Diskussion etwas auf den Nerv und ich wollte das nicht noch weiter anfachen.

                      Das mit der Überlegenheit empfinde ich übrigens nicht so.
                      Wenn jeder für sein Leben das richtige tut, dann ist doch alles in Ordnung, Deshalb darfst du es so halten wie du magst und ich wolle auch nichts kommentieren dazu.

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  2. Im April des vergangenen Jahres tauchte auf den monatlichen Installationsmedien von Arch Linux ein Installer-Script namens archinstall auf.

    Was zur allgemeinen Verwunderung führte und auch zu großer Kritik. Denn es funktionierte erst einmal nicht.

    Die separate /home-Partition ist ein Thema für sich.
    Wenn man davon ausgeht, dass es sich um nur einen Datenträger handelt, ist bis auf sehr spezielle Anforderungen bei denen unterschiedliche Mount Optionen oder unterschiedliche Dateisysteme benötigt werden, ohnehin überflüssig eine separate Partition für /home anzulegen.
    Weshalb sich aber dieser Quatsch distributions-übergreifend immer noch hält ist mir offengestanden ein Rätsel.
    Ich glaube SuSe hat diesen Quatsch mal vor ca. 30 Jahren erfunden und alle schreiben das seit dem einfach nur immer wieder ab.

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        1. Der Nachteil einer separaten /home Partition liegt darin, dass sie 1. erst gemountet werden muss und 2. dass die Platte eingeteilt ist und man dadurch Platz verschenkt. Auch kann es zu Schwierigkeiten kommen wenn die / Partition zu klein gewählt wurde.
          Es verzögert etwas den Bootvorgang des Systems und schafft unnötig mehr Komplexität.

          Vorteile davon sehe ich nur auf der psychologischen Seite: Im Eigenheim fühlt man sich privater untergebracht. Eine separate /home Partition bringt jedoch keine Vorteile in Punkto Sicherheit oder Privatsphäre. Auch wenn man /home behalten möchte und den Rest des Systems neu aufspielen will, bietet eine separate /home Partition keine signifiklanten Vorteile.
          Für das System ist es (nachdem /home gemountet wurde) ohnehin das Gleichhe. Es gibt nur / und alles andere ist ein Verzeichnis auf dem Verzeichnisbaum.

          Eine separate /home Partition auf ein und der selben Platte macht eigentlich nur dann Sinn wenn für /home ein anderes Dateisystem genutzt werden soll.

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          1. So kann ich das nicht gnaz stehen lassen.

            Das neu Auspielen eines Systems, mit behalten der Daten auf /home, wird erheblich einfacher.

            Oder wie will ich sonst die root Partition formatieren? Beim Debian Installer wähle ich die zu erhaltende Partition, ohne zu formatieren, für /home und nach dem ersten Boot ist alles wie gahbt verfügbar.

            Kein Partitionieren, kein Daten Sichern und zurückspielen, kaum Aufwand.

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            1. Bei einer Neuinstallation musst du auch nicht die root Partition neu formatieren. Du gehst von einem Installer aus, der dir nur die Mölglichkeit lässt /home zu behalten wenn es auf einer separaten Partition liegt.

              Bei der Installation läuft der Rechner auf dem Linux das sich auf dem Installationsmedium befindet. Ein neu Partitionieren und Formatieren des alten Mediums ist an dieser Stelle unnötig. Das zu installierende System wird gemountet und da kannst du dann alle Verzeichnisse löschen die du bereinigen willst.

              Am Verzeichnis /home ändert sich nichts, wenn du den Rest des Systems neu aufspielst.

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          2. Das Platzargument ist keine Eigenschaft von einer separaten /home Partition sondern einer falschen Partitionierung. Ausserdem kann auch die Platte selber zu klein sein.

            > Auch wenn man /home behalten möchte und den Rest des Systems neu aufspielen will, bietet eine separate /home Partition keine signifiklanten Vorteile.

            Watttt…? Was bitte geht einfacher als bei einer Installation die alte Partition als /home zu definieren? Wie willst du das sonst machen? Die Daten auf eine externe Platte und dann zurückkopieren?

