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Infrastruktur von Mageia nicht erreichbar

Die Mageia-Website und der Großteil der Infrastruktur der französischen Distribution, darunter Foren, Wiki und Bugzilla, sind seit dem 17. September 2025 nicht mehr erreichbar. Das Problem ist bekannt und wurde durch einen defekten Switch in einem Rechenzentrum in Marseille verursacht. Derzeit wartet man auf einen neuen Switch, um den Austausch der Hardware vornehmen zu können. Dieser Ausfall wirkt sich auch auf den Mailserver und einige Mirrors aus. Der Mageia-Blog ist weiterhin in Betrieb und wird aktualisiert, sobald weitere Informationen verfügbar sind.

In der Vergangenheit wurden ähnliche Ausfälle durch Hardware- oder Rechenzentrumsprobleme verursacht, deren Behebung manchmal Tage dauerte, da physische Eingriffe im Rechenzentrum erforderlich waren. Die Mageia-Community und die Systemadministratoren sind sich des Problems bewusst und arbeiten an dessen Behebung. Wir hoffen, dass sie bald wieder online sind.

Wir danken unserem Leser Michael für den Hinweis.

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8 Kommentare

  1. Vielleicht sollten sie die Gelegenheit mal dazu nutzen, ihre Infrastruktur zu überdenken. Jetzt schwimmt Mageia vermutlich nicht im Geld, weshalb man da womöglich Kompromisse eingehen muss, aber ein ausgefallener Switch sollte zu keinem Ausfall führen.

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      1. Die werden ihre Server in irgendeiner Colocation haben, wo ihnen eine redundante Strom- und Netzwerk-Versorgung zur Verfügung stehen dürfte. Wenn ein verreckter Switch zu einem kompletten Ausfall führt, haben sie sich da unnötigerweise einen Single Point of Failure eingebaut.
        Selbst im Homelab kann man inzwischen ziemlich viel Redundanz haben.

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        1. Ich vermute auch, die haben Ihre Server in ein Rechenzentrum eingestellt, wie schon erwähnt (Colocation). Das müssen sie aber selbst administrieren. Das bedeutet, bei Hardwareausfall muss jemand physisch vor Ort sein, um das defekte Teil auszutauschen. Alles andere wäre vermutlich zu teuer.

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          1. Eigentlich sollte man in halbwegs professionellen Umgebungen (das nötige Geld vorausgesetzt) auch bei der Hardware entsprechende Redundanzen vorhalten, damit der Ausfall eines Geräts nicht zum Ausfall des Gesamtsystems führen kann. Dann ist es auch kein Problem, wenn der Austausch eines defekten Geräts ein paar Tage dauert.

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            1. Theoretisch ja, praktisch naja. Bei solchen Ausfällen spielen meistens mehrere unglückliche Zufälle zusammen. Ich spreche da leider aus Erfahrung… 🙄 An was es hier gelegen hat ist jedoch reine Spekulation. Ich tippe mal auf “kleines Budget”.

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