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DistroShelf: Distrobox wird bunt

Wer in der Vergangenheit mit Distrobox geliebäugelt hat, aber die Bedienung per Kommandozeile gescheut hat, dem kann geholfen werden. DistroShelf ist eine GUI für die Installation und Administration von Distributions-Containern in Distrobox.

Was ist Distrobox?

Bei Distrobox handelt es sich um einen Wrapper für Docker oder Podman, um im Terminal Container zu erstellen und zu starten, die hochgradig mit den Hosts integriert sind. Diese Container nehmen fast beliebige Distributionen auf und erlauben Zugriff auf das Home-Verzeichnis des Benutzers, die Wayland- und X11-Sockets, Audio, Netzwerke, Wechseldatenträger, das systemd-Journal, DBus, Udev und andere Komponenten.

Kuratierte Distributions-Liste

Mit Distroshelf steht eine GUI zur Verfügung, die Distributionen aus einer langen, kuratierten Liste, einem lokalen Image oder von einer URL installiert und deren Administration erlaubt.

DistroShelf deckt vieles ab

DistroShelf steht als Flatpak zur Verfügung. Zunächst muss allerdings Distrobox über das Paketmanagement der Distribution oder ebenfalls als Flatpak installiert werden. Anschließend wird DistroShelf gestartet und bildet einen großen, praxisrelevanten Teil der Funktionalität von Distrobox in einer GTK4-GUI ab. Der Fokus liegt auf typischen täglichen Tasks wie Container anlegen, starten, löschen, Terminal öffnen, Pakete installieren und Apps verwalten.

Für alles, was über die Standard-Workflows hinausgeht, wie etwa massenhaft Container per Manifest erzeugen oder fortgeschrittene Netzwerk- und Volume‑Set-ups bleibt weiterhin die Distrobox-CLI erforderlich. Wer die Möglichkeiten von Distrobox kennenlernen möchte: einen ausführlichen Bericht für den Einstieg gibt es auf LWN.

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