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            1. Vielleicht so:
              mit live CD und find+exclude-option (um /Home auszuschliessen) das root-fs löschen (find ……… -exec rm {} \;), dann neu starten mit der installer CD und ohne formatieren drüber bügeln.

              😉 😉 😉

              Da kommen wir ja schon fast bei 8 Schaltern fürs Byte und 32 für die Adresse an. Dann ein Taster zum übernehmen und wir bootstrappen unser eigenes UNIX.

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              1. Ich habe es oben beim Eingangspost von Nils kurz beschrieben.
                Vielleicht seht ihr euch nochmal den Ablauf einer Neuinstallation hier an.
                Man lässt das Neupartitionieren und das Formatieren weg.
                Man mountet den Datenträger auf dem sich das alte System befindet und löscht alle Verzeichnisse außer /home. Mit dem pacstrap Befehl werden dann anschließend alle Verzeichnisse, die das System benötigt neu angelegt und befüllt. Danach fährt man ganz normal mit der Installation fort.

                Das Vorurteil, man müsse unbedingt eine separate /home Partition haben um seine eigenen Daten bei Neuinstallation nicht zu verlieren, kommt davon, dass man sich keine eigenen Gedanken gemacht hat und immer nur einen Installer genutzt hat.

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                1. Ich hielt das eher für einen Joke, neuinstallation ohne Formatieren. Was, wenn am Dateisystem was kaputt ist?

                  Ich verstehe, was du damit meinst, aber für mich ist das keine Option, nur hässliches rumgepfusche.

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                  1. Wenn der Grund zur Neuinstallation ein defektes Dateisystem ist, dann hat man mit einer defekten /home Partiotion genauso viel Pech gehabt wie wenn nur eine Partition vorhanden ist.
                    Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert dürfte mit 2 Partitionen / 2 genau so groß sein wie mit einer einzigen Partition.
                    Vielleicht sogar etwas größer, denn sowas passieret meist bei Unterversorgung mit Strom, defekten Controllern ect. pp. Komplexität erhöht da nur die Fehleranfälligkeit.

                    Wenn der Grund zur Neuinstallation das Ausprobieren einer anderen Distribution ist, dann sollte das Dateisytem aber vorher auch intakt gewesen sein. Ein Neupartitionieren und Formatieren ist dann unnötig. Und solange man nicht die ganze Platte mit Nullen und Einzen neu überschrieben hat, wären die Daten für Spezialisten auch noch rekonstruierbar.

                    Weshalb also nicht die Partitionnstabelle so lassen wie sie ist und nur die Daten austauschen, die man erneuern will?

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    1. Hallo,

      da ich bisher für mich nur positive Eigenschaften einer separaten /home Partition erkenne, möchte ich mal nett nachfragen, ob du mir (und ggf. auch anderen Interessierten) erklären kannst/möchtest, was mit “Quatsch” gemeint ist?

      Gruß

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        1. Du schreibst so überzeugt und überheblich, als ob ausser deiner Perspektive nichts anderes richtig wäre. Kein Wunder dass so viele sagen, sogat hiet, dass die Arch Community, giftig sei.

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    2. Wenn man davon ausgeht, dass es sich um nur einen Datenträger handelt, ist bis auf sehr spezielle Anforderungen bei denen unterschiedliche Mount Optionen oder unterschiedliche Dateisysteme benötigt werden, ohnehin überflüssig eine separate Partition für /home anzulegen.

      Bei einer Neuinstallation finde ich ein extra Subvolume bzw. eine extra Partition für /home durchaus nützlich.

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    3. @tunix: Quatsch ist es keiner. Das ganze hat historische Gründe und geht auf die Ur Unix Systeme (1969) zurück. Damals war Plattenplatz noch begrenzt und teuer. /sbin musste damals auf der root Partition liegen. Der Rest konnte woanders liegen. Falls Du mehr wissen möchtest, sind https://en.wikipedia.org/wiki/Filesystem_Hierarchy_Standard und https://en.wikipedia.org/wiki/Unix_filesystem#Conventional_directory_layout ein erster guter Start.
      Ich z.B. installiere alle meine Linux Systeme per LVM on LUKS, da kann man entspannt die Volumes (bei mir /, /home und /var) bei Bedarf vergrößern/verkleinen und kann parallel (sofern notwendig) unterschiedliche Mountoptionen setzen. Weitere Infos siehe:
      https://wiki.archlinux.org/title/Dm-crypt/Encrypting_an_entire_system#LVM_on_LUKS
      https://wiki.archlinux.org/title/security#Mount_options

