Die selbst gehostete Foto- und Videoverwaltung Immich ist in Version 3.2.0 erschienen und bringt eine überarbeitete Suche, nutzerübergreifende Personenerkennung sowie neue Workflow-Trigger mit. Zudem erleichtert ein neuer Docker Compose Builder die Einrichtung der Plattform für Administratoren.
Erweiterte Suche
Im Mittelpunkt steht die komplett überarbeitete Suche. Die neue Search API v2 erlaubt es künftig, mehrere Filter mit UND/ODER zu verknüpfen und auch innerhalb von Alben zu suchen. Passend dazu wurde die Suchmaske im Web-Interface optisch aufgeräumt und übersichtlicher gestaltet, unterstützt aber weiterhin dieselben Funktionen wie zuvor.

Teilen zwischen Konten
Ein Schritt in Richtung besseres Teilen ist die neue Funktion Cluster-Gruppe. Damit können sich Nutzer auf derselben Instanz zu einer Gruppe zusammenschließen, sodass Gesichtserkennung über die Konten hinweg funktioniert. Man kann so auch in geteilten Fotos Personen wiedererkennen, die man selbst schon einmal benannt hat. Nachteil ist, dass für alle Mitglieder der neuen Gruppe die Gesichtserkennung einmal zurückgesetzt werden muss, wodurch bereits vergebene Namen und Geburtsdaten verloren gehen.
Neuer Workflow Trigger
Auch die Workflow-Automatisierung wurde erweitert. Ein neuer Trigger löst Aktionen aus, sobald ein Foto mit einem bestimmten Tag versehen wird. Dazu gibt es eine neue Aktion zum automatischen Hinzufügen von Tags. Wer gerne in alten Fotos schwelgt, findet nun eine eigene Erinnerungen-Seite, auf der favorisierte Erinnerungen dauerhaft gespeichert bleiben. Tags lassen sich außerdem nachträglich umbenennen, und auf der Kartenansicht zeigt ein neuer Button alle Fotos im aktuell sichtbaren Kartenausschnitt als Zeitleiste an.

Docker-Compose-Builder
Neu ist obendrein der Docker-Compose-Builder, mit dem sich eine individuelle Compose-Datei für die eigene Immich-Installation bequem zusammenklicken lässt, statt sie von Hand zu schreiben oder aus Vorlagen zusammenzusuchen. Zu finden ist das Tool unter immich.app/docker-compose-builder. Das Team bittet ausdrücklich um Feedback dazu in der zugehörigen GitHub-Diskussion.

Daneben bringt das Release wie üblich zahlreiche Fehlerkorrekturen, unter anderem bei der mobilen App und der Metadaten-Extraktion.
