System76 COSMiC Logo

Desktop-Umgebung COSMIC bald als Alpha

Im Jahr 2021 begannen bei System76, einem US-amerikanischen Hersteller von Linux-Notebooks, Überlegungen zur Entwicklung einer eigenen Desktop-Umgebung in der Programmiersprache Rust für die hauseigene Distribution Pop!_OS. Der Hauptgrund für die Neuentwicklung waren Unstimmigkeiten mit den GNOME-Entwicklern über fehlende Anpassungsmöglichkeiten beim Design.

Logo und Slogan

Die Erwartungen an die neue Desktop-Umgebung sind hoch, vor allem unzufriedene GNOME-User setzen ihre Hoffnung auf COSMIC. Eigentlich sollte eine erste Alpha-Version des von Grund auf neu geschriebenen Desktops zusammen mit Pop _OS 24.04 LTS erscheinen, so die Planung laut dem Firmenblog vom Februar. Der Termin wurde kürzlich auf Ende Juli verschoben. Im Vorfeld erhielt die Desktop-Umgebung jetzt ein offizielles Logo und einen Slogan.

System76 bietet zur Einführung Preisnachlässe von bis zu 200 US-Dollar bei den Rechnern und bis zu 50 US-Dollar auf die hauseigene Tastatur. Obendrauf erhalten Kunden ein COSMIC-T-Shirt.

Bilder: System76

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12 Kommentare

  1. Mal schauen, wie das so wird.
    Aber wieso wird bei Cosmic immer darauf hingewiesen, dass es in Rust entwickelt wird (fällt mir ohnehin auf, dass Rust immer betont wird).
    Es wird doch auch bei C, Java, Swift, Pascal etc. auch nicht immer wieder die Programmiersprache hervorgehoben.

    Davon abgesehen, bin ich gespannt auf das Ergebnis – aber schon seit Jahren mit XFCE und MATE zufrieden; mal sehen, ob es mich davon überzeugen kann, es auszuprobieren.

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      1. OK, die Frage war etwas uneindeutig gestellt.
        Die Erklärung mit GTK/QT mag hier vielleicht noch passen – aber mir ist aufgefallen, dass bei sehr vielen Projekten, wenn sie in Rust geschrieben sind, diese Tatsache hervorgehoben wird bzw. dass viele existierende Projekte in Rust nachprogrammiert werden.
        Kenne ich so von anderen Programmiersprachen nicht.

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        1. Rust bringt in etwa die Performance wie C, aber das gefährliche Speichermanagement entfällt. Könnte man auf technischer Ebene als einen Sicherheitsvorteil sehen. Als ich hier mal ein, zwei (nichtmals große) Projekte gebaut habe, hat sich Cargo eine TONNE Libs nachgezogen, die ich erstmal nirgendwo zuordnen konnte. Ob das in der Form dann für den Endanwender unbedingt sicherer ist, sollen Experten beurteilen (man bedenke auch die kürzlich aufgetretene xz-Lücke).

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  2. Freut mich wenn ihnen die Entwicklung Spaß macht und es vielleicht sogar irgendwann gut wird. Aber ich frage mich schon, ob es wirklich eine weitere Gnome Alternative braucht, neben Xfce, Mate, Cinnamon, Budgie, Pantheon. Und das wären nur die GTK-basierten.

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    1. “Weltmarktführende Desktopoberfläche Plasma” der war echt gut. Made my Day. 🙂

      Wann begreifst Du endlich, das es bei Linux kein Konkurenzdenken gibt.
      Jeder nimmt das was er will. Der Weltmarkt interessier Keinen (ausser 3 Firmen im Bereich Linux, welche aber im allgem. Vergleich weniger Rolle spielen, da dor die unabhaenigen dominieren.)

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