Wer zahlreiche Self-Hosting-Dienste betreibt, verliert schnell den Überblick. Mit dem in Go verfassten Glance (nicht zu verwechseln mit dem Monitoring-Tool Glances) steht eine moderne, ressourcenschonende Dashboard-Lösung bereit, die nicht als klassischer Launcher, sondern als persönliches Informationszentrum konzipiert ist. Statt einer Sammlung von Kacheln präsentiert Glance aktuelle Informationen aus unterschiedlichsten Quellen übersichtlich auf frei gestaltbaren Seiten.
Konfiguration per YAML
Die Konfiguration erfolgt vollständig über YAML-Dateien, wodurch sich Seiten, Spalten und Widgets einfach strukturieren und modular organisieren lassen. Über Widgets unterstützt werden unter anderem RSS-Feeds, Wetter, Kalender, Reddit, GitHub-Releases, Docker-Container, YouTube-Kanäle sowie zahlreiche weitere Datenquellen. Darüber hinaus existiert eine stetig wachsende Sammlung von Community-Widgets, mit denen sich beispielsweise Jellyfin, Immich oder andere Dienste integrieren lassen.

Funktionalität und Design im Zugriff
Besonderes Augenmerk legt Glance auf Anpassbarkeit. Farben, Layout und eigene CSS-Dateien ermöglichen eine weitreichende Individualisierung, ohne den Quellcode verändern zu müssen. Mehrere Dashboard-Seiten lassen sich über eine integrierte Navigation organisieren und getrennt für unterschiedliche Einsatzzwecke konfigurieren.
Ressourcenschonend
Dank der geringen Systemanforderungen eignet sich Glance sowohl für kleine Heimserver auf einem Raspberry Pi als auch für umfangreiche Homelab-Installationen. Die Bereitstellung erfolgt unkompliziert als Docker-Container. Im LinuxUser 09/2026 erscheint ein ausführlicher Artikel zu Glance.
Foto von Chris Bischoff auf Unsplash

Von der Überschrift her dachte ich tatsächlich eher an ein monitoring tool 😀
Aber vlt gibts dafür auch Module? Muss ich mal schauen. Das Konzept gefällt mir jedenfalls.