Da ich des Öfteren Virtuelle Maschinen aufsetze, in denen ich anschließend eine Docker-Umgebung benötige, hat mich schon immer der Aufwand gestört, eine solche Umgebung immer wieder neu aufzusetzen. Dabei geht es nicht darum, Docker aus den Archiven der jeweiligen Distribution zu installieren. Das wäre zwar einfach, aber nicht allzu sinnvoll, da die Versionen meist veraltet sind.
Docker-Stack per Script
Jetzt habe ich ein Script entdeckt, das eine Container-Umgebung mit den jeweils aktuellen Versionen von
- Docker-CE
- Docker-Compose
- NGinx Proxy Manager
- Portainer-CE
auf verschiedenen Distributionen wie Debian, Ubuntu, Arch Linux, openSUSE und CentOS erstellt. Zusätzlich kann, damit es nicht langweilig wird, der Navidrome Music-Server eingerichtet werden. Alle Anwendungen werden erst nach Bestätigung installiert, sodass etwa nur die beiden Docker-Komponetnen installiert werden können. Das Script liegt auf GitHub, man kann es klonen oder nach einem Klick auf install_docker_nproxyman.sh den Code kopieren, auf den Zielrechner pasten und dort, nachdem das Script ausführbar gemacht wurde, starten.
Es gibt andere Wege, so etwas zu automatisieren, mir gefällt diese, da sie als weiteres Werkzeug auf einem Admin-USB-Stick sehr portabel ist.

Hast du Überlegungen es durch podman zu ersetzen?
Ne Frage, was macht podman anders als portainer?
Habe mich damit noch nicht befasst.
Ich baue stacks, etc. alles ueber portainer und docker-compose.
Ich habe mit portainer keine grosse Erfahrung, ich habe mir nur mal in einer Recherche die Webseite angeschaut.
portainer ist wesentlich mehr soweit ich sehe. podman zielt darauf ab, eine opensource/free software reimplementierung von docker (und docker-compose) zu sein.
Und da es alles so abdeckt, was man im barebones/minimal ansatz so braucht, wird vermutlich docker auch irgendwann nicht mehr in den Standardrepositories der Distributionen drin sein, schätze ich.
portainer positioniert sich eher so im Bereich rancher/openshift in kleineren Grössen, wenn ich das richtig sehe. Ich weiß nicht, ob da ein K8s unter der Haube läuft, aber podman will ja kein k8s/swarm/nomad Ersatz sein, sondern “einfach” Container auf nem Host laufen lassen. So wie docker(-compose)
Ah ok, Danke.
Setzt ich auch ein. Geht einfacher rootless als Docker. Für Geschichten, die langfristig laufen sollen, nehm ich aber noch lieber Docker.
Leuchtet ein. Bei mir ist es eben so, das ich einen swarn brauche, da ich verschiedene versionsstaende verwalten muss etc.
Wieso? Das klingt interessant, dass du dann lieber docker nimmst? Weil podman noch nicht so alt ist? oder hat das andere gründe?
Für langlaufende Systeme gäbe es ja auch noch lxc 😀
LXC verwende ich nebenbei auch in Proxmox. Podman lass ich lieber noch ein wenig altern und beobachte es bei einigen eher kurzfristigen Diensten und Tests.