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      1. Danke für den Hinweis auf die historischen Gegebenheiten.
        Da damals die Datenträger nur sehr limitierten Platz boten lagerte man auf andere Datenträger aus. Diese waren natürlich alle einzeln partitioniert. Der Umkehrschluss, man bräuchte für /home eine extra Partition ist aber nicht gerechtfertigt.
        Der gesamte Verzeichnisbaum verbleibt immer auf /. Extra Partitionen sind lediglich eingehängt. Auch damals schon.

        Auch ein verschlüsseltes System mit LVM und Lucks benötigt keineswegs zwingend eine separate /home Partition.

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        1. Du gehst immer von der Annahme aus dass das Gerät mehrere Datenträger hat. Das ist aber nicht immer der Fall. Beispiel Laptop.
          Natürlich benötigt man eine /home Partition wenn eine Festplatte eingebaut ist. Die Deine Wertungen ob irgendetwas historisch ist oder nicht spielen hier erst einmal keine Rolle solange Du von Annahmen ausgehst die von vorne rein nicht geklärt sind und dann auch noch falsch dazu. Du drehst Dich im Kreis mit deiner vorgefassten Meinung und Du merkst es noch nicht einmal. Wie verblendet muß man sein.

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          1. Ich gehe davon aus, dass nur ein Datenträger eigebaut ist. S.oben.
            Du kannst es ja gerne so machen wie du möchtest. Ich sage nur, “Eine separate Partition für /home ist nicht zwingend besser, eher das Gegenteil”. Der Unterschied ist ja marginal, es sei denn man hat / zu klein gewählt.

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  3. Es ist nicht das erste Script dieser Art, ob das erste, das es ins Image geschafft hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber dagegen giften zumindest im deutschen Forum Alteingesessene, sobald ein User damit installiert, also nicht jede Zeile selbst in eine Konsole gehackt hat. Es geht nicht darum, ob irgendwas darin schlecht wäre, sondern um’s Prinzip.

    Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn Torxeds Python-Script durch jene wieder ‘rausgedrängt wird.

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      1. Diese Überzeugung sollte gründlich überdacht werden, weil sie über den zukünftigen User Aussagen trifft, welche einem nicht zustehen, selbst wenn sich diese Überzeugung in der Praxis meistens als richtig heraus gestellt hat.

        Tatsächlich macht es Sinn manuell zu installieren, und man braucht bei einfacher Installation auch keinesfalls mehr Zeit, als mit einem Installer.
        Siehe Spickzettel.

        Das häufigste Argument gegen die manuelle Installation geht so:
        “Ich fahre doch auch Auto ohne zu wissen wie das Auto funktioniert”
        Klar, man kann das so machen und dann bezahlt man halt einen professionelle KfZ-Mechaniker und Abschleppwagen, wenn man mal liegen geblieben ist.

        Sobald man aber selbst ein wenig rumschrauben möchte, sollte man auch den grundlegenden Aufbau kennen und zwei drei Werkzeuge parat haben.
        Der automatische Installer nimmt einem die Kenntnnis über den Aufbau und die Details der Konfiguration des Systems. Auch seht man ohne Kenntnis passender Werkzeuge da, wenn man das noch nie gemacht hat.
        Auf lange Sicht gesehen, lohnt sich eigenes Wissen in jedem Fall.

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        1. Tuxnix, das leuchtet mir alles ncht ein; es gibt allerdings erheblich weniger Nerds, als Du dnkst – und es will auch niemand so ein Ners sein, wenn er ein normales Leben führt….
          Erstens WILL nicht jeder an seinem Auto rumschrauben; es gibt durchaus noch andere Hobbies, und auch Jobs, durch die man sich das leisten kann!
          Zweitens, KANN man gar nicht viel an seinem Auto rumschrauben; durch die ganzen vernetzten Systeme und elektronischen Features a’ La ABS, ESP. variable Motorsteuerung etc.
          Drittens will oder kann nicht jeder “Ein paar Werkzeuge” kaufen, sei es mangels tieferem Wissen, sei es auf Grund der Kosten.
          Viertens, wo ist die Werkstatt zum Schrauben?
          Fünftens, eigenes Wissen lohnt sich immer, aber man kann eh nicht alles Wissen, und vielleicht koche ich ja lieber und brauch den (Linux)Pc nur als Rezept-Dsatenbank – oder muß ich deshalb zu Win wechseln?

