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Fedora 45 steht als Beta zum Test bereit

Die Fedora-Entwickler haben die Beta von Fedora Linux 45 zum Testen freigegeben. Als stabile Veröffentlichung ist Fedora 45 derzeit für den 20. Oktober vorgesehen. Die Vorabversion steht als Workstation mit GNOME und Plasma Desktop, als Server, Cloud und IoT sowie für einen Großteil der Spins, Labs und Atomic Desktops bereit. Bestehende Installationen lassen sich über DNF System Upgrade auf die Beta aktualisieren.

Virtuelle Konsole ausgetauscht

Eine der grundlegenden Neuerungen steckt unterhalb der grafischen Oberfläche. Fedora ersetzt die bisher vom Kernel bereitgestellte virtuelle Konsole auf Basis von fbcon durch den im Userspace laufenden Terminalemulator kmscon. Die Entwickler versprechen sich davon unter anderem eine bessere Unicode- und Schriftunterstützung. Gleichzeitig fällt damit langfristig die Abhängigkeit von der inzwischen nur noch als Kompatibilitätsschicht benötigten fbdev-Infrastruktur weg.

Paketsignatur verpflichtend

Auch bei der Paketverwaltung zieht Fedora die Sicherheitsvorgaben an. RPM verlangt mit Fedora 45 standardmäßig eine gültige Signatur für zu installierende Pakete. Nicht signierte RPM-Pakete werden damit abgewiesen, sofern der Anwender die Prüfung nicht ausdrücklich außer Kraft setzt. Bislang überprüfte RPM in der Standardeinstellung lediglich die Prüfsumme des Pakets.

Neue Passwort- und Schlüsselverwaltung

Auf den Desktops führt Fedora zudem mit oo7 einen neuen einheitlichen Dienst zur Speicherung von Zugangsdaten und anderen Geheimnissen ein. Er ersetzt die bisher je nach Desktop verwendeten Lösungen wie GNOME Keyring und KWallet. Vorhandene Daten aus GNOME Keyring sollen automatisch migriert werden. oo7 soll insbesondere den Umgang mit Geheimnissen in Sandbox-Anwendungen verbessern und unterstützt zudem FIDO2-Anmeldedaten.

Unter der Haube

Unter der Haube aktualisiert Fedora 45 zahlreiche Entwicklungswerkzeuge und Laufzeitumgebungen. Dazu gehören unter anderem GCC 16.2, glibc 2.44, Go 1.27 und Python 3.15. Fedora Workstation basiert zudem auf dem kürzlich veröffentlichten GNOME 51. Detaillierte Informationen zum Release liefert wie immer das Change Set.

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