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          1. Autos sind ein gutes Beispiel dafür, wie mit geschlossenen Computersystemen Abhängigkeit geschaffen wird. Den ganze Diesel Skandal gab es auch nur, weil die Hersteller den Ad Blue Tank so dimensioniert hatten, dass jeder abhängig von der Vertragswerkstadt bleibt.
            Es geht mir nicht darum, dass jeder alles selbst machen muss, Aber wenigstens die Möglichkeit es tun zu können sollte bestehen bleiben. Arch ist ein gutes Beispiel dafür wie durch transparente Bauanleitungen und ein schlicht gehaltenes Basissystem sehr individuelle Lösungen entstehen können. Von kaum einer anderen Distribution ist es so einfach ein eigenes Derivat zu entwickeln.
            Dich zwingt ja keiner den PC selbst aufzusetzen und von Arch gibt es ja auch genug Derivate die sich um den Komfort kümmern. Aber wenn es dann irgendwo hakelt wird dann sehr gerne wieder in die Arch Wiki geschaut.
            Von daher fand ich es gut, dass es eine Distribution gibt bei der man konsequent das Aufsetzen händisch machte. Ob man das für sich selbst so möchte und mit was man sonst noch so seine Zeit verbringt ist dabei jedem selbst überlassen.

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          2. Darum ging es nicht.

            Wer das Auto nur nutzen will kauft sich ein fertiges. Wer basteln will kauft sich ein bastelset.
            Analog zum OS Thema.

            Wer das OS Nutzen nimmt ein fertiges.
            Wer basteln will nicht das bauset.

            Wer ein bauset nimmt und hinterher weint das es zu kompliziert ist weil er das OS/auto nur nutzen will hat einfach eine falsche Entscheidung getroffen.

            Und ich finde die Erwartung bei arch richtig. Denn es ist keine fertig distribution. Wenn man sowas will und es auf arch basieren soll sollte zum Beispiel zu manjaro greifen.

            Für mich ist das ein selbstgemachtes Problem der Menschen und kein technisches…

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    1. Es ist nicht das erste Script dieser Art, ob das erste, das es ins Image geschafft hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

      Früher war AIF (Arch Installation Framework) offizieller Teil der Iso-Datei. Das Tool wurde allerdings nur von einer Person des Arch-Teams betreut, die sich irgendwann zurückgezogen hat. Da keiner die Betreuung übernehmen wollte, wurde von den Entwicklern von Arch die manuelle Installation eingeführt.

      Aber dagegen giften zumindest im deutschen Forum Alteingesessene,

      So denken glücklicherweise nicht alle. Ich nutze Arch seit 2010 und mir ist es vorsichtig ausgedrückt scheißegal ob nun jemand archinstall nutzt oder Arch manuell installiert. Man hat ja weiterhin die Wahl. Und das irgendwelche Nutzer etwas auszusetzen haben, ist doch heutzutage normal. Das ist doch beispielsweise bei systemd oder welchen Editor man nutzt auch nicht anders. Manche brauchen das scheinbar.

      Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn Torxeds Python-Script durch jene wieder ‘rausgedrängt wird.

      Das glaube ich nicht. Die Entwickler von Arch sind ziemlich pragmatisch veranlagt und entwickeln Arch hauptsächlich für sich selbst (https://wiki.archlinux.org/title/Arch_Linux#Principles). Daher war ihnen der Shitstorm wegen der Umstellung auf systemd auch ziemlich egal.

      Zwei Gründe, die ich mir bezüglich der Aufnahme in die Iso-Datei vorstellen kann, sind, dass archinstall nicht kompletter Müll ist und vor allem, dass das Script aktiv weiterentwickelt wird. Gerade letzteres ist bei diversen Installern ja das Problem